Corona-Virus vs. Fussball

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Zuschauer
zuschannemarie
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 04.03.2021 12:27

Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:19
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 11:17
hello again hat geschrieben:
04.03.2021 11:07
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 08:35
wo liegt der unterschied zwischen positiv getesteten und der impfung. was soll bei geimpften nach der impfung anderst sein zu denen die sich angesteckt haben?
Ich impfe mich seit ca 7 jahren gegen Grippe, da beruflich ausgesetzt. Bin früher jeden Winter 2 Mal 1 Woche flach gelegen. Seit ich impfe habe ich so gut wie nichts mehr. Ich gehe aber davon aus, dass ich für andere immer noch ansteckend bin, da ich ja die Viren trotzdem habe. Deshalb schützt die Impfung wohl einfach den Geimpften. Gleichzeitig würde man bei einem Test aber wohl Grippeviren finden und wäre positiv.
Danke für deine Antwort.

Verstehe ich das richtig:
Ich hatte Corona (ohne Symptome). Hier würde eine Impfung keinen Sinn machen, korrekt?
Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
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Mr. Pink
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Mr. Pink » 04.03.2021 12:48

Zuschauer hat geschrieben:
04.03.2021 12:27
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:19
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 11:17
hello again hat geschrieben:
04.03.2021 11:07
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 08:35
wo liegt der unterschied zwischen positiv getesteten und der impfung. was soll bei geimpften nach der impfung anderst sein zu denen die sich angesteckt haben?
Ich impfe mich seit ca 7 jahren gegen Grippe, da beruflich ausgesetzt. Bin früher jeden Winter 2 Mal 1 Woche flach gelegen. Seit ich impfe habe ich so gut wie nichts mehr. Ich gehe aber davon aus, dass ich für andere immer noch ansteckend bin, da ich ja die Viren trotzdem habe. Deshalb schützt die Impfung wohl einfach den Geimpften. Gleichzeitig würde man bei einem Test aber wohl Grippeviren finden und wäre positiv.
Danke für deine Antwort.

Verstehe ich das richtig:
Ich hatte Corona (ohne Symptome). Hier würde eine Impfung keinen Sinn machen, korrekt?
Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
Aber Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Impfung bei einer positivgetesteten Person eigentlich nichts bringt. Und das die positiv getesteten Personen den geimpften gleichzustellen sind (nach heutigem Wissensstand). korrekt?
Würde heissen, dass bis man mehr über die Wirkung der Impfung weiss, die positiv getesteten die gleichen "Privilegien" haben müssten wie die geimpften (falls es mal so weit kommen würde (Impfpass usw))
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Luigi
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Luigi » 04.03.2021 12:57

Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 12:48
Zuschauer hat geschrieben:
04.03.2021 12:27
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:19
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 11:17
hello again hat geschrieben:
04.03.2021 11:07

Ich impfe mich seit ca 7 jahren gegen Grippe, da beruflich ausgesetzt. Bin früher jeden Winter 2 Mal 1 Woche flach gelegen. Seit ich impfe habe ich so gut wie nichts mehr. Ich gehe aber davon aus, dass ich für andere immer noch ansteckend bin, da ich ja die Viren trotzdem habe. Deshalb schützt die Impfung wohl einfach den Geimpften. Gleichzeitig würde man bei einem Test aber wohl Grippeviren finden und wäre positiv.
Danke für deine Antwort.

Verstehe ich das richtig:
Ich hatte Corona (ohne Symptome). Hier würde eine Impfung keinen Sinn machen, korrekt?
Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
Aber Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Impfung bei einer positivgetesteten Person eigentlich nichts bringt. Und das die positiv getesteten Personen den geimpften gleichzustellen sind (nach heutigem Wissensstand). korrekt?
Würde heissen, dass bis man mehr über die Wirkung der Impfung weiss, die positiv getesteten die gleichen "Privilegien" haben müssten wie die geimpften (falls es mal so weit kommen würde (Impfpass usw))
Richtig. Zu den Privilegien wird es allerdings erst kommen, wenn die gesamte erwachsene Bevölkerung (Ü16) die Chance auf eine Impfung erhalten hat. Dann soll die Immunität aufgrund eigener Antikörper der Impfung gleichgestellt werden. Wie Zuschi allerdings richtig bemerkt, wird Personen mit eigenen Antikörpern nach einer gewissen Übergangszeit die Impfung ebenfalls empfohlen. Dies mit der einfachen Begründung, dass man bei der Impfung von einer deutlich längeren Immunität ausgeht als bei bei bereits infizierten Personen. Zudem sind geimpfte Personen gegen Mutationen eher immun als Personen mit eigenen Antikörpern.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Mr. Pink » 04.03.2021 13:00

Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:57
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 12:48
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04.03.2021 12:27
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:19
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 11:17


Danke für deine Antwort.

Verstehe ich das richtig:
Ich hatte Corona (ohne Symptome). Hier würde eine Impfung keinen Sinn machen, korrekt?
Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
Aber Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Impfung bei einer positivgetesteten Person eigentlich nichts bringt. Und das die positiv getesteten Personen den geimpften gleichzustellen sind (nach heutigem Wissensstand). korrekt?
Würde heissen, dass bis man mehr über die Wirkung der Impfung weiss, die positiv getesteten die gleichen "Privilegien" haben müssten wie die geimpften (falls es mal so weit kommen würde (Impfpass usw))
Richtig. Zu den Privilegien wird es allerdings erst kommen, wenn die gesamte erwachsene Bevölkerung (Ü16) die Chance auf eine Impfung erhalten hat. Dann soll die Immunität aufgrund eigener Antikörper der Impfung gleichgestellt werden. Wie Zuschi allerdings richtig bemerkt, wird Personen mit eigenen Antikörpern nach einer gewissen Übergangszeit die Impfung ebenfalls empfohlen. Dies mit der einfachen Begründung, dass man bei der Impfung von einer deutlich längeren Immunität ausgeht als bei bei bereits infizierten Personen. Zudem sind geimpfte Personen gegen Mutationen eher immun als Personen mit eigenen Antikörpern.
Sind jedoch alles noch Vermutungen, noch keine Fakten, oder?
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Luigi
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Luigi » 04.03.2021 13:11

Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 13:00
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:57
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 12:48
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04.03.2021 12:27
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04.03.2021 12:19

Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
Aber Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Impfung bei einer positivgetesteten Person eigentlich nichts bringt. Und das die positiv getesteten Personen den geimpften gleichzustellen sind (nach heutigem Wissensstand). korrekt?
Würde heissen, dass bis man mehr über die Wirkung der Impfung weiss, die positiv getesteten die gleichen "Privilegien" haben müssten wie die geimpften (falls es mal so weit kommen würde (Impfpass usw))
Richtig. Zu den Privilegien wird es allerdings erst kommen, wenn die gesamte erwachsene Bevölkerung (Ü16) die Chance auf eine Impfung erhalten hat. Dann soll die Immunität aufgrund eigener Antikörper der Impfung gleichgestellt werden. Wie Zuschi allerdings richtig bemerkt, wird Personen mit eigenen Antikörpern nach einer gewissen Übergangszeit die Impfung ebenfalls empfohlen. Dies mit der einfachen Begründung, dass man bei der Impfung von einer deutlich längeren Immunität ausgeht als bei bei bereits infizierten Personen. Zudem sind geimpfte Personen gegen Mutationen eher immun als Personen mit eigenen Antikörpern.
Sind jedoch alles noch Vermutungen, noch keine Fakten, oder?
Basierend auf dem, was man heute weiss, sind es Fakten. Aber am Ende des Tages sprechen wir hier von einer Wissenschaft und da kann es nunmal Jahre bis Jahrzehnte dauern bis wirklich alle Fakten auf dem Tisch liegen. Die Bezeichnung Vermutung ist in diesem Zusammenhang allerdings definitiv nicht angebracht.

Btw. Die hundertprozentige Sicherheit wirst du eh nie haben. Oder bist du dir zu hundert Prozent sicher, dass du nicht nass wirst, wenn du bei Regen das Haus mit einem Schirm verlässt?

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Vertigo » 04.03.2021 13:26

Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 13:00
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:57
Mr. Pink hat geschrieben:
04.03.2021 12:48
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04.03.2021 12:27
Luigi hat geschrieben:
04.03.2021 12:19

Wenn du das Virus tatsächlich hattest - ob mit oder ohne Symptome - dann hat dein Körper Antikörper gebildet. Das heisst, du bist grundsätzlich immun gegen das Virus. Allerdings gibt es keine Regel, wie lange die Immunität hinhält. Das kann von wenigen Wochen bis mehrere Monate sein. Bei der Impfung verhält es sich ganz ähnlich.
man geht von sicher 3 monaten, eher aber bis 6 aus. impfen frühestens drei monate nach der infektion.
Aber Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Impfung bei einer positivgetesteten Person eigentlich nichts bringt. Und das die positiv getesteten Personen den geimpften gleichzustellen sind (nach heutigem Wissensstand). korrekt?
Würde heissen, dass bis man mehr über die Wirkung der Impfung weiss, die positiv getesteten die gleichen "Privilegien" haben müssten wie die geimpften (falls es mal so weit kommen würde (Impfpass usw))
Richtig. Zu den Privilegien wird es allerdings erst kommen, wenn die gesamte erwachsene Bevölkerung (Ü16) die Chance auf eine Impfung erhalten hat. Dann soll die Immunität aufgrund eigener Antikörper der Impfung gleichgestellt werden. Wie Zuschi allerdings richtig bemerkt, wird Personen mit eigenen Antikörpern nach einer gewissen Übergangszeit die Impfung ebenfalls empfohlen. Dies mit der einfachen Begründung, dass man bei der Impfung von einer deutlich längeren Immunität ausgeht als bei bei bereits infizierten Personen. Zudem sind geimpfte Personen gegen Mutationen eher immun als Personen mit eigenen Antikörpern.
Sind jedoch alles noch Vermutungen, noch keine Fakten, oder?
Hab grad keine Zeit detailliert zu antworten, aber hier schon mal ein interessanter Link:
https://www.corona-immunitas.ch/
Hier findest du eine Uebersicht zu den aktuell laufenden Studien in der Schweiz sowie einigen Resultaten!
Man versucht sich schweizweit abzusprechen um möglichst vergleichbare Resultate zu erhalten!

Es gibt Kantone (zB VD) in denen genau aus diesem Grund Erkrankte sich nicht Impfen lassen können da zumindest in den ersten Monaten ein rel Schutz besteht (>90% nach 6 Monaten). Bei Impfungen geht man grundsätzlich von einem längeren Schutz aus als bei der Erkrankung, aber das ist Expertenmeinung. Gibt ja noch keiner der vor so langer Zeit geimpft wurde. Die Jahresauswertung der Zulassungsstudien werden mit Spannung erwartet.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 04.03.2021 22:44

tomtom hat geschrieben:
03.03.2021 07:16
Es gibt einige Stimmen, wie diese:

Ein äusserst interessanter Brief, der mit Erlaubnis der Verfasserin untenstehend veröffentlicht werden darf, wirklich sehr beeindruckend:

Herr Bundespräsident Parmelin, Herr Bundesrat Berset
Früher hätte ich ja «Sehr geehrter Herren …» geschrieben, weil man zu meiner Zeit zu Hause noch Anstand gelernt hat. Das lasse ich jetzt aber bewusst weg, weil Sie für mit nicht mehr «sehr geehrt» sind.

Zunächst, wie mir beigebracht wurde i.S. Anstand , möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heisse Elisabeth Vetsch, bin 75 Jahre alt, habe 5 Kinder, 9 Gross- und 5 Urgrosskinder und wohne im schönen St. Galler Rheintal.
Nun zu Ihnen: Wie ich der Vita von Herrn Berset entnehme, mussten Sie in Ihrer Jugend nie für etwas arbeiten. Auch nicht für Ihr doch ziemlich langes Studium. Mit arbeiten meine ich körperliche Arbeit. Das soll jetzt nicht abwertend sein, sondern ist einfach
eine Tatsache. Sie mussten nie überlegen, ob Sie die Miete noch bezahlen können oder überhaupt noch Geld da war für Lebensmittel. Deshalb ist es irgendwie verständlich, dass Sie die Sorgen und Existenzängste des «kleinen Mannes», d.h. der arbeitenden Bevölkerung, nicht nachvollziehen können.

Die Vita von Herrn Parmelin sieht ähnlich aus. Sie wuchsen zwar als Bauernsohn auf, hatten aber vermutlich nie finanzielle Probleme. Vielleicht mussten Sie ja körperlich arbeiten, das weiss ich nicht. Aber auch Sie können die Ängste und Nöte eines kleinen
Arbeiters oder eine Putzfrau wohl nicht nachvollziehen. Sie mussten bestimmt nie überlegen, was man den Kindern noch auf den Tisch stellen soll, wenn wegen Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit kein Geld mehr da ist. Sie können nicht mal ahnen, was es bedeutet, schlaflose Nächte zu haben, weil man die Rechnungen nicht mehr bezahlen kann.

Bei den Salären, die Sie von unseren Steuergeldern beziehen, ist das keine Kunst. Sie mussten während der ganzen «Pandemie» auf keinen einzigen Rappen verzichten.
Denn, wenn Sie es nachvollziehen könnten, müssten Sie Ihre Politik um 180 Grad drehen. Sie müssten den Menschen endlich wieder eine Perspektive geben, sie arbeiten und leben lassen. Aber alles, was Sie bis jetzt zu Stande gebracht haben, ist, dass sich die «kleinen Leute» verschulden müssen. Sie lassen ganze Berufszweige ausbluten. Sie vernichten KMU’s, ohne mit der Wimper zu zucken. Ausserdem werfen Sie mit unseren Steuergeldern nur so um sich. Der Bund bezahlt die sinnlose Testerei, der Bund bezahlt dieses, der Bund bezahlt das. Und mit wessen Geld bitte bezahlt das der Bund? Mit Steuergeldern. Mit Steuergeldern, die vom «kleinen Mann» mühsam erarbeitet wurden und von unseren Kindern, Gross- und Urgrosskindern wieder zurück bezahlt werden müssen. Diese Schulden, die Sie jetzt so grosszügig machen, müssen die nachfolgenden Generationen schultern. Wofür? Für eine «Pandemie» mit ca. 99,9%iger Überlebenschance. Haben Sie sich einmal mit einer richtigen Pandemie beschäftigt? Z.B. mit der Cholera-Pandemie 1892 in Hamburg? Da wurden die Toten täglich abtransportiert, bald in jedem Haus einer oder manchmal sogar ganze Familien.
Und Sie sperren die ganze Schweiz ein wegen einer Mortalitätsrate von vielleicht 0,1%!

Sie spalten aufgrund einer Scheinpandemie das Volk, genau nach der Devise: «Spalte und herrsche!»

Ich gehöre zur Nachkriegs-Generation. Zu der Generation, die mit den Eltern zusammen die Schweiz nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut hat, und zwar mit harter Arbeit. Über ein Studium mussten wir nicht mal nachdenken, weil dazu das Geld nicht
reichte. Die Kriegs- und Nachkriegs-Generationen haben die «reiche Schweiz» geschaffen, die Sie nun gnadenlos an die Wand fahren. Wofür? Können Sie mir das einmal ganz genau erklären? Für eine Pandemie, die gar keine ist? Wollen Sie aus der einst blühenden Schweiz ein Armenhaus machen? Das hatten wir schon einmal, in den 20er Jahren. Wollen Sie wirklich, dass es wieder so kommt? Zuerst haben Sie uns, die «Alten», zu einer schützenswerten Spezies ernannt, die um jeden Preis abgeschirmt (d.h. eingesperrt) werden müssen vor dem ach so schlimmen Virus. Schützenswert wie die Wildkatze, der Feldhasen oder gar der Wolf? Sie haben diese schützenswerten «Alten» in Pflegeheimen zu Tode geschützt und die Jugend gegen diese «Alten» aufgebracht. Sie haben wegen diesen schützenswerten
«Alten» die Jungen eingesperrt. Haben Sie uns ein einziges Mal gefragt, ob wir geschützt werden wollen?

Und nun kommen Sie mit dieser Impfung, vor der man nicht weiss, wie sie wirkt, ob sie wirkt und wie lange sie wirkt. Die Schlagzeilen sind schon da: «Erste Impfung schützte nicht! 13 Bewohner in Zürcher Altersheim an Corona erkrankt!» Haben Sie sich schon darüber schlau gemacht, wie viele dieser «schützenswerten Alten» in Europa nach dieser Impfung verstorben sind? Natürlich an ihren Vorerkrankungen und keineswegs an der Impfung! Warum impft man alte, kranke und sogar demente Menschen? Etwa um die AHV zu sanieren? Und da soll man noch Vertrauen in einen Impfstoff haben, der im Eilverfahren aus dem Boden gestampft wurde und noch nicht einmal alle Testphasen durchlaufen hat? Sicher nicht!
Sie können nicht alle «Alten» impfen. Denn nicht alle «Alten» wohnen in Alters- oder Pflegeheimen. Es gibt von dieser schützenswerten Spezies nämlich noch solche, die in freier Wildbahn leben. Und diese in freier Wildbahn lebenden «Alten» können Sie nicht zwingen, sich impfen zu lassen. Das funktioniert nicht! Denn die «Alten» in freier Wildbahn sind sich gewöhnt, für sich selbst zu sorgen, und zwar ohne Hilfe vom Staat.

Wir mussten bis 2019 ohne Ihre Gesundheitsdiktatur auskommen. Bis dahin hat es niemanden interessiert, ob wir gesund, krank oder hilfsbedürftig sind. Auch Sie, Herr Berset, Herr Parmelin, haben sich keinen Deut um uns gekümmert. Deshalb müssen Sie uns auch jetzt nicht schützen. Und wenn Sie glauben, Sie können uns mit einem Impfpass (Herr Parmelin!) dazu zwingen, sind Sie auf dem falschen Dampfer. Auch wenn Sie mit dieser Idee eine Zweiklassen-Gesellschaft heraufbeschwören. WIR GEBEN NICHT NACH UND WERDEN UNS NICHT IMPFEN LASSEN! Vorher gründen wir mit jungen Impfunwilligen eine Gemeinschaft der Ungeimpften! Wir haben bis jetzt überlebt, wir werden auch weiterhin überleben. Ohne Spritze!

Ausserdem sollten Sie beachten, dass sich eine neue Virus-Mutation entwickelt hat, die hoch gefährlich ist. Diese Mutation verbreitet sich schweizweit mit rasender Geschwindigkeit. Die löst Lebensfreude, Aufmüpfigkeit, Widerspruchsgeist und unbändigen Freiheitswillen aus. Diese Mutation sollte Ihnen Sorgen bereiten. Denn die ist nicht mehr zu stoppen. Da nützen all Ihre Aufrufe zu Maskenpflicht und Abstand nichts mehr. Denn das Freiheits-Virus lässt sich nicht mehr aufhalten und wird vermutlich demnächst das Bundeshaus erreichen. Hoffentlich bringen Sie sich früh genug in Sicherheit, denn wie gesagt, das Virus ist hochansteckend.

Vielleicht sind Sie so höflich und lesen diese Zeilen. Schliesslich haben der «kleine Mann» oder die schützenswerte Spezies der Alten auch eine Stimme. Eine Stimme, auf die Sie vielleicht vermehrt hören sollten. Und weil sie ohne den «kleinen Mann»
auch nicht überleben werden! Nur werden Sie dann nicht an oder mit Corona zugrunde gehen, sondern weil der «kleine Mann» die Steuern nicht mehr bezahlen kann.

Ich grüsse Sie, natürlich eben so unfreundlich, wie Sie uns behandeln.

Elisabeth Vetsch
haha, und der tomtom glaubt wirklich, dass es die lisi gibt. reine propaganda, nichts anderes. die lisi, in deren namen das geschrieben sein soll, ist nicht in der lage, diesen text zu verfassen.

und ja, da wären wir wieder am gleichen ort wie immer, tomtom: entweder du bist ein uh huere leichtgläubiger liebe siech (was ich eigentlich hoffe), oder aber du bist ein verschwörungstheoretiker vor dem herrn
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tomtom
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von tomtom » 04.03.2021 22:53

Danke für die interessanten Beiträge. @vertigo - ich erfuhr kürzlich, dass es nach dem Intubieren auch nicht selten zu Lungenentzündungen kommen kann. So beispielsweise auch bei einem 9 jährigen Jungen. In Bezug auf das Maskentragen habe ich irgendwo gehört, dass es bei kalten Temperaturen und beim Einatmen durch eine feuchte Maske ebenfalls zu einer Pneumonie kommen könne, was für mich irgendwie logisch tönte. Die kalte Luft ist ja ohnehin recht gefährlich beim Inhalieren oder angeblich beim Joggen, wobei bspw. die Sportler beim Langlaufen doch oft bei Minustemperaturen unterwegs sind.
Übrigens, hast Du mitgekriegt, dass der PCR Test nun auch vom "The Lancet" ziemlich klar "abgesägt" wurde? Auch schon 14 Tage her.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 04.03.2021 23:06

tomtom hat geschrieben:
04.03.2021 22:53
Danke für die interessanten Beiträge. @vertigo - ich erfuhr kürzlich, dass es nach dem Intubieren auch nicht selten zu Lungenentzündungen kommen kann. So beispielsweise auch bei einem 9 jährigen Jungen. In Bezug auf das Maskentragen habe ich irgendwo gehört, dass es bei kalten Temperaturen und beim Einatmen durch eine feuchte Maske ebenfalls zu einer Pneumonie kommen könne, was für mich irgendwie logisch tönte. Die kalte Luft ist ja ohnehin recht gefährlich beim Inhalieren oder angeblich beim Joggen, wobei bspw. die Sportler beim Langlaufen doch oft bei Minustemperaturen unterwegs sind.
Übrigens, hast Du mitgekriegt, dass der PCR Test nun auch vom "The Lancet" ziemlich klar "abgesägt" wurde? Auch schon 14 Tage her.
es gibt immer einzelschicksale. die propaganda-lisi aus dem rheintal, der 9 jährige junge aus dem obigen post, die frau mit copd, die aufgrund eines bakteriellen infekts gestorben ist. tragisch, wenns denn so ist. gleichwohl: das ist blick par excellence: empören aufgrund individuellen schicksalen.

lieber tomtom: wenn du so tickst, darfst du im fall nie mehr ein konzert geben. es sind schon leute gestorben an konzerten. von tinnitus ganz zu schweigen. bitte, hör also auf damit, du gefährdest menschenleben.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 05.03.2021 06:13

Zuschauer hat geschrieben:
04.03.2021 23:06
tomtom hat geschrieben:
04.03.2021 22:53
Danke für die interessanten Beiträge. @vertigo - ich erfuhr kürzlich, dass es nach dem Intubieren auch nicht selten zu Lungenentzündungen kommen kann. So beispielsweise auch bei einem 9 jährigen Jungen. In Bezug auf das Maskentragen habe ich irgendwo gehört, dass es bei kalten Temperaturen und beim Einatmen durch eine feuchte Maske ebenfalls zu einer Pneumonie kommen könne, was für mich irgendwie logisch tönte. Die kalte Luft ist ja ohnehin recht gefährlich beim Inhalieren oder angeblich beim Joggen, wobei bspw. die Sportler beim Langlaufen doch oft bei Minustemperaturen unterwegs sind.
Übrigens, hast Du mitgekriegt, dass der PCR Test nun auch vom "The Lancet" ziemlich klar "abgesägt" wurde? Auch schon 14 Tage her.
es gibt immer einzelschicksale. die propaganda-lisi aus dem rheintal, der 9 jährige junge aus dem obigen post, die frau mit copd, die aufgrund eines bakteriellen infekts gestorben ist. tragisch, wenns denn so ist. gleichwohl: das ist blick par excellence: empören aufgrund individuellen schicksalen.

lieber tomtom: wenn du so tickst, darfst du im fall nie mehr ein konzert geben. es sind schon leute gestorben an konzerten. von tinnitus ganz zu schweigen. bitte, hör also auf damit, du gefährdest menschenleben.
Das ist Tränendrüsenniveau. Was fällt mir da ein? Wendy und die 7 Pferde oder Romeo und Julia, die Scjöne und das Biest, Titanic oder Sissi. Das ist in etwa wie die Klimajugend. Nur Forderungen stellen, aber noch nie etwas im Leben geleistet haben. Wenn man etwas erreichen will, dann ist herumheulen meistens nicht die beste Option.

Beispiel. Habe vor einigen Tagen Border Patrol Australien geschaut. Eine junge Tschechien möchte einreisen, darf aber nicht arbeiten. Sie hat 400 Euro dabei. Dann wird sie gefragt, ja sie wollen sie mit 400 Euro überleben? Dann heult sie herum, das ist nicht fair, mir ist noch nie im Leben sowas schreckliches passiert, hat sich aber vorher nicht um eine Arbeitserlaubnis bemüht. Dann wird sie in den nächsten Retourflieger gesteckt, weil die Regeln halt auch für herumheulende Individuen gelten.
I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered. — George Best

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von tomtom » 05.03.2021 07:41

Hey, jetzt sind wir endlich mal am Diskutieren und Ihr kommt damit, dass ich einen auf Boulevard mache?! War auf keinen Fall meine Absicht. Ich war nur erstaunt, dass das beim Intubieren passieren kann und ich den Zusammenhang mit den vielen Toten in den USA sah, weil sie dort sehr invasiv behandelt hätten. Die COPD Geschichte der Verwandten einer Arbeitskollegin wiederum fand ich einfach schlimm, weil es einige Menschen gibt, die trotz massiven gesundheitlichen Problemen versuchen die Massnahmen umzusetzen. Gestern hatte eine Apotheke meiner Mutter FFP2 Masken verkauft, was mich schon sehr störte, weil ich schon ältere Leute fragte, ob sie denn überhaupt genügend Luft kriegen würden? Ihr seht als - wir alle (auch ich) tun alles, was uns gesagt wird.
Ich bin nachwievor der Meinung, dass bspw. Fussballspiele problemlos besucht werden könnten, einerseits wegen den beeindruckenden Schutzkonzepten und andererseits, weil mittlerweile alle (ja es gibt Ausnahmen) sehr vorsichtig sind und die Angst allgegenwärtig ist.

Vertigo
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Vertigo » 05.03.2021 07:49

tomtom hat geschrieben:
04.03.2021 22:53
Danke für die interessanten Beiträge. @vertigo - ich erfuhr kürzlich, dass es nach dem Intubieren auch nicht selten zu Lungenentzündungen kommen kann. So beispielsweise auch bei einem 9 jährigen Jungen. In Bezug auf das Maskentragen habe ich irgendwo gehört, dass es bei kalten Temperaturen und beim Einatmen durch eine feuchte Maske ebenfalls zu einer Pneumonie kommen könne, was für mich irgendwie logisch tönte. Die kalte Luft ist ja ohnehin recht gefährlich beim Inhalieren oder angeblich beim Joggen, wobei bspw. die Sportler beim Langlaufen doch oft bei Minustemperaturen unterwegs sind.
Übrigens, hast Du mitgekriegt, dass der PCR Test nun auch vom "The Lancet" ziemlich klar "abgesägt" wurde? Auch schon 14 Tage her.
- Ich habe nur für dich kurz eine Fachliteratursuche zum Thema Gesundheitsschaden durch Maskentragen gemacht und ausser Hautproblemen (zB Pickel) nichts gefunden. Hast du etwas Handfestes?
- Intubieren ist ein extremer Risikofaktor was Infekte anbelangt. Deswegen versucht man möglichst darauf zu verzichten resp. verkürzen
- Die Geschichte des 9J gehört bis zum Beweis des Gegenteil in das Reich von Strickers Märchenstunde der verdrehten Halbwahrheiten.
- Lancet-Artikel zum Thema PCR habe ich einige gefunden aber keinen welcher irgendetwas absägt. Da die Artikel öffentlich zugänglich sind kannst du ihn ja gerne nachliefern, dann können wir ja darüber diskutieren

Es gibt einerseits die wissenschaftlichen Artikel, aber es gibt auch die klinische Erfahrung. Ich kann dir garantieren, dass Masken kein klin Problem darstellen ausser vielleicht bei Hautärzten und Psychiatern.
Ebenso kann ich dir versichern, dass die PCR-Tests nach einem Jahr Erfahrung als extrem zuverlässig angesehen werden im klinischen Alltag! Gäbe es eine Verschwörung wäre es bis jetzt längst aufgeflogen. Man kann den Umgang mit der Pandemie diskutieren inkl. der Massnahmen. Aber noch immer behaupten es gebe keine Pandemie war schon vor 6 Monaten lächerlich und daran hat sich nichts geändert, im Gegenteil.
Von den 40'000 Aerzten in der Schweiz gibt es ca. 115 Coronaskeptiker. Aber die anderen 39900 haben genau wie du ebenso die Schnauze voll von Corona und sind froh wenn es endlich vorbei ist. Glaub mir, wenn es Unstimmigkeiten geben würden, wäre dies längst aufgeflogen.

tomtom
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von tomtom » 05.03.2021 09:52

Hier der Artikel
https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 6/fulltext

Die Geschichte des 9 Jahre alten Jungen und grossen FCSG Fans - Märlistunde? Ich bezog mich nur darauf, weil mir seine Mutter sagte, dass er dann auch noch eine Lungenentzündung erdulden musste, was mir nicht bewusst war, dass so etwas passieren kann. Er hatte einen fürchterlichen Unfall (ging durch die Medien) und ich habe letzten Freitag für ihn Musik gemacht (Mutmacher Ständchen). Wenn ich bei Deiner Pflegeeinrichtung vorbei kommen soll/darf, lass es mich wissen.😉

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 05.03.2021 17:07

Vorallem das Rotgedruckte sagt vieles aus. So ist es nämlich. Merkel macht auf Europa, hat aber keine andern Ideen als Lockdown. Alle die ausscheren sind weiter. Dänemark zb oder einzelne Deutsche Städte. Wie bei uns auch. Das Verkehrshaus Luzern war heute Nachmittag übrigens gut besucht.

"Sebastian Kurz fliegt nach Israel, um sich anzuschauen, wie schnelles Impfen funktioniert. Dafür hagelt es Kritik. Warum eigentlich? Es wäre doch gut, wenn auch andere Regierungschefs sich dort die Erfolgsrezepte erläutern ließen – allen voran die Bundeskanzlerin.

„Es ist ein Wunder“, sagte Popstar Aviv Geffen, als er kürzlich ein Konzert in Tel Aviv begann. Ein Auftritt vor Zuschauern, fast wie vor Corona-Zeiten. Das ist möglich, weil Israel am schnellsten impft und seinen Bürgern endlich die Freiheit zurückgibt. Allerdings gibt es dafür eine sehr irdische Erklärung: Eine Impflogistik, die ihren Namen wert ist. Länder, die daran scheitern, sollten sich das abschauen. Allen voran Deutschland.

Insofern hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz nur getan, was seit Wochen naheliegt. Er stieg mit einem Expertenteam ins Flugzeug, um vor Ort von den Israelis zu lernen. Das schlug allerdings Wellen. Sein Trip sei eine reine PR-Aktion, solle vom eigenen Versagen ablenken und habe das Ziel, die europäische Solidarität zu untergraben.

Bei einem Treffen von Sebastian Kurz mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wurde eine enge Zusammenarbeit der Länder bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen vereinbart. Auf einer Pressekonferenz erläuterte Kurz Details zu der Zusammenarbeit.

Quelle: WELT

Aber die Frage ist doch: Warum ist EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen nicht längst dort gewesen? Oder Kanzlerin Angela Merkel? Oder Gesundheitsminister Jens Spahn? Es gibt keine größere Aufgabe derzeit als das Impfen. Wie es geht, kann nur viereinhalb Flugstunden von Berlin entfernt begutachtet werden.

Stattdessen: Bedenken, Einwände, Relativierungen. Israel sei eben ganz anders als Deutschland, heißt es vielsagend allerorten. Umso lauter fällt dafür die Kritik am angeblich laxen Datenschutz israelischer Krankenkassen aus. Deren Studien aber, kürzlich über die niedrige Ansteckungsgefahr von Geimpften, nimmt die Bundesregierung trotzdem gerne. Und verschweigt oft, dass unser Gesundheitssystem bei der Digitalisierung abgehängt ist.

Israel ist ein kleines Land mit kurzen Wegen. Sein Erfolgsrezept ist nicht mal eben zu kopieren. Doch die Kritik an der Reise von Kurz macht deutlich: Statt neugierigem Suchen nach Details der best practice im Impfrennen überwiegen viel zu oft Missgunst und Fixierung auf überholte Regeln. Es ist gut, dass Österreichs Kanzler Kurz und die mitreisende dänische Regierungschefin Mette Frederiksen mit ihrer Reise nun ein Signal des Aufbruchs senden. Und dafür nicht erst auf eine Genehmigung aus Brüssel gewartet haben."

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Ben King
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 05.03.2021 18:44

hello again hat geschrieben:
05.03.2021 17:07
Vorallem das Rotgedruckte sagt vieles aus. So ist es nämlich. Merkel macht auf Europa, hat aber keine andern Ideen als Lockdown. Alle die ausscheren sind weiter. Dänemark zb oder einzelne Deutsche Städte. Wie bei uns auch. Das Verkehrshaus Luzern war heute Nachmittag übrigens gut besucht.

"Sebastian Kurz fliegt nach Israel, um sich anzuschauen, wie schnelles Impfen funktioniert. Dafür hagelt es Kritik. Warum eigentlich? Es wäre doch gut, wenn auch andere Regierungschefs sich dort die Erfolgsrezepte erläutern ließen – allen voran die Bundeskanzlerin.

„Es ist ein Wunder“, sagte Popstar Aviv Geffen, als er kürzlich ein Konzert in Tel Aviv begann. Ein Auftritt vor Zuschauern, fast wie vor Corona-Zeiten. Das ist möglich, weil Israel am schnellsten impft und seinen Bürgern endlich die Freiheit zurückgibt. Allerdings gibt es dafür eine sehr irdische Erklärung: Eine Impflogistik, die ihren Namen wert ist. Länder, die daran scheitern, sollten sich das abschauen. Allen voran Deutschland.

Insofern hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz nur getan, was seit Wochen naheliegt. Er stieg mit einem Expertenteam ins Flugzeug, um vor Ort von den Israelis zu lernen. Das schlug allerdings Wellen. Sein Trip sei eine reine PR-Aktion, solle vom eigenen Versagen ablenken und habe das Ziel, die europäische Solidarität zu untergraben.

Bei einem Treffen von Sebastian Kurz mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wurde eine enge Zusammenarbeit der Länder bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen vereinbart. Auf einer Pressekonferenz erläuterte Kurz Details zu der Zusammenarbeit.

Quelle: WELT

Aber die Frage ist doch: Warum ist EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen nicht längst dort gewesen? Oder Kanzlerin Angela Merkel? Oder Gesundheitsminister Jens Spahn? Es gibt keine größere Aufgabe derzeit als das Impfen. Wie es geht, kann nur viereinhalb Flugstunden von Berlin entfernt begutachtet werden.

Stattdessen: Bedenken, Einwände, Relativierungen. Israel sei eben ganz anders als Deutschland, heißt es vielsagend allerorten. Umso lauter fällt dafür die Kritik am angeblich laxen Datenschutz israelischer Krankenkassen aus. Deren Studien aber, kürzlich über die niedrige Ansteckungsgefahr von Geimpften, nimmt die Bundesregierung trotzdem gerne. Und verschweigt oft, dass unser Gesundheitssystem bei der Digitalisierung abgehängt ist.

Israel ist ein kleines Land mit kurzen Wegen. Sein Erfolgsrezept ist nicht mal eben zu kopieren. Doch die Kritik an der Reise von Kurz macht deutlich: Statt neugierigem Suchen nach Details der best practice im Impfrennen überwiegen viel zu oft Missgunst und Fixierung auf überholte Regeln. Es ist gut, dass Österreichs Kanzler Kurz und die mitreisende dänische Regierungschefin Mette Frederiksen mit ihrer Reise nun ein Signal des Aufbruchs senden. Und dafür nicht erst auf eine Genehmigung aus Brüssel gewartet haben."
Man muss sich an Staaten orientieren, die Erfahrung haben. Das wäre Taiwan gewesen. Die mussten 2002 auch viel Lehrgeld bezahlen, aber hätten uns jetzt helfen können. Oder man hätte schon länger mit Israel kooperieren können. Kurz macht das jetzt richtig. Die Regierung Dänemarks auch. Die Deutschen sind Versager und wir Schweizer, es tut mir weh das zu sagen, auch nicht besser.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Vertigo » 05.03.2021 18:46

tomtom hat geschrieben:
05.03.2021 09:52
Hier der Artikel
https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 6/fulltext

Die Geschichte des 9 Jahre alten Jungen und grossen FCSG Fans - Märlistunde? Ich bezog mich nur darauf, weil mir seine Mutter sagte, dass er dann auch noch eine Lungenentzündung erdulden musste, was mir nicht bewusst war, dass so etwas passieren kann. Er hatte einen fürchterlichen Unfall (ging durch die Medien) und ich habe letzten Freitag für ihn Musik gemacht (Mutmacher Ständchen). Wenn ich bei Deiner Pflegeeinrichtung vorbei kommen soll/darf, lass es mich wissen.😉
Werter Tomtom ich entschuldige mich bei dir! Das mit dem 9-jährigen ist ein Fehler meinerseits. Ich habe deinen Text zu wenig aufmerksam gelesen (9-jähriger, feuchte Maske, kalt, Pneumonie). Ich nehme meinen Märchenstunde- Satz gerne zurück! Mein Fehler, sorry!

Zum von dir zitierten Artikel. Den kannte ich nicht (lese auch nicht regelmässig dieses Journal), aber da wird ja in keinster Weise der Test abgesägt. Da wird auf die hohe Sensitivität hingewiesen und auf die kaum-vorhandene Infektiosität der Post-Covid-Positiven.
Bei uns wird jeder Pat. getestet. Bei Pos welche Covid durchgemacht haben wird mittels PCR der Virusload quantifiziert um eine Re-Infektion auszuschliessen (analog zB Shaquiri). Meist ist der Load dann tief und die Pat. gelten als nichtinfektiös.

Dies ist übrigens ein Grund weshalb nicht früher mit Massentests (gleiches Problem bei Ag-Tests) begonnen wurde. Man hatte Angst vor den falsch-pos da man ja per Defintion Asymptomatische testet. Jetzt hat aber die prakt. Erfahrung gezeigt, dass die in diesem Paper beschriebene theoretische Angst deutl. weniger relevant ist als ursprünglich gedacht.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 05.03.2021 20:32

Vertigo hat geschrieben:
05.03.2021 18:46
tomtom hat geschrieben:
05.03.2021 09:52
Hier der Artikel
https://www.thelancet.com/journals/lanc ... 6/fulltext

Die Geschichte des 9 Jahre alten Jungen und grossen FCSG Fans - Märlistunde? Ich bezog mich nur darauf, weil mir seine Mutter sagte, dass er dann auch noch eine Lungenentzündung erdulden musste, was mir nicht bewusst war, dass so etwas passieren kann. Er hatte einen fürchterlichen Unfall (ging durch die Medien) und ich habe letzten Freitag für ihn Musik gemacht (Mutmacher Ständchen). Wenn ich bei Deiner Pflegeeinrichtung vorbei kommen soll/darf, lass es mich wissen.😉
Werter Tomtom ich entschuldige mich bei dir! Das mit dem 9-jährigen ist ein Fehler meinerseits. Ich habe deinen Text zu wenig aufmerksam gelesen (9-jähriger, feuchte Maske, kalt, Pneumonie). Ich nehme meinen Märchenstunde- Satz gerne zurück! Mein Fehler, sorry!

Zum von dir zitierten Artikel. Den kannte ich nicht (lese auch nicht regelmässig dieses Journal), aber da wird ja in keinster Weise der Test abgesägt. Da wird auf die hohe Sensitivität hingewiesen und auf die kaum-vorhandene Infektiosität der Post-Covid-Positiven.
Bei uns wird jeder Pat. getestet. Bei Pos welche Covid durchgemacht haben wird mittels PCR der Virusload quantifiziert um eine Re-Infektion auszuschliessen (analog zB Shaquiri). Meist ist der Load dann tief und die Pat. gelten als nichtinfektiös.

Dies ist übrigens ein Grund weshalb nicht früher mit Massentests (gleiches Problem bei Ag-Tests) begonnen wurde. Man hatte Angst vor den falsch-pos da man ja per Defintion Asymptomatische testet. Jetzt hat aber die prakt. Erfahrung gezeigt, dass die in diesem Paper beschriebene theoretische Angst deutl. weniger relevant ist als ursprünglich gedacht.
Es ist schon beinahe 1 Jahr her, dass Südkorea Deutschland Tests angeboten hat. Merkel und va ihre Berater wollten partout nichts davon wissen. Jetzt wo sie nicht mehr anders können, kommen sie auch langsam drauf.
https://www.google.com/amp/s/www.fr.de/ ... 7.amp.html

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 11.03.2021 16:52


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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 11.03.2021 21:00

Leider halt nochmals was zum Thema. Ich weiss, will ja niemand hören, aber es ist einfach absurd, was abgeht. Und die offizielle "Wahrheit" wird immer noch durch alle Böden hindurch als korrekt befunden. Übrigens: Singen im Schulzimmer ist erlaubt, Hobbyfussball im Freien aber nicht.

https://www.merkur.de/welt/corona-aeros ... 13539.html

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Ben King
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 11.03.2021 21:20

hello again hat geschrieben:
11.03.2021 21:00
Leider halt nochmals was zum Thema. Ich weiss, will ja niemand hören, aber es ist einfach absurd, was abgeht. Und die offizielle "Wahrheit" wird immer noch durch alle Böden hindurch als korrekt befunden. Übrigens: Singen im Schulzimmer ist erlaubt, Hobbyfussball im Freien aber nicht.

https://www.merkur.de/welt/corona-aeros ... 13539.html
Danke für den Artikel.

Eben, es ist ein Innenraumproblem, kein Aussenproblem. Das hat der BR nie klar kommuniziert. Dann muss man halt die Schule draussen stattfinden lassen.

Dann das Idiotenproblem. Leute, die sich extra in der Beiz treffen um zu feiern. Gegen Blödheit gibt es bis jetzt noch kein Heilmittel.

Dann das ewige Impfproblem. BR organisiert zu wenig, zu langsam und lässt zu wenige Impfstoffe zu. Es kotzt einfach nur noch an. Vertrauen in Regierung hat gelitten. Habe fertig.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 12.03.2021 16:01

150 Personen bei Fussballspielen. Glauben die den Scheiss eigentlich, den sie rauslassen? 150 in einem Stadion wie unserem für 20'000? Da ist wirklich jede mittelgrosse Migros täglich ein x-faches Risiko und das permanent und nicht einmal pro Woche für 3 Stunden. Fussballspielen draussen immer noch verboten, weil Sport mit Körperkontakt. Ein Zweikampf mit den Füssen für 3 Sekunden. Haben die eigentlich auch irgendeinen Aerosolexperten zur Hand oder nur Hosenscheisser? Und dann kommen die steigenden Zahlen wieder vorwiegend aus der Westschweiz. Aber alles kein Thema. Null Plan, nullkommanullnix.

tomtom
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von tomtom » 13.03.2021 22:25

Hier ein sehr interessanter Brief einer Journalistin und insbesondere ein nicht veröffentlichtes Interview mit einem für mich sehr überzeugenden Fachmannes zeigen, dass meine Wahrnehmungen so falsch nicht sind.
https://youtu.be/JcZquFucuHE

appenzheller
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von appenzheller » 14.03.2021 03:12

tomtom hat geschrieben:
13.03.2021 22:25
Hier ein sehr interessanter Brief einer Journalistin und insbesondere ein nicht veröffentlichtes Interview mit einem für mich sehr überzeugenden Fachmannes zeigen, dass meine Wahrnehmungen so falsch nicht sind.
https://youtu.be/JcZquFucuHE
Oje, tomtom!
go hard, or go home!

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 14.03.2021 09:08

tomtom hat geschrieben:
13.03.2021 22:25
Hier ein sehr interessanter Brief einer Journalistin und insbesondere ein nicht veröffentlichtes Interview mit einem für mich sehr überzeugenden Fachmannes zeigen, dass meine Wahrnehmungen so falsch nicht sind.
https://youtu.be/JcZquFucuHE
Oje, tomtom!

das beste kommt bei 1.30
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von poohteen » 14.03.2021 09:26

Zuschauer hat geschrieben:
14.03.2021 09:08
tomtom hat geschrieben:
13.03.2021 22:25
Hier ein sehr interessanter Brief einer Journalistin und insbesondere ein nicht veröffentlichtes Interview mit einem für mich sehr überzeugenden Fachmannes zeigen, dass meine Wahrnehmungen so falsch nicht sind.
https://youtu.be/JcZquFucuHE
Oje, tomtom!

das beste kommt bei 1.30
Ist dort das Video fertig? :D
[b][size=75]Wir Menschen wechseln heutzutage alles bis auf eines: die Weltanschauung, die Religion, die Ehefrau oder den Ehemann, die Partei, die Wahlstimme, die Freunde, die Feinde, das Haus, das Auto, die literarischen, filmischen oder gastronomischen Vorlieben, die Gewohnheiten, die Hobbys, unsere Arbeitszeiten, alles unterliegt einem zum Teil sogar mehrfachen Wandel, der sich in unserer schnelllebigen Zeit rasch vollzieht. Das einzige, wo wir anscheinend keine Veränderung zulassen, ist der Fussballverein, zu dem man von Kindesbeinen an hält. [i][color=RED]Javier Marias - Alle unsere frühen Schlachten[/color][/i][/size][/b]

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