Corona-Virus vs. Fussball

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Superduker
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Superduker » 25.08.2021 15:36

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Fuchs
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Fuchs » 25.08.2021 16:54

forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 15:17
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:02


Gibt keinen Grund zur Klage. Wer in einer Pandemie keinen Beitrag leisten will, muss ja aucht nicht zwingend in die Beiz bzw. soll den Test dazu halt eben selber bezahlen.
Freiheit und Eigenverantwortung sind dir wohl keine Begriffe.
Richard David Precht hat es sehr treffend ausgedrückt (zwar auf Deutschland bezogen, aber durchaus für die Schweiz gültig): Wo der Bürger Kunde wird, ist kein Staat mehr möglich. Der Bürger, hat Pflichten, die er dem Staat gegenüber erfüllen muss. Grundrechte setzten Grundpflichten voraus; Pflichten, die immer stärker als Zumutung oder gar Unterdrückungsinstrumente empfunden werden.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Mokoena » 25.08.2021 16:58

Fuchs hat geschrieben:
25.08.2021 16:54
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 15:17
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:02


Gibt keinen Grund zur Klage. Wer in einer Pandemie keinen Beitrag leisten will, muss ja aucht nicht zwingend in die Beiz bzw. soll den Test dazu halt eben selber bezahlen.
Freiheit und Eigenverantwortung sind dir wohl keine Begriffe.
Richard David Precht hat es sehr treffend ausgedrückt (zwar auf Deutschland bezogen, aber durchaus für die Schweiz gültig): Wo der Bürger Kunde wird, ist kein Staat mehr möglich. Der Bürger, hat Pflichten, die er dem Staat gegenüber erfüllen muss. Grundrechte setzten Grundpflichten voraus; Pflichten, die immer stärker als Zumutung oder gar Unterdrückungsinstrumente empfunden werden.
Was für ein Nonsense.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Fuchs » 25.08.2021 17:40

Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 16:58
Fuchs hat geschrieben:
25.08.2021 16:54
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 15:17
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:02


Gibt keinen Grund zur Klage. Wer in einer Pandemie keinen Beitrag leisten will, muss ja aucht nicht zwingend in die Beiz bzw. soll den Test dazu halt eben selber bezahlen.
Freiheit und Eigenverantwortung sind dir wohl keine Begriffe.
Richard David Precht hat es sehr treffend ausgedrückt (zwar auf Deutschland bezogen, aber durchaus für die Schweiz gültig): Wo der Bürger Kunde wird, ist kein Staat mehr möglich. Der Bürger, hat Pflichten, die er dem Staat gegenüber erfüllen muss. Grundrechte setzten Grundpflichten voraus; Pflichten, die immer stärker als Zumutung oder gar Unterdrückungsinstrumente empfunden werden.
Was für ein Nonsense.
Wie Du meinst, jedem seine Meinung...

Viele Leute fordern vom Staat vieles, sind selbst aber wenig bereit einen Beitrag zu leisten. Die bürgerliche Bereitschaft, Pflichten und gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist ja nicht gerade auf einem Höhepunkt. Ob das nun in der Pandemie oder anderswo ist - Beispiele gibt es zuhauf.

Nur als kleines Beispiel: Auf kleine Plastiksäcke zu verzichten hat auf freiwilliger Basis nicht funktioniert. Seit dem die Dinger lächerliche 5 Rappen kosten, ist der Verbrauch um 80% zurückgegangen. Der Mensch (nicht jeder Einzelne, aber in der grossen Zahl schon) lässt sich halt doch mehr über ökonomische Anreize steuern als über vernünftige Argumente...

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 25.08.2021 18:05

Fuchs hat geschrieben:
25.08.2021 17:40
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 16:58
Fuchs hat geschrieben:
25.08.2021 16:54
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 15:17
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:02


Gibt keinen Grund zur Klage. Wer in einer Pandemie keinen Beitrag leisten will, muss ja aucht nicht zwingend in die Beiz bzw. soll den Test dazu halt eben selber bezahlen.
Freiheit und Eigenverantwortung sind dir wohl keine Begriffe.
Richard David Precht hat es sehr treffend ausgedrückt (zwar auf Deutschland bezogen, aber durchaus für die Schweiz gültig): Wo der Bürger Kunde wird, ist kein Staat mehr möglich. Der Bürger, hat Pflichten, die er dem Staat gegenüber erfüllen muss. Grundrechte setzten Grundpflichten voraus; Pflichten, die immer stärker als Zumutung oder gar Unterdrückungsinstrumente empfunden werden.
Was für ein Nonsense.
Wie Du meinst, jedem seine Meinung...

Viele Leute fordern vom Staat vieles, sind selbst aber wenig bereit einen Beitrag zu leisten. Die bürgerliche Bereitschaft, Pflichten und gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist ja nicht gerade auf einem Höhepunkt. Ob das nun in der Pandemie oder anderswo ist - Beispiele gibt es zuhauf.

Nur als kleines Beispiel: Auf kleine Plastiksäcke zu verzichten hat auf freiwilliger Basis nicht funktioniert. Seit dem die Dinger lächerliche 5 Rappen kosten, ist der Verbrauch um 80% zurückgegangen. Der Mensch (nicht jeder Einzelne, aber in der grossen Zahl schon) lässt sich halt doch mehr über ökonomische Anreize steuern als über vernünftige Argumente...
drum macht es sinn, die zertifikate überall als pflicht einzusetzen und die kosten von tests nicht mehr zu übernehmen. auch wenn ich grundsätzlich schon die haltung vertrete, dass alle massnahmen eingestellt werden können, wenn alle geimpft sind, die geimpft werden wollen. je nachdem ist diese haltung allerdings ein wenig kurzsichtig. zumindest wenn man die entwicklung in gewissen spitälern betrachtet. vielleicht ist eine zertipflicht vor diesem hintergrund halt doch das richtige.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von forzaItalia » 25.08.2021 18:40

Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:22


Es kommt ja auch zu keinen weiteren „grossen Einschränkungen“, wie du das nennst. Alles bleibt weiterhin offen. Auch Ungeimpfte haben zu allem Zugang, wenn sie sich denn testen lassen. Jeder und jede hatte mittlerweile genügend Zeit, sich impfen zu lassen. Das ist dann halt eben ein Stück weit die viel zitierte Eigenverantwortung. Schliesslich kommen die Geimpften solidarisch auch für die Hospitalisierungskosten der Ungeimpften auf. Den Fünfer und das Weggli gibts im wahren Leben nicht.
Es kommt zu einer massiven Ungleichbehandlung von zwei Gruppen, welche die einte Gruppe nur umgehen kann, in dem sie zwischen 50-80 CHF zahlen muss, um für 2 Tage die gleichen Freiheiten geniessen zu können und das ist, wie es auch der Gastrosuisse Chef erklärt hat, verfassungswidrig. By the way ich bin absolut auch dafür, dass man mehr Eigenverantwortung bei den Kosten trägt.
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:23

Zur Eigenverantwortung hab ich mich grad schon geäussert. Was meinst du mit Freiheit? Die Freiheit, unser Gesundheitswesen belasten zu dürfen?
Die Betroffenen haben (wahrscheinlich) auch jahrelang ins Gesundheitswesen eingezahlt.
Graf Choinjcki hat geschrieben:
25.08.2021 15:24
und wieso sind 60% der u40 nicht geimpft? weil die meisten denken, corona betrifft mich nicht und sich noch gar nicht mit der impfung befasst haben. nur ein kleiner teil davon sind solche, die sich weigern. ich bin überzeugt, die mehrheit der jungen wird sich impfen lassen, wenn sie sonst eingeschränkt werden.
Natürlich wird es jetzt wieder viele geben, die sich aufgrund der (möglichen) Einschränkungen impfen lassen werden. Trotzdem kann man sich fragen, ob es verhältnis- und verfassungsmässig ist, Menschen unter 35 oder 40 so massiv einzuschränken, weil sie sich nicht impfen. Im Kanton St. Gallen sind seit der Coronapandemie 4 Leute unter 49 Jahren gestorben, was 0.5% der gesamten an Corona Verstorbenen sind. Die Chance, dass man als gesunder Mensch unter 40 an Corona stirbt, liegt bei 0.03% und tiefer. Bei so einer tiefen Sterblichkeitsrate darf aus meiner Sicht kein Impfzwang auf so junge Ungeimpfte ausgeübt werden, sondern diese sollten selber wissen, ob sie diese Risiko eingehen möchten.
Fuchs hat geschrieben:
25.08.2021 16:54

Richard David Precht hat es sehr treffend ausgedrückt (zwar auf Deutschland bezogen, aber durchaus für die Schweiz gültig): Wo der Bürger Kunde wird, ist kein Staat mehr möglich. Der Bürger, hat Pflichten, die er dem Staat gegenüber erfüllen muss. Grundrechte setzten Grundpflichten voraus; Pflichten, die immer stärker als Zumutung oder gar Unterdrückungsinstrumente empfunden werden.
Precht wohl einer der meistüberschätzten Philosophen ever, da hat es Mokoena auf den Punkt gebracht. Nonsense. Ich fordere vom Staat nur eines, dass er mich so gut es geht in Ruhe lässt. Ausserdem wird ein Schuh daraus, denn Leute wie Precht befürworten einen stärkeren Staat, aber ein umfangreicherer Staat bedeutet auch, dass man als Bürger weniger Verantwortung trägt.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Forza San Gallo » 25.08.2021 19:11

forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 18:40
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:22


Es kommt ja auch zu keinen weiteren „grossen Einschränkungen“, wie du das nennst. Alles bleibt weiterhin offen. Auch Ungeimpfte haben zu allem Zugang, wenn sie sich denn testen lassen. Jeder und jede hatte mittlerweile genügend Zeit, sich impfen zu lassen. Das ist dann halt eben ein Stück weit die viel zitierte Eigenverantwortung. Schliesslich kommen die Geimpften solidarisch auch für die Hospitalisierungskosten der Ungeimpften auf. Den Fünfer und das Weggli gibts im wahren Leben nicht.
Es kommt zu einer massiven Ungleichbehandlung von zwei Gruppen, welche die einte Gruppe nur umgehen kann, in dem sie zwischen 50-80 CHF zahlen muss, um für 2 Tage die gleichen Freiheiten geniessen zu können und das ist, wie es auch der Gastrosuisse Chef erklärt hat, verfassungswidrig. By the way ich bin absolut auch dafür, dass man mehr Eigenverantwortung bei den Kosten trägt.
Falsch. Man kann sich auch einfach gratis Impfen lassen. Und nun komm mir bitte nicht mit "nicht alle Personen können das". Dafür wird es schon Lösungen geben, alle Schwurbler sollen sich impfen oder halt zahlen. Ich hätte lieber sie würden sich den Pieks geben.
Natürlich wird es jetzt wieder viele geben, die sich aufgrund der (möglichen) Einschränkungen impfen lassen werden. Trotzdem kann man sich fragen, ob es verhältnis- und verfassungsmässig ist, Menschen unter 35 oder 40 so massiv einzuschränken, weil sie sich nicht impfen. Im Kanton St. Gallen sind seit der Coronapandemie 4 Leute unter 49 Jahren gestorben, was 0.5% der gesamten an Corona Verstorbenen sind. Die Chance, dass man als gesunder Mensch unter 40 an Corona stirbt, liegt bei 0.03% und tiefer. Bei so einer tiefen Sterblichkeitsrate darf aus meiner Sicht kein Impfzwang auf so junge Ungeimpfte ausgeübt werden, sondern diese sollten selber wissen, ob sie diese Risiko eingehen möchten.
Mit einer doppelten Impfung ist in SG noch gar keiner unter 49 gestorben. Just saying...
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Fuchs » 25.08.2021 19:19

forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 18:40
Es kommt zu einer massiven Ungleichbehandlung von zwei Gruppen, welche die einte Gruppe nur umgehen kann, in dem sie zwischen 50-80 CHF zahlen muss, um für 2 Tage die gleichen Freiheiten geniessen zu können und das ist, wie es auch der Gastrosuisse Chef erklärt hat, verfassungswidrig. By the way ich bin absolut auch dafür, dass man mehr Eigenverantwortung bei den Kosten trägt.
Ich sehe nicht, warum das verfassungswidrig sein soll. Wer will, kann sich ja impfen lassen. Es haben alle die gleiche Chancen und der Konsens ist, dass die Impfung ein wichtiges Instrument zum Weg aus der Pandemie ist. Das ist dann eben die freie Entscheidung sich dennoch nicht impfen zu lassen inkl. entsprechenden Konsequenzen. Nebenbei: Für die wenigen Personen, die sich nicht impfen lassen können, sollten die Tests nach wie vor von der Allgemeinheit übernommen werden.
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 18:40
Die Betroffenen haben (wahrscheinlich) auch jahrelang ins Gesundheitswesen eingezahlt.
Ein Tag auf der Intensivstation ist teurer als die durchschnittliche Jahresprämie der Krankenkasse. Das geht rechnerisch nie auf - muss es auch nicht, dafür ist das solidarische System ja da.
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 18:40
Natürlich wird es jetzt wieder viele geben, die sich aufgrund der (möglichen) Einschränkungen impfen lassen werden. Trotzdem kann man sich fragen, ob es verhältnis- und verfassungsmässig ist, Menschen unter 35 oder 40 so massiv einzuschränken, weil sie sich nicht impfen. Im Kanton St. Gallen sind seit der Coronapandemie 4 Leute unter 49 Jahren gestorben, was 0.5% der gesamten an Corona Verstorbenen sind. Die Chance, dass man als gesunder Mensch unter 40 an Corona stirbt, liegt bei 0.03% und tiefer. Bei so einer tiefen Sterblichkeitsrate darf aus meiner Sicht kein Impfzwang auf so junge Ungeimpfte ausgeübt werden, sondern diese sollten selber wissen, ob sie diese Risiko eingehen möchten.
Es geht nicht nur um Todesfälle - ich kenne mehrere Personen (auch ein paar unter 40), die stark an den "Nachwehen" der Erkrankung leiden und auch Monate später noch nicht oder nur eingeschränkt wieder arbeitsfähig sind. Die Risiken eines "long covid" sind natürlich noch nicht ausreichend untersucht - aber nach allen bisherigen Erkenntnissen ist es auch für junge Menschen statistisch gesehen deutlich risikoärmer sich impfen zu lassen.
Um nicht Missverstanden zu werden: Ich bin nicht für einen Impfzwang, aber für eine gute, wissenschaftlich korrekte Aufklärung.
forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 18:40
Precht wohl einer der meistüberschätzten Philosophen ever, da hat es Mokoena auf den Punkt gebracht. Nonsense. Ich fordere vom Staat nur eines, dass er mich so gut es geht in Ruhe lässt. Ausserdem wird ein Schuh daraus, denn Leute wie Precht befürworten einen stärkeren Staat, aber ein umfangreicherer Staat bedeutet auch, dass man als Bürger weniger Verantwortung trägt.
Ich teile nicht alle Gedanken von Precht und bin auch nicht für einen stärkeren Staat, bzw. ich bin für so wenig Staat wie möglich - aber dort wo er nötig ist, soll er stark (und professionell) sein. So lehne ich eine völlige Privatisierung von kritischen Infrastrukturen der Gesellschaft (Bildung, Strom, Wasser, Verkehrswege, ..) entschieden ab, bin ansonsten aber sehr für einen schlanken Staat (da stehen wir im Vergleich mit anderen europäischen Ländern gar nicht so schlecht da - auch wenn noch einiges schlanker gemacht werden könnte).
Die Aussage "ich fordere vom Staat nur eines, dass er mich so gut es geht in Ruhe lässt" klingt für mich hingegen nach streng kapitalistischer Sichtweise (vielleicht nicht in der Intention, aber letztlich in der Umsetzung). Und wie Kapitalismus im Endstadium aussieht, sieht man sehr gut in den USA. Ob das eine wünschenswerte Gesellschaft ist, muss jeder für sich selbst entscheiden - ich wünsche mir das für die Schweiz nicht.

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Forza San Gallo
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Forza San Gallo » 25.08.2021 19:40

Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
Man könne in so einem Szenario nicht einfach mit Notrecht wieder eine Grundlage für ein Zertifikat schaffen. «Das wäre ein Skandal», so Berset. Den Volksentscheid gelte es zu akzeptieren.

Doch der Bevölkerung müsse auch klar sein, was das bedeuten würde. Einzige Lösung zum Verhindern einer Spital-Überlastung wäre dann ein erneuter Lockdown. Berset: «Zu Massnahmen gibt es ja keine Alternativen.»

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 25.08.2021 20:04

Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
Man könne in so einem Szenario nicht einfach mit Notrecht wieder eine Grundlage für ein Zertifikat schaffen. «Das wäre ein Skandal», so Berset. Den Volksentscheid gelte es zu akzeptieren.

Doch der Bevölkerung müsse auch klar sein, was das bedeuten würde. Einzige Lösung zum Verhindern einer Spital-Überlastung wäre dann ein erneuter Lockdown. Berset: «Zu Massnahmen gibt es ja keine Alternativen.»

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Robo77 » 25.08.2021 20:34

Nach meiner Herzoperation im Februar empfahlen mir die Ärzte dringend sobald als möglich mich gegen Corona impfen zu lassen.
Das habe ich im April und Mai auch gemacht.
1-2 Tage nach der zweiten Impfung hatte ich Grippe Symptome. 38.3° Fieber, Gliederschmerzen...
Ab dem 3.Tag hatte ich keine Beschwerden mehr.

Die Impfung gegen Corona vergleiche ich mit dem Sicherheitsgurt beim Auto.
Der Sicherheitsgurt verhindert keinen Unfall.
Er rettet mir vielleicht das Leben.
Oder der Sicherheitsgurt verhindert schwere Verletzungen.
Genau so wie die Impfung gegen Corona.

Es wäre schade wenn sich jemand aus welchen Gründen auch immer nicht impfen lässt und an Corona erkrankt und.....
Ich würde jedem die Impfung empfehlen.
Wenn Du anfängst einen Fußballclub zu unterstützen, dann unterstützt Du ihn nicht wegen seiner Trophäen oder eines Spielers oder seiner Geschichte. Du unterstützt ihn weil Du Dich dort selbst wieder gefunden hast. Ein Teil davon sein willst.

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hello again
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von hello again » 25.08.2021 20:35

Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 20:04
Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
Man könne in so einem Szenario nicht einfach mit Notrecht wieder eine Grundlage für ein Zertifikat schaffen. «Das wäre ein Skandal», so Berset. Den Volksentscheid gelte es zu akzeptieren.

Doch der Bevölkerung müsse auch klar sein, was das bedeuten würde. Einzige Lösung zum Verhindern einer Spital-Überlastung wäre dann ein erneuter Lockdown. Berset: «Zu Massnahmen gibt es ja keine Alternativen.»

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Ui mir schwant böses....
Geimpfte werden bei einem neuerlichen Lockdown nicht mehr mitmachen. Dann müsste man mehr Spitalkapazitäten schaffen, auch mit Hilfe der Armee.
Übermorgen an einem Apéro in einem Nobelhotel in Luzern. Rein kommt man nur mit Zertifikat. Immer noch besser als kein Apèro, oder?....es geht doch nur so: wenn Spitäler nur noch von Ungeimpften überlastet werden, sollen auch nur noch Ungeimpfte Massnahmen erleiden.
Meh Dräck...

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 25.08.2021 20:51

Superduker hat geschrieben:
25.08.2021 15:36
Berset hat Freude am FCSG :D
why?
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 25.08.2021 21:02

hello again hat geschrieben:
25.08.2021 20:35
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 20:04
Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
Man könne in so einem Szenario nicht einfach mit Notrecht wieder eine Grundlage für ein Zertifikat schaffen. «Das wäre ein Skandal», so Berset. Den Volksentscheid gelte es zu akzeptieren.

Doch der Bevölkerung müsse auch klar sein, was das bedeuten würde. Einzige Lösung zum Verhindern einer Spital-Überlastung wäre dann ein erneuter Lockdown. Berset: «Zu Massnahmen gibt es ja keine Alternativen.»

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Geimpfte werden bei einem neuerlichen Lockdown nicht mehr mitmachen. Dann müsste man mehr Spitalkapazitäten schaffen, auch mit Hilfe der Armee.
Übermorgen an einem Apéro in einem Nobelhotel in Luzern. Rein kommt man nur mit Zertifikat. Immer noch besser als kein Apèro, oder?....es geht doch nur so: wenn Spitäler nur noch von Ungeimpften überlastet werden, sollen auch nur noch Ungeimpfte Massnahmen erleiden.
Ich finde das Zertifikat in der momentanen Situation eine gute Sache. Es schafft Sicherheit und sollte beibehalten werden, bis die Impfquote oder die Herdenimmunität genügend hoch ist. Wie hoch dieser Wert sein muss, sollen Virologen beurteilen. Sollte das Zertifikat wegfallen (wäre bei einem Nein zum Covid-Gesetz der Fall), dann hätten wir ein Problem bei Auslandreisen.

Bei Restaurants sollen meiner Meinung nach nur Geimpfte und Getestete in den Innenbereich dürfen und Nichtgeimpfte und Nichtgetestete in den Aussenbereich, genau wie es bei Rauchern gehandhabt wird.
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von marper » 25.08.2021 21:14

Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 21:02
hello again hat geschrieben:
25.08.2021 20:35
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 20:04
Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
Man könne in so einem Szenario nicht einfach mit Notrecht wieder eine Grundlage für ein Zertifikat schaffen. «Das wäre ein Skandal», so Berset. Den Volksentscheid gelte es zu akzeptieren.

Doch der Bevölkerung müsse auch klar sein, was das bedeuten würde. Einzige Lösung zum Verhindern einer Spital-Überlastung wäre dann ein erneuter Lockdown. Berset: «Zu Massnahmen gibt es ja keine Alternativen.»

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Übermorgen an einem Apéro in einem Nobelhotel in Luzern. Rein kommt man nur mit Zertifikat. Immer noch besser als kein Apèro, oder?....es geht doch nur so: wenn Spitäler nur noch von Ungeimpften überlastet werden, sollen auch nur noch Ungeimpfte Massnahmen erleiden.
Ich finde das Zertifikat in der momentanen Situation eine gute Sache. Es schafft Sicherheit und sollte beibehalten werden, bis die Impfquote oder die Herdenimmunität genügend hoch ist. Wie hoch dieser Wert sein muss, sollen Virologen beurteilen. Sollte das Zertifikat wegfallen (wäre bei einem Nein zum Covid-Gesetz der Fall), dann hätten wir ein Problem bei Auslandreisen.

Bei Restaurants sollen meiner Meinung nach nur Geimpfte und Getestete in den Innenbereich dürfen und Nichtgeimpfte und Nichtgetestete in den Aussenbereich, genau wie es bei Rauchern gehandhabt wird.
Und wenn du aufs wc musst?
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Zuschauer » 25.08.2021 21:28

marper hat geschrieben:
25.08.2021 21:14
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 21:02
hello again hat geschrieben:
25.08.2021 20:35
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 20:04
Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

Im November ist's soweit: Wir werden wieder über das Covid-Gesetz abstimmen. Aber was würde ein Nein zur Vorlage bedeuten? Berset sagte es deutlich:

«Dann ist das Covid-Zertifikat Geschichte.»
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Ich finde das Zertifikat in der momentanen Situation eine gute Sache. Es schafft Sicherheit und sollte beibehalten werden, bis die Impfquote oder die Herdenimmunität genügend hoch ist. Wie hoch dieser Wert sein muss, sollen Virologen beurteilen. Sollte das Zertifikat wegfallen (wäre bei einem Nein zum Covid-Gesetz der Fall), dann hätten wir ein Problem bei Auslandreisen.

Bei Restaurants sollen meiner Meinung nach nur Geimpfte und Getestete in den Innenbereich dürfen und Nichtgeimpfte und Nichtgetestete in den Aussenbereich, genau wie es bei Rauchern gehandhabt wird.
Und wenn du aufs wc musst?
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Ben King » 25.08.2021 21:33

marper hat geschrieben:
25.08.2021 21:14
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 21:02
hello again hat geschrieben:
25.08.2021 20:35
Ben King hat geschrieben:
25.08.2021 20:04
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25.08.2021 19:40
Was passiert eigentlich, wenn das Volk das Covid-Gesetz ablehnt?

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Ui mir schwant böses....
Geimpfte werden bei einem neuerlichen Lockdown nicht mehr mitmachen. Dann müsste man mehr Spitalkapazitäten schaffen, auch mit Hilfe der Armee.
Übermorgen an einem Apéro in einem Nobelhotel in Luzern. Rein kommt man nur mit Zertifikat. Immer noch besser als kein Apèro, oder?....es geht doch nur so: wenn Spitäler nur noch von Ungeimpften überlastet werden, sollen auch nur noch Ungeimpfte Massnahmen erleiden.
Ich finde das Zertifikat in der momentanen Situation eine gute Sache. Es schafft Sicherheit und sollte beibehalten werden, bis die Impfquote oder die Herdenimmunität genügend hoch ist. Wie hoch dieser Wert sein muss, sollen Virologen beurteilen. Sollte das Zertifikat wegfallen (wäre bei einem Nein zum Covid-Gesetz der Fall), dann hätten wir ein Problem bei Auslandreisen.

Bei Restaurants sollen meiner Meinung nach nur Geimpfte und Getestete in den Innenbereich dürfen und Nichtgeimpfte und Nichtgetestete in den Aussenbereich, genau wie es bei Rauchern gehandhabt wird.
Und wenn du aufs wc musst?
Dann darfst du gehen, aber nur mit Maske :p

Versteh mich nicht falsch, ich finde das Ganze manchmal auch daneben, aber wir sind jetzt in der Phase "Spitäler ja nicht überlasten". Ich habe auch gelernt, dass Freiheit sehr wichtig ist. Man erkennt sie erst, wenn sie eingeschränkt wird.
I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered. — George Best

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Mokoena
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Mokoena » 25.08.2021 22:19

Mit Abstand am widerlichsten an dieser Diskussion ist für mich die von den Schwurblern ins Feld geführte Opferrolle. Da wird von einer Zweiklassengesellschaft und - gerade bei StrickerTV beispielhaft - von einer Impf-Apartheid gesprochen. Eifrig wird das Bild einer Rassentrennung nach südafrikanischem Vorbild gezeichnet. Oder es werden, was noch schlimmer ist, absurde Vergleiche zu Nazi-Deutschland gezogen. Dabei hat keiner dieser „Diktatur-Jammeris“, ich pauschalisiere jetzt einfach mal, auch nur einen einzigen Tag in einem der zitierten Unrechtsstaaten gelebt. Im Gegenteil. Die leben, wie wir alle anderen ja auch, in der reichen, sowohl stabilen als auch direktdemokratischen Schweiz und beanspruchen für sich dennoch, kleine Nelson Mandelas und Anne Franks zu sein.

Dazu schreiben sie sich grosskotzig vermeintliche Kampfbegriffe wie Eigenverantwortung und Freiheit auf die Fahne. Viel präziser - und vor allem ehrlicher - wäre es doch aber, es schlicht Egoismus zu nennen. Frei nach Bertolt Brecht: „Zuerst kommt das Fressen, danach die Moral.“

Diese gescheiterten Freiheitskämpfer sind nicht willens oder schlicht unfähig, auch nur den kleinsten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Sie nehmen für sich ein quasi gottgegebenes Recht in Anspruch, andere Menschen anzustecken, unsere Spitäler zu füllen, das dortige Personal zusätzlich zu strapazieren und enorme Kosten in unserem Gesundheitswesen (Intensivpflege und künstliche Beatmung sind in der Tat unglaublich teuer) zu verursachen.

Das Absurde daran ist, dass sie auch nach der jüngsten Bundesratssitzung von gar nichts ausgeschlossen werden. Und gerade deshalb sind diese von grober Unkenntnis der Geschichte geprägten Vergleiche ja so verwerflich. Ein Schwarzer in Südafrika wurde wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, der Jude bei den Nazis wegen seiner Religionszugehörigkeit. Der entscheidende Unterschied: In keinem der beiden genannten Fälle war es den Betroffenen möglich, etwas an dem erlittenen Unrechtszustand zu verändern. Dahingehende Versuche wurden mit schwersten Repressalien gegen Leib und Leben oder Gefangenschaft geahndet (siehe gerade eben Mandela).

Bei uns darf jeder jederzeit seine „Meinung“, die sich häufig durch das Fehlen jeglicher schlüssigen Argumentation charakterisiert, in die Welt hinausposaunen. Wir sollten nicht vergessen: Es steht allen frei, sich entweder zu impfen, zuhause zu bleiben oder sich halt einfach regelmässig testen zu lassen. Letzteres dann halt auf eigene Kosten, sollte dies einem der eigene „Freiheitskampf“ unter solch fragwürdigen Motiven tatsächlich wert sein. Doch da jammern sie wieder, das sei unfair, diskriminierend oder gar ausgrenzend.

Das ist in etwa so logisch, wie wenn Sophie Scholl von den Nazis eingefordert hätte, für die von der Weissen Rose angefertigten Flugblätter aufkommen zu müssen. Weil es wegen den hohen Papierkosten zu Kriegszeiten nun mal nicht anders ginge. Was?! Die lebte in einer „richtigen“ Diktatur und konnte damals gar keine Hilfe von ihren Gegnern in Anspruch nehmen? Was?! Die hat die Nazis gar nicht um Kostenhilfe gebeten und wurde zusammen mit ihrem Bruder trotzdem enthauptet?

Es wäre für diese Menschen dringlichst an der Zeit, sich endlich mal grundsätzlich zu hinterfragen. Und mal endlich vom moralingeschwängerten Jeanne-d‘Arc-Gaul abzusteigen. Wir leben in einem der wohl sichersten Länder dieser Welt. Mit freier Meinungsäusserung, vollumfänglichen politischen Rechten, aber auch mit gewissen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, denen es Rechnung zu tragen gilt.

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Superduker
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Superduker » 25.08.2021 22:49

Zuschauer hat geschrieben:
25.08.2021 20:51
Superduker hat geschrieben:
25.08.2021 15:36
Berset hat Freude am FCSG :D
why?
Hat unser NSSG mit dem künftigen Impfangebot lobend erwähnt
Bier ist der Beweis, dass Gott die Menschen liebt und will, dass sie glücklich sind
Ben Franklin

Sheng_Jialun
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Sheng_Jialun » 25.08.2021 23:00

Im Wesentlichen ist ja die ganze Corona-Diskussion eine Frage wie unser Verhältnis zum Staat ist.
In ländlichen Regionen wie Schwyz oder Innerrhoden traut man den Massnahmen und der zu einem Grossteil vom Staat finanzierten Wissenschaft und Medizin nicht. Es wird wohl auch als ein eher städtisches Problem angesehen.
In den Städten hat man mehr Verwaltung und Wissenschaftler weswegen ein gewisses Vertrauen da ist, weil man beruflich oder privat mehr mit Leuten aus diesen Bereichen zu tun hat.

philn1989
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von philn1989 » 25.08.2021 23:41

Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 22:19
Mit Abstand am widerlichsten an dieser Diskussion ist für mich die von den Schwurblern ins Feld geführte Opferrolle. Da wird von einer Zweiklassengesellschaft und - gerade bei StrickerTV beispielhaft - von einer Impf-Apartheid gesprochen. Eifrig wird das Bild einer Rassentrennung nach südafrikanischem Vorbild gezeichnet. Oder es werden, was noch schlimmer ist, absurde Vergleiche zu Nazi-Deutschland gezogen. Dabei hat keiner dieser „Diktatur-Jammeris“, ich pauschalisiere jetzt einfach mal, auch nur einen einzigen Tag in einem der zitierten Unrechtsstaaten gelebt. Im Gegenteil. Die leben, wie wir alle anderen ja auch, in der reichen, sowohl stabilen als auch direktdemokratischen Schweiz und beanspruchen für sich dennoch, kleine Nelson Mandelas und Anne Franks zu sein.

Dazu schreiben sie sich grosskotzig vermeintliche Kampfbegriffe wie Eigenverantwortung und Freiheit auf die Fahne. Viel präziser - und vor allem ehrlicher - wäre es doch aber, es schlicht Egoismus zu nennen. Frei nach Bertolt Brecht: „Zuerst kommt das Fressen, danach die Moral.“

Diese gescheiterten Freiheitskämpfer sind nicht willens oder schlicht unfähig, auch nur den kleinsten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Sie nehmen für sich ein quasi gottgegebenes Recht in Anspruch, andere Menschen anzustecken, unsere Spitäler zu füllen, das dortige Personal zusätzlich zu strapazieren und enorme Kosten in unserem Gesundheitswesen (Intensivpflege und künstliche Beatmung sind in der Tat unglaublich teuer) zu verursachen.

Das Absurde daran ist, dass sie auch nach der jüngsten Bundesratssitzung von gar nichts ausgeschlossen werden. Und gerade deshalb sind diese von grober Unkenntnis der Geschichte geprägten Vergleiche ja so verwerflich. Ein Schwarzer in Südafrika wurde wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, der Jude bei den Nazis wegen seiner Religionszugehörigkeit. Der entscheidende Unterschied: In keinem der beiden genannten Fälle war es den Betroffenen möglich, etwas an dem erlittenen Unrechtszustand zu verändern. Dahingehende Versuche wurden mit schwersten Repressalien gegen Leib und Leben oder Gefangenschaft geahndet (siehe gerade eben Mandela).

Bei uns darf jeder jederzeit seine „Meinung“, die sich häufig durch das Fehlen jeglicher schlüssigen Argumentation charakterisiert, in die Welt hinausposaunen. Wir sollten nicht vergessen: Es steht allen frei, sich entweder zu impfen, zuhause zu bleiben oder sich halt einfach regelmässig testen zu lassen. Letzteres dann halt auf eigene Kosten, sollte dies einem der eigene „Freiheitskampf“ unter solch fragwürdigen Motiven tatsächlich wert sein. Doch da jammern sie wieder, das sei unfair, diskriminierend oder gar ausgrenzend.

Das ist in etwa so logisch, wie wenn Sophie Scholl von den Nazis eingefordert hätte, für die von der Weissen Rose angefertigten Flugblätter aufkommen zu müssen. Weil es wegen den hohen Papierkosten zu Kriegszeiten nun mal nicht anders ginge. Was?! Die lebte in einer „richtigen“ Diktatur und konnte damals gar keine Hilfe von ihren Gegnern in Anspruch nehmen? Was?! Die hat die Nazis gar nicht um Kostenhilfe gebeten und wurde zusammen mit ihrem Bruder trotzdem enthauptet?

Es wäre für diese Menschen dringlichst an der Zeit, sich endlich mal grundsätzlich zu hinterfragen. Und mal endlich vom moralingeschwängerten Jeanne-d‘Arc-Gaul abzusteigen. Wir leben in einem der wohl sichersten Länder dieser Welt. Mit freier Meinungsäusserung, vollumfänglichen politischen Rechten, aber auch mit gewissen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, denen es Rechnung zu tragen gilt.
Saustark :beten:

Unterschreibe ich vollumfänglich :beten: :beten:

John_Klerk
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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von John_Klerk » 26.08.2021 08:37

Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 22:19
Mit Abstand am widerlichsten an dieser Diskussion ist für mich die von den Schwurblern ins Feld geführte Opferrolle. Da wird von einer Zweiklassengesellschaft und - gerade bei StrickerTV beispielhaft - von einer Impf-Apartheid gesprochen. Eifrig wird das Bild einer Rassentrennung nach südafrikanischem Vorbild gezeichnet. Oder es werden, was noch schlimmer ist, absurde Vergleiche zu Nazi-Deutschland gezogen. Dabei hat keiner dieser „Diktatur-Jammeris“, ich pauschalisiere jetzt einfach mal, auch nur einen einzigen Tag in einem der zitierten Unrechtsstaaten gelebt. Im Gegenteil. Die leben, wie wir alle anderen ja auch, in der reichen, sowohl stabilen als auch direktdemokratischen Schweiz und beanspruchen für sich dennoch, kleine Nelson Mandelas und Anne Franks zu sein.

Dazu schreiben sie sich grosskotzig vermeintliche Kampfbegriffe wie Eigenverantwortung und Freiheit auf die Fahne. Viel präziser - und vor allem ehrlicher - wäre es doch aber, es schlicht Egoismus zu nennen. Frei nach Bertolt Brecht: „Zuerst kommt das Fressen, danach die Moral.“

Diese gescheiterten Freiheitskämpfer sind nicht willens oder schlicht unfähig, auch nur den kleinsten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Sie nehmen für sich ein quasi gottgegebenes Recht in Anspruch, andere Menschen anzustecken, unsere Spitäler zu füllen, das dortige Personal zusätzlich zu strapazieren und enorme Kosten in unserem Gesundheitswesen (Intensivpflege und künstliche Beatmung sind in der Tat unglaublich teuer) zu verursachen.

Das Absurde daran ist, dass sie auch nach der jüngsten Bundesratssitzung von gar nichts ausgeschlossen werden. Und gerade deshalb sind diese von grober Unkenntnis der Geschichte geprägten Vergleiche ja so verwerflich. Ein Schwarzer in Südafrika wurde wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, der Jude bei den Nazis wegen seiner Religionszugehörigkeit. Der entscheidende Unterschied: In keinem der beiden genannten Fälle war es den Betroffenen möglich, etwas an dem erlittenen Unrechtszustand zu verändern. Dahingehende Versuche wurden mit schwersten Repressalien gegen Leib und Leben oder Gefangenschaft geahndet (siehe gerade eben Mandela).

Bei uns darf jeder jederzeit seine „Meinung“, die sich häufig durch das Fehlen jeglicher schlüssigen Argumentation charakterisiert, in die Welt hinausposaunen. Wir sollten nicht vergessen: Es steht allen frei, sich entweder zu impfen, zuhause zu bleiben oder sich halt einfach regelmässig testen zu lassen. Letzteres dann halt auf eigene Kosten, sollte dies einem der eigene „Freiheitskampf“ unter solch fragwürdigen Motiven tatsächlich wert sein. Doch da jammern sie wieder, das sei unfair, diskriminierend oder gar ausgrenzend.

Das ist in etwa so logisch, wie wenn Sophie Scholl von den Nazis eingefordert hätte, für die von der Weissen Rose angefertigten Flugblätter aufkommen zu müssen. Weil es wegen den hohen Papierkosten zu Kriegszeiten nun mal nicht anders ginge. Was?! Die lebte in einer „richtigen“ Diktatur und konnte damals gar keine Hilfe von ihren Gegnern in Anspruch nehmen? Was?! Die hat die Nazis gar nicht um Kostenhilfe gebeten und wurde zusammen mit ihrem Bruder trotzdem enthauptet?

Es wäre für diese Menschen dringlichst an der Zeit, sich endlich mal grundsätzlich zu hinterfragen. Und mal endlich vom moralingeschwängerten Jeanne-d‘Arc-Gaul abzusteigen. Wir leben in einem der wohl sichersten Länder dieser Welt. Mit freier Meinungsäusserung, vollumfänglichen politischen Rechten, aber auch mit gewissen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, denen es Rechnung zu tragen gilt.
Danke, kann ich so unterschreiben

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Tram Nummer 6 » 26.08.2021 08:42

forzaItalia hat geschrieben:
25.08.2021 15:17
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 15:02


Gibt keinen Grund zur Klage. Wer in einer Pandemie keinen Beitrag leisten will, muss ja aucht nicht zwingend in die Beiz bzw. soll den Test dazu halt eben selber bezahlen.
Freiheit und Eigenverantwortung sind dir wohl keine Begriffe.
Eben! Es steht einem frei, sich impfen zu lassen oder eben den Test zu bezahlen.

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Tram Nummer 6 » 26.08.2021 08:45

Forza San Gallo hat geschrieben:
25.08.2021 19:11
alle Schwurbler sollen sich impfen oder halt zahlen. Ich hätte lieber sie würden sich den Pieks geben.
Und ich hätte lieber, sie würden sich den Schuss geben...

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Re: Corona-Virus vs. Fussball

Beitrag von Julio Grande » 26.08.2021 08:58

philn1989 hat geschrieben:
25.08.2021 23:41
Mokoena hat geschrieben:
25.08.2021 22:19
Mit Abstand am widerlichsten an dieser Diskussion ist für mich die von den Schwurblern ins Feld geführte Opferrolle. Da wird von einer Zweiklassengesellschaft und - gerade bei StrickerTV beispielhaft - von einer Impf-Apartheid gesprochen. Eifrig wird das Bild einer Rassentrennung nach südafrikanischem Vorbild gezeichnet. Oder es werden, was noch schlimmer ist, absurde Vergleiche zu Nazi-Deutschland gezogen. Dabei hat keiner dieser „Diktatur-Jammeris“, ich pauschalisiere jetzt einfach mal, auch nur einen einzigen Tag in einem der zitierten Unrechtsstaaten gelebt. Im Gegenteil. Die leben, wie wir alle anderen ja auch, in der reichen, sowohl stabilen als auch direktdemokratischen Schweiz und beanspruchen für sich dennoch, kleine Nelson Mandelas und Anne Franks zu sein.

Dazu schreiben sie sich grosskotzig vermeintliche Kampfbegriffe wie Eigenverantwortung und Freiheit auf die Fahne. Viel präziser - und vor allem ehrlicher - wäre es doch aber, es schlicht Egoismus zu nennen. Frei nach Bertolt Brecht: „Zuerst kommt das Fressen, danach die Moral.“

Diese gescheiterten Freiheitskämpfer sind nicht willens oder schlicht unfähig, auch nur den kleinsten Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten. Sie nehmen für sich ein quasi gottgegebenes Recht in Anspruch, andere Menschen anzustecken, unsere Spitäler zu füllen, das dortige Personal zusätzlich zu strapazieren und enorme Kosten in unserem Gesundheitswesen (Intensivpflege und künstliche Beatmung sind in der Tat unglaublich teuer) zu verursachen.

Das Absurde daran ist, dass sie auch nach der jüngsten Bundesratssitzung von gar nichts ausgeschlossen werden. Und gerade deshalb sind diese von grober Unkenntnis der Geschichte geprägten Vergleiche ja so verwerflich. Ein Schwarzer in Südafrika wurde wegen seiner Hautfarbe diskriminiert, der Jude bei den Nazis wegen seiner Religionszugehörigkeit. Der entscheidende Unterschied: In keinem der beiden genannten Fälle war es den Betroffenen möglich, etwas an dem erlittenen Unrechtszustand zu verändern. Dahingehende Versuche wurden mit schwersten Repressalien gegen Leib und Leben oder Gefangenschaft geahndet (siehe gerade eben Mandela).

Bei uns darf jeder jederzeit seine „Meinung“, die sich häufig durch das Fehlen jeglicher schlüssigen Argumentation charakterisiert, in die Welt hinausposaunen. Wir sollten nicht vergessen: Es steht allen frei, sich entweder zu impfen, zuhause zu bleiben oder sich halt einfach regelmässig testen zu lassen. Letzteres dann halt auf eigene Kosten, sollte dies einem der eigene „Freiheitskampf“ unter solch fragwürdigen Motiven tatsächlich wert sein. Doch da jammern sie wieder, das sei unfair, diskriminierend oder gar ausgrenzend.

Das ist in etwa so logisch, wie wenn Sophie Scholl von den Nazis eingefordert hätte, für die von der Weissen Rose angefertigten Flugblätter aufkommen zu müssen. Weil es wegen den hohen Papierkosten zu Kriegszeiten nun mal nicht anders ginge. Was?! Die lebte in einer „richtigen“ Diktatur und konnte damals gar keine Hilfe von ihren Gegnern in Anspruch nehmen? Was?! Die hat die Nazis gar nicht um Kostenhilfe gebeten und wurde zusammen mit ihrem Bruder trotzdem enthauptet?

Es wäre für diese Menschen dringlichst an der Zeit, sich endlich mal grundsätzlich zu hinterfragen. Und mal endlich vom moralingeschwängerten Jeanne-d‘Arc-Gaul abzusteigen. Wir leben in einem der wohl sichersten Länder dieser Welt. Mit freier Meinungsäusserung, vollumfänglichen politischen Rechten, aber auch mit gewissen Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft, denen es Rechnung zu tragen gilt.
Saustark :beten:

Unterschreibe ich vollumfänglich :beten: :beten:
genau! Mokoena ist top :beten:
Das Schlimmste, was einem im Leben passieren kann, ist, in seiner Jugend eine Wette zu gewinnen.

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