US-Wahlen am 8. November 2016

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dimitri1879
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von dimitri1879 » 07.01.2021 14:43

ryan hat geschrieben:
07.01.2021 13:56
Mythos hat geschrieben:
07.01.2021 10:14
Was mir nicht in den Kopf will:

Wie kann es sein, dass dieser erbärmliche, zutiefst psychisch kranke Mob überhaupt einfach so ins Kapitol reinspazieren kann? In den verdammten Parlamentsaal, ins verdammte Büro von Nancy Pelosi? Mit Waffen? Einfach so. Während btw bei den BLM-Demos ganz D.C. abgeriegelt wurde, hat man hier einfach nichts vorgekehrt? Obwohl die Demo angekündigt war und es so was von klar war, was da für ein krankes und radikales Gesocks kommen wird?

Bananenrepublik allez!
Jetzt mit dem Finger auf die Polizei zu zeigen "einmal macht ihr das und einmal das" finde ich hier nicht richtig. Man ging vor ein paar Monaten noch auf die Strasse "gegen Polizeigewalt". Jetzt wird mal "weniger" Gewalt angewendet und "nur" eine Person erschossen und das ist auch wieder nicht Recht?
:roll:

es geht doch darum, dass die gewaltstufe der polizeilichen massnahmen offenbar an der hautfarbe und an der sache die die protestierenden vertreten festgemacht wird. geht ja nicht darum, dass man will, dass jetzt da law & order mässig (gruss an trump :bowl: ) aufgeräumt und rumgeballert wird. sondern es geht darum, dass einfach nicht mit gleichen ellen gemessen wird.

oder glaubst du ernsthaft, wenn das ganze nicht gestern sondern im sommer stattgefunden hätte und die eindringlinge nicht weisse nazis (und jemand der mit einem shirt mit der aufschrift "camp auschwitz" rumläuft ist für mich ein nazi) sondern schwarze black lives matters protestierende oder von mir aus auch antifa oder sonst was gewesen wären, dass die reaktion/angewandte gewalt die gleiche gewesen wäre? wenn ja, dann weiss ich auch nicht.

im sommer standen da x bewaffnete militärs auf den stufen beim lincoln memorial und "beschützten" ein denkmal. gestern wurden die typen noch fast mit begleitschutz und teils fast schon widerstandslos in die heiligsten hallen einer demokratie "eingeladen".

dass die da zum grossteil ungehindert rein und quasi unversehrt rauskamen (rip der einen frau, die glaube ich mittlerweile gestorben ist) ist ein beispiel für white privilege das gewisse menschen in amerika geniessen, je nach ihrer hautfarbe / herkunft.

von trumps reaktion (eines präsidenten unwürdig) darauf noch abgesehen. während den ganzen wahlen hat er es vermieden seine verblendeten anhänger zurückzubinden und sie davon abzuhalten das zu tun, was sie jetzt eben getan haben - angestachelt von den 4 jahren trump'schem fake media/rigged elections/etc - blah blah

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 07.01.2021 15:18

dimitri1879 hat geschrieben:
07.01.2021 14:43
ryan hat geschrieben:
07.01.2021 13:56
Mythos hat geschrieben:
07.01.2021 10:14
Was mir nicht in den Kopf will:

Wie kann es sein, dass dieser erbärmliche, zutiefst psychisch kranke Mob überhaupt einfach so ins Kapitol reinspazieren kann? In den verdammten Parlamentsaal, ins verdammte Büro von Nancy Pelosi? Mit Waffen? Einfach so. Während btw bei den BLM-Demos ganz D.C. abgeriegelt wurde, hat man hier einfach nichts vorgekehrt? Obwohl die Demo angekündigt war und es so was von klar war, was da für ein krankes und radikales Gesocks kommen wird?

Bananenrepublik allez!
Jetzt mit dem Finger auf die Polizei zu zeigen "einmal macht ihr das und einmal das" finde ich hier nicht richtig. Man ging vor ein paar Monaten noch auf die Strasse "gegen Polizeigewalt". Jetzt wird mal "weniger" Gewalt angewendet und "nur" eine Person erschossen und das ist auch wieder nicht Recht?
:roll:

es geht doch darum, dass die gewaltstufe der polizeilichen massnahmen offenbar an der hautfarbe und an der sache die die protestierenden vertreten festgemacht wird. geht ja nicht darum, dass man will, dass jetzt da law & order mässig (gruss an trump :bowl: ) aufgeräumt und rumgeballert wird. sondern es geht darum, dass einfach nicht mit gleichen ellen gemessen wird.

oder glaubst du ernsthaft, wenn das ganze nicht gestern sondern im sommer stattgefunden hätte und die eindringlinge nicht weisse nazis (und jemand der mit einem shirt mit der aufschrift "camp auschwitz" rumläuft ist für mich ein nazi) sondern schwarze black lives matters protestierende oder von mir aus auch antifa oder sonst was gewesen wären, dass die reaktion/angewandte gewalt die gleiche gewesen wäre? wenn ja, dann weiss ich auch nicht.

im sommer standen da x bewaffnete militärs auf den stufen beim lincoln memorial und "beschützten" ein denkmal. gestern wurden die typen noch fast mit begleitschutz und teils fast schon widerstandslos in die heiligsten hallen einer demokratie "eingeladen".

dass die da zum grossteil ungehindert rein und quasi unversehrt rauskamen (rip der einen frau, die glaube ich mittlerweile gestorben ist) ist ein beispiel für white privilege das gewisse menschen in amerika geniessen, je nach ihrer hautfarbe / herkunft.

von trumps reaktion (eines präsidenten unwürdig) darauf noch abgesehen. während den ganzen wahlen hat er es vermieden seine verblendeten anhänger zurückzubinden und sie davon abzuhalten das zu tun, was sie jetzt eben getan haben - angestachelt von den 4 jahren trump'schem fake media/rigged elections/etc - blah blah
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ryan
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von ryan » 07.01.2021 15:35

"dass die da zum grossteil ungehindert rein und quasi unversehrt rauskamen" - schon alleine dieser Satz heisst also das ihr dabei wart? Das einzige was wir sehen sind die verwackelten Handyvideos im Internet und da habe ich beides gesehen sprich: Polizei die nichts gemacht und Polzisten die relativ humorlos auf die Demonstranten einprügeln. Alles andere ist reine Spekulation unsererseits.

Hab ich irgendwo geschrieben das ich es gutheisse? Hab ich irgendwo geschrieben das Mitleid mit der Toten habe? - Im Gegenteil!

Zu Beginn an der Kundgebung war ja auch noch alles friedlich Mythos. Dies hat z.B. bei BLM schon an der ersten Demo nicht geklappt, deshalb wurde für alle anderen Demos die Sicherheit erhöht.

Mir ging es in meinem Text eigentlich um was ganz anderes, auf dem beide leider nicht eingegangen sind: Wieso bieten wir sogar in der Schweiz dem Trump jedes Mal so eine Bühne? Sogar unsere linken Zeitungen füllen gefühlt die Hälfte des Blatts mit Dingen über Trump. Nach 4 Jahren sollte doch eigentlich jedem klar sein wie sehr er diese Aufmerksamkeit will und wir bieten die ihm sogar noch. Wir ärgern uns über einen Clown, bezeichnen ihn hier als Arschloxh usw. obwohl wir die letzten sind, die etwas gegen ihn machen können (wenn jemand sich aus der Schweiz gegen Trump stellen könnte, wäre es der Bundesrat und dieser macht dies bestimmt nicht).

Er will die Aufmerksamkeit, egal wie und mit unserem Hass und unseren Medien, welche immer noch was über ihn schreiben wollen, geben wir ihm diese. Anstatt ihn einfach die restlichen zwei Wochen lang noch täubeln lassen, geben wir ihm was er will... und das verstehe ich nicht, sorry.
Alkohol ist für Menschen, die ein paar Hirnzellen weniger verschmerzen können.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von ost-ost » 07.01.2021 16:02

ryan hat geschrieben:
07.01.2021 15:35
"dass die da zum grossteil ungehindert rein und quasi unversehrt rauskamen" - schon alleine dieser Satz heisst also das ihr dabei wart? Das einzige was wir sehen sind die verwackelten Handyvideos im Internet und da habe ich beides gesehen sprich: Polizei die nichts gemacht und Polzisten die relativ humorlos auf die Demonstranten einprügeln. Alles andere ist reine Spekulation unsererseits.

Hab ich irgendwo geschrieben das ich es gutheisse? Hab ich irgendwo geschrieben das Mitleid mit der Toten habe? - Im Gegenteil!

Zu Beginn an der Kundgebung war ja auch noch alles friedlich Mythos. Dies hat z.B. bei BLM schon an der ersten Demo nicht geklappt, deshalb wurde für alle anderen Demos die Sicherheit erhöht.

Mir ging es in meinem Text eigentlich um was ganz anderes, auf dem beide leider nicht eingegangen sind: Wieso bieten wir sogar in der Schweiz dem Trump jedes Mal so eine Bühne? Sogar unsere linken Zeitungen füllen gefühlt die Hälfte des Blatts mit Dingen über Trump. Nach 4 Jahren sollte doch eigentlich jedem klar sein wie sehr er diese Aufmerksamkeit will und wir bieten die ihm sogar noch. Wir ärgern uns über einen Clown, bezeichnen ihn hier als Arschloxh usw. obwohl wir die letzten sind, die etwas gegen ihn machen können (wenn jemand sich aus der Schweiz gegen Trump stellen könnte, wäre es der Bundesrat und dieser macht dies bestimmt nicht).

Er will die Aufmerksamkeit, egal wie und mit unserem Hass und unseren Medien, welche immer noch was über ihn schreiben wollen, geben wir ihm diese. Anstatt ihn einfach die restlichen zwei Wochen lang noch täubeln lassen, geben wir ihm was er will... und das verstehe ich nicht, sorry.
Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.

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ryan
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von ryan » 07.01.2021 16:31

ost-ost hat geschrieben:
07.01.2021 16:02
ryan hat geschrieben:
07.01.2021 15:35
"dass die da zum grossteil ungehindert rein und quasi unversehrt rauskamen" - schon alleine dieser Satz heisst also das ihr dabei wart? Das einzige was wir sehen sind die verwackelten Handyvideos im Internet und da habe ich beides gesehen sprich: Polizei die nichts gemacht und Polzisten die relativ humorlos auf die Demonstranten einprügeln. Alles andere ist reine Spekulation unsererseits.

Hab ich irgendwo geschrieben das ich es gutheisse? Hab ich irgendwo geschrieben das Mitleid mit der Toten habe? - Im Gegenteil!

Zu Beginn an der Kundgebung war ja auch noch alles friedlich Mythos. Dies hat z.B. bei BLM schon an der ersten Demo nicht geklappt, deshalb wurde für alle anderen Demos die Sicherheit erhöht.

Mir ging es in meinem Text eigentlich um was ganz anderes, auf dem beide leider nicht eingegangen sind: Wieso bieten wir sogar in der Schweiz dem Trump jedes Mal so eine Bühne? Sogar unsere linken Zeitungen füllen gefühlt die Hälfte des Blatts mit Dingen über Trump. Nach 4 Jahren sollte doch eigentlich jedem klar sein wie sehr er diese Aufmerksamkeit will und wir bieten die ihm sogar noch. Wir ärgern uns über einen Clown, bezeichnen ihn hier als Arschloxh usw. obwohl wir die letzten sind, die etwas gegen ihn machen können (wenn jemand sich aus der Schweiz gegen Trump stellen könnte, wäre es der Bundesrat und dieser macht dies bestimmt nicht).

Er will die Aufmerksamkeit, egal wie und mit unserem Hass und unseren Medien, welche immer noch was über ihn schreiben wollen, geben wir ihm diese. Anstatt ihn einfach die restlichen zwei Wochen lang noch täubeln lassen, geben wir ihm was er will... und das verstehe ich nicht, sorry.
Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.
Das man die Augen nicht verschliessen sollte bin ich bei dir. Nur haben wir jetzt über 4,5 Jahre jeden Tag in den Medien irgendetwas über Trump, meistens noch mit einem Bild von ihm (was mich jeden Tag aufs Neue ärgerte), etwas berichtet. Selbst Dinge die absolut nicht erwähnenswert waren. In zwei Wochen ist er weg und man kann oder sollte doch endlich wieder vorwärts schauen und dies gelingt uns immer noch nicht...

Bezgl. "mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt" - ist reine Spekulation von uns. Wissen können wir dies noch gar nicht, evtl. werden wir es auch nie (Falls dem so wäre, hoffe ich, das Trump zu Kasse gebeten wird). Ich bin einfach kein Freund von solchen Spekulationen und (vor allem auch wegen Trump) glaube ich nichts mehr blind irgendwelchen Medien.
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forzaItalia
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 07.01.2021 16:51

ost-ost hat geschrieben:
07.01.2021 16:02


Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.
Weil bei vorhergegangenen BLM Demos in praktisch allen Städten Häuser, Geschäfte und Autos gebrannt haben, von den unzähligen unschuldigen Toten, welche durch die Protestierer gestorben sind, will ich gar nicht erst sprechen. Auch wurden autonome Zonen eingerichtet, von denen Mann natürlich in unserer Medien nicht wirklich was gelesen hat. Die Polizei war gestern ungenügend vorbereitet, genau wie vor paar Monaten die Polizei in Berlin bei der Corona Demo. Trotz dem Sturm auf das Kapitol, blieb es ausser den Rangeleien am Anfang mehrheitlich friedlich, geschossen haben nur die Agenten innerhalb des Kapitols und zwar auf eine unbewaffnete Mutter, die mittlerweile gestorben ist.

Und was du oder Mythos nicht wissen, weil ihr halt auf jeden Zug springt, wenn es darum geht gegen Trump oder seine Anhänger zu hetzen ist, dass es schon vor zich Jahren, zu einer Zeit wo es in den USA wirklich einen systemischen Rassismus gab, einen ähnlichen Fall in Kalifornien gegeben hat, liest du hier https://www.sacbee.com/news/local/histo ... 67224.html

Fakten sind:
- Schwarze und BLM Anhänger konnten im Sommer monatelang in allen grösseren Städten plündern, randalieren und Häuser niederbrennen ohne dass die Polizei gross interveniert hatte
- BLM/Antifa haben mehrere Polizeistationen niedergebrannt oder okkupiert, Polizei hat praktisch nichts dagegen getan.
- BLM und Antifa konnte in Seattle fast ein Monat lang eine autonome Zone innerhalb der Stadt einrichten, das Ganze wurde vom Governor toleriert.
- Black Panther Mitglieder sind 1967 bewaffnet in das State Capitol von Kalifornien eingedrungen. Es gab keine Tote.
- Gestern sind ein paar Dutzend Trumpanhänger in das Kapitol eingedrungen. Nachdem es am Anfang ein paar Rangeleien mit der Polizei und kaputte Fensterscheiben gab blieb es friedlich. Resultat: Eine Tote unschuldige Frau durch Nackenschuss und 3 weitere Tote die an "gesundheitlichen Problemen" gestorben sind. So viel zu White Privilege und was wäre wenn....

Ja, gestern haben ein paar einzelne Bürger einen Angriff auf die Demokratie geführt, ist so...genauso wie die Demokraten und manche Republikaner, welche in den letzten 4 Jahren per Impeachements den Willen der Wähler mit Füssen getreten haben. Aber da wars für euch OK, weil Orange Mann böse und gefährlich...Heuchler.
RIP Gabriele Sandri

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 07.01.2021 17:10

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 16:51
ost-ost hat geschrieben:
07.01.2021 16:02


Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.
Weil bei vorhergegangenen BLM Demos in praktisch allen Städten Häuser, Geschäfte und Autos gebrannt haben, von den unzähligen unschuldigen Toten, welche durch die Protestierer gestorben sind, will ich gar nicht erst sprechen. Auch wurden autonome Zonen eingerichtet, von denen Mann natürlich in unserer Medien nicht wirklich was gelesen hat. Die Polizei war gestern ungenügend vorbereitet, genau wie vor paar Monaten die Polizei in Berlin bei der Corona Demo. Trotz dem Sturm auf das Kapitol, blieb es ausser den Rangeleien am Anfang mehrheitlich friedlich, geschossen haben nur die Agenten innerhalb des Kapitols und zwar auf eine unbewaffnete Mutter, die mittlerweile gestorben ist.

Und was du oder Mythos nicht wissen, weil ihr halt auf jeden Zug springt, wenn es darum geht gegen Trump oder seine Anhänger zu hetzen ist, dass es schon vor zich Jahren, zu einer Zeit wo es in den USA wirklich einen systemischen Rassismus gab, einen ähnlichen Fall in Kalifornien gegeben hat, liest du hier https://www.sacbee.com/news/local/histo ... 67224.html

Fakten sind:
- Schwarze und BLM Anhänger konnten im Sommer monatelang in allen grösseren Städten plündern, randalieren und Häuser niederbrennen ohne dass die Polizei gross interveniert hatte
- BLM/Antifa haben mehrere Polizeistationen niedergebrannt oder okkupiert, Polizei hat praktisch nichts dagegen getan.
- BLM und Antifa konnte in Seattle fast ein Monat lang eine autonome Zone innerhalb der Stadt einrichten, das Ganze wurde vom Governor toleriert.
- Black Panther Mitglieder sind 1967 bewaffnet in das State Capitol von Kalifornien eingedrungen. Es gab keine Tote.
- Gestern sind ein paar Dutzend Trumpanhänger in das Kapitol eingedrungen. Nachdem es am Anfang ein paar Rangeleien mit der Polizei und kaputte Fensterscheiben gab blieb es friedlich. Resultat: Eine Tote unschuldige Frau durch Nackenschuss und 3 weitere Tote die an "gesundheitlichen Problemen" gestorben sind. So viel zu White Privilege und was wäre wenn....

Ja, gestern haben ein paar einzelne Bürger einen Angriff auf die Demokratie geführt, ist so...genauso wie die Demokraten und manche Republikaner, welche in den letzten 4 Jahren per Impeachements den Willen der Wähler mit Füssen getreten haben. Aber da wars für euch OK, weil Orange Mann böse und gefährlich...Heuchler.
Ach so, die einzelnen Bürger waren also in Tat und Wahrheit nur auf Sightseeing-Tour im Kapitol? Die Türen waren gerade offen, da sind sie halt schnell reingehuscht, sie wollte also gar nicht das Wahlresultat gewaltsam kippen. Alles ganz harmlos also. Und Trump ist eigentlich auch ein ganz Netter, der nur immer von den pösen Medien und dem pösen Europa falsch verstanden wird. Nicht er verbreitet Hass und Lügen und ruft seine Anhänger zu Gewalt auf, sondern die anderen. Danke für den Input, war mir nicht klar.

Anderes Thema: Was ist jetzt eigentlich mit dem gigantischsten Wahlbetrug der Geschichte von das kranke Kind immer spricht? Wo sind die Beweise?
Zuletzt geändert von Mythos am 07.01.2021 17:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Zuschauer » 07.01.2021 17:21

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 16:51
ost-ost hat geschrieben:
07.01.2021 16:02


Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.
Weil bei vorhergegangenen BLM Demos in praktisch allen Städten Häuser, Geschäfte und Autos gebrannt haben, von den unzähligen unschuldigen Toten, welche durch die Protestierer gestorben sind, will ich gar nicht erst sprechen. Auch wurden autonome Zonen eingerichtet, von denen Mann natürlich in unserer Medien nicht wirklich was gelesen hat. Die Polizei war gestern ungenügend vorbereitet, genau wie vor paar Monaten die Polizei in Berlin bei der Corona Demo. Trotz dem Sturm auf das Kapitol, blieb es ausser den Rangeleien am Anfang mehrheitlich friedlich, geschossen haben nur die Agenten innerhalb des Kapitols und zwar auf eine unbewaffnete Mutter, die mittlerweile gestorben ist.

Und was du oder Mythos nicht wissen, weil ihr halt auf jeden Zug springt, wenn es darum geht gegen Trump oder seine Anhänger zu hetzen ist, dass es schon vor zich Jahren, zu einer Zeit wo es in den USA wirklich einen systemischen Rassismus gab, einen ähnlichen Fall in Kalifornien gegeben hat, liest du hier https://www.sacbee.com/news/local/histo ... 67224.html

Fakten sind:
- Schwarze und BLM Anhänger konnten im Sommer monatelang in allen grösseren Städten plündern, randalieren und Häuser niederbrennen ohne dass die Polizei gross interveniert hatte
- BLM/Antifa haben mehrere Polizeistationen niedergebrannt oder okkupiert, Polizei hat praktisch nichts dagegen getan.
- BLM und Antifa konnte in Seattle fast ein Monat lang eine autonome Zone innerhalb der Stadt einrichten, das Ganze wurde vom Governor toleriert.
- Black Panther Mitglieder sind 1967 bewaffnet in das State Capitol von Kalifornien eingedrungen. Es gab keine Tote.
- Gestern sind ein paar Dutzend Trumpanhänger in das Kapitol eingedrungen. Nachdem es am Anfang ein paar Rangeleien mit der Polizei und kaputte Fensterscheiben gab blieb es friedlich. Resultat: Eine Tote unschuldige Frau durch Nackenschuss und 3 weitere Tote die an "gesundheitlichen Problemen" gestorben sind. So viel zu White Privilege und was wäre wenn....

Ja, gestern haben ein paar einzelne Bürger einen Angriff auf die Demokratie geführt, ist so...genauso wie die Demokraten und manche Republikaner, welche in den letzten 4 Jahren per Impeachements den Willen der Wähler mit Füssen getreten haben. Aber da wars für euch OK, weil Orange Mann böse und gefährlich...Heuchler.
es geht nicht mal um die trumpistem oder die kapitolstürmer. fakt ist, täubelidonald benimmt sich derart daneben, dass es nur noch lächerlich ist. ich habe ihn lange „verteidigt“ (in „“, weil ich seine politik eigentlich nicht goutiere, aber weil er der gewählte präsi der amis war und ich demokratie respektiere), aber wie sich dieser vollpfosten und hetzer seit seiner klaren wahlniederlage benimmt, geht auf keine kuhhaut. und nein, nicht die kapitolstürmer sind das problem (die sind schlicht zu dumm, um die situation korrekt einzuschätzen) sondern der hetzer donald. fahr zur hölle, mr. „president“
nu san galle - 1879

bohner88
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von bohner88 » 07.01.2021 18:04

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 16:51
ost-ost hat geschrieben:
07.01.2021 16:02


Naja, dieses Arschloch ist nun mal halt (noch) der mächtigste Mann der Welt. Und die Augen vor seinen Untaten zu verschliessen wäre meiner Meinung nach das Schlimmste, was man mache könnte.

Es geht doch darum, dass man bei den BLM-Demos bereits im Voraus schwer bewaffnete Nationlagardisten rund ums Kapitol postiert hat. Währen man gestern ganz genau wusste, was auf Washinngton zukommt, man schön zugewartet hat und den Trumpisten mehr oder weniger freundlich den Zugang zum Kapitol gewährt hat.
Weil bei vorhergegangenen BLM Demos in praktisch allen Städten Häuser, Geschäfte und Autos gebrannt haben, von den unzähligen unschuldigen Toten, welche durch die Protestierer gestorben sind, will ich gar nicht erst sprechen. Auch wurden autonome Zonen eingerichtet, von denen Mann natürlich in unserer Medien nicht wirklich was gelesen hat. Die Polizei war gestern ungenügend vorbereitet, genau wie vor paar Monaten die Polizei in Berlin bei der Corona Demo. Trotz dem Sturm auf das Kapitol, blieb es ausser den Rangeleien am Anfang mehrheitlich friedlich, geschossen haben nur die Agenten innerhalb des Kapitols und zwar auf eine unbewaffnete Mutter, die mittlerweile gestorben ist.

Und was du oder Mythos nicht wissen, weil ihr halt auf jeden Zug springt, wenn es darum geht gegen Trump oder seine Anhänger zu hetzen ist, dass es schon vor zich Jahren, zu einer Zeit wo es in den USA wirklich einen systemischen Rassismus gab, einen ähnlichen Fall in Kalifornien gegeben hat, liest du hier https://www.sacbee.com/news/local/histo ... 67224.html

Fakten sind:
- Schwarze und BLM Anhänger konnten im Sommer monatelang in allen grösseren Städten plündern, randalieren und Häuser niederbrennen ohne dass die Polizei gross interveniert hatte
- BLM/Antifa haben mehrere Polizeistationen niedergebrannt oder okkupiert, Polizei hat praktisch nichts dagegen getan.

- BLM und Antifa konnte in Seattle fast ein Monat lang eine autonome Zone innerhalb der Stadt einrichten, das Ganze wurde vom Governor toleriert.
- Black Panther Mitglieder sind 1967 bewaffnet in das State Capitol von Kalifornien eingedrungen. Es gab keine Tote.
- Gestern sind ein paar Dutzend Trumpanhänger in das Kapitol eingedrungen. Nachdem es am Anfang ein paar Rangeleien mit der Polizei und kaputte Fensterscheiben gab blieb es friedlich. Resultat: Eine Tote unschuldige Frau durch Nackenschuss und 3 weitere Tote die an "gesundheitlichen Problemen" gestorben sind. So viel zu White Privilege und was wäre wenn....

Ja, gestern haben ein paar einzelne Bürger einen Angriff auf die Demokratie geführt, ist so...genauso wie die Demokraten und manche Republikaner, welche in den letzten 4 Jahren per Impeachements den Willen der Wähler mit Füssen getreten haben. Aber da wars für euch OK, weil Orange Mann böse und gefährlich...Heuchler.
Woher hast du diese Fakten, bzw. hast du dazu Artikel oder ähnliches? Ich habe die ganze BLM Bewegung nicht so intensiv verfolgt, habe die Ereignisse via Medien und digitale Kanäle aber ganz anders wahrgenommen. Auch die Videos, die du vor einiger Zeit gepostet hast, überzeugen mich nicht. Diese Szenen darin sind oft auch schwierig zu beurteilen (nicht alle), weil sie aus dem Kontext gerissen wurden. Ausserdem gibt es mindestens genauso viele "Gegenbeispiele" von solchen Videos; ich zumindest habe mehr mitbekommen, in welchen Polizisten oder Trumpanhänger agressiv oder gewalttätig vorgehen.

Zum Artikel zum "Kapitolsturm" der Black Panthers: Interessant, aber das lief ja ganz anders ab ("eindringen" ist hier das falsche Wort, es war ja erlaubt da rein- und rauszugehen als Bürger) und auch die Motivation der Black Panthers war eine ganz andere als diejenigen der Trumpanhänger.

Und ja, ich finde Trump durchaus gefährlich. Ich habe genug Vertrauen in die Demokratie der USA und ich glaube auch nicht, dass er je sowas wie einen Umsturz oder ähnliches plante. Aber er spaltet die USA und das als Präsident, er spielt Bevölkerungsgruppen bewusst gegeneinander aus, heizt die Stimmung auf anstatt dass er schlichtet und versucht, für Ruhe zu sorgen.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 07.01.2021 18:28

Aber in einem Punkt bin ich bei dir, Forza. ;)

Ich finde, wir sollten Trump nicht nur verteufeln. Wir sollten ihn auch feiern. Dafür nämlich, dass er sich neben seinem anstrengenden und zeitintensiven Hauptjob als Twitterer von haltlosen Vorwürfen, Verbreitung von Hass, offener Anstiftung zu Gewalt gegen politische Gegner und dem Zerstören vom Vertrauen in jahrhundertealte demokratischen Institutionen auch noch ganz viel Zeit für seinen Zweitjob als Wahlhelfer der Demokraten genommen hat.

Das Resultat ist eindrücklich. Die Demokraten holen sich neben dem Präsidentenamt nun auch noch die Mehrheit in beiden Kammern.

Ich erneuere hiermit meine Forderung an die Demokratische Partei und inbesondere an Nancy Pelosi:

Ernennt den guten Mann endlich zum Mitarbeiter des Jahres! Für 2020 und bitte gleich auch für 2021! Auch wenn das neue Jahr erst gerade begonnen hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in den verbleibenden gut 11 Monaten noch ein Demokrate mehr für die Partei wird tun können als Trump.

Daumen hoch für Donald!
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 07.01.2021 19:45

Mythos hat geschrieben:
07.01.2021 17:10

Ach so, die einzelnen Bürger waren also in Tat und Wahrheit nur auf Sightseeing-Tour im Kapitol? Die Türen waren gerade offen, da sind sie halt schnell reingehuscht, sie wollte also gar nicht das Wahlresultat gewaltsam kippen. Alles ganz harmlos also. Und Trump ist eigentlich auch ein ganz Netter, der nur immer von den pösen Medien und dem pösen Europa falsch verstanden wird. Nicht er verbreitet Hass und Lügen und ruft seine Anhänger zu Gewalt auf, sondern die anderen. Danke für den Input, war mir nicht klar.

Anderes Thema: Was ist jetzt eigentlich mit dem gigantischsten Wahlbetrug der Geschichte von das kranke Kind immer spricht? Wo sind die Beweise?
Den grosse Wahlbetrug gab es nicht oder wurde zumindest nicht bewiesen.

Weisst du Mythos, wenn du und andere Trumpkritiker konsistent und konsequent im Denken wärt, dann würde ich hier auch nicht mehr kommentieren. Sowohl Linke wie auch Rechte scheissen in den letzten Jahren auf demokratische Grundsätze, aber es nervt mich halt sehr, wenn nurdie Konservative/Rechten/Republikaner/Libertäre etc dafür verteufelt werden, während die "Demokraten" und Linken mit ihrer Gedankenakrobatik durchkommen. Jemand der darauf gehofft hat, dass Trump impeached hätte werden sollen und dann jetzt irgendwas von Demokratie faselt ist in meinen Augen ein Heuchler, da demokratische Grundsätze nur solange gut sind, solange sie der eigenen Agenda dienen...so ehrlich kann man zu sich sein oder? (Ich bin da auch nicht immer heilig, überhaupt nicht).

Hab heute ein interessantes Interview auf Welt.de gelesen, leider hinter der Bezahlschranke, aber ich poste mal paar Sätze die es auch aus meiner Sicht auf den Punkt bringen. Das Interview wurde mit Edward N. Luttwak, einem Militärstragen, geführt. https://www.welt.de/kultur/plus22389224 ... licht.html
Ein Putschversuch ist es auf keinen Fall gewesen. Einen Coup d’Etat kann man nicht sehen.[..] Dieser hat überhaupt kein Ziel verfolgt. Er konnte auch nicht erfolgreich sein. Das ultimative Ziel eines Aufstands ist es, den Königspalast zu stürmen und den Platz des Herrschers einzunehmen. Aber der Präsident heißt Donald Trump. Es ist ein „non sequitur“. Was wir gesehen haben ist etwas anderes: Eine Menge von Leuten, die ihrer Frustration freien Lauf ließen und sich dabei öffentlich darstellten.

Ich würde sagen, dass es für viele Trump-Unterstützer um Vergeltung geht. Dafür, dass im Januar 2016 alle möglichen Leute, drunter einige aus der Politik und viele Medienleute, erklärt haben, dass sie Widerstand leisten würden. Sie haben zwar nicht behauptet, ihr Lager hätte gegen das von Trump gewonnen. Aber sie haben den Wahlausgang nicht akzeptiert. 2016 haben selbst Leute im FBI und in der Bundesregierung das Wahlergebnis nicht akzeptiert. Das waren nicht nur Radikale und Linksliberale. Man versuchte, Trump zu stürzen. Aus Perspektive seiner Anhänger war er somit das Opfer einer Intrige, für die sie nun Vergeltung fordern.
Bezüglich BLM
WELT: Immerhin wurde hier ein Herzstück der Demokratie entweiht und nicht für mehr Schutz vor behördlicher Willkür demonstriert.

Luttwak: Kein Polizist ist bei den „Black Lives Matter“-Protesten Demonstranten angegangen, weil sie protestiert haben. Sondern weil sie zum Beispiel Schaufensterscheiben zerstört haben. Fremdes Eigentum, Läden, Restaurants. Und die Polizisten haben sehr wenig getan. Die meisten Amerikaner denken, dass die Polizei sich bei diesen Demonstrationen zu sehr zurückgehalten hat. Am 6. Januar haben die Trump-Anhänger weder fremdes Eigentum zerstört noch Menschen getötet. Auf welcher Grundlage kann die Polizei gegen sie vorgehen? Sie sind illegal in ein Gebäude eingedrungen. Würden Sie da schießen? Wenn Sie nicht schießen, gibt es keine Möglichkeit, die Leute aufzuhalten. Es gibt Barrieren. Auf flachem Terrain kann man vielleicht Pferde einsetzen. Aber jeder, der behauptet, dass die Polizei hier hätte härter durchgreifen sollen, ist nicht objektiv. Die Polizei kann nicht das Feuer auf Leute eröffnen, die sich nicht gewalttätig verhalten.
RIP Gabriele Sandri

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forzaItalia
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 07.01.2021 20:03

bohner88 hat geschrieben:
07.01.2021 18:04


Woher hast du diese Fakten, bzw. hast du dazu Artikel oder ähnliches? Ich habe die ganze BLM Bewegung nicht so intensiv verfolgt, habe die Ereignisse via Medien und digitale Kanäle aber ganz anders wahrgenommen. Auch die Videos, die du vor einiger Zeit gepostet hast, überzeugen mich nicht. Diese Szenen darin sind oft auch schwierig zu beurteilen (nicht alle), weil sie aus dem Kontext gerissen wurden. Ausserdem gibt es mindestens genauso viele "Gegenbeispiele" von solchen Videos; ich zumindest habe mehr mitbekommen, in welchen Polizisten oder Trumpanhänger agressiv oder gewalttätig vorgehen.

Zum Artikel zum "Kapitolsturm" der Black Panthers: Interessant, aber das lief ja ganz anders ab ("eindringen" ist hier das falsche Wort, es war ja erlaubt da rein- und rauszugehen als Bürger) und auch die Motivation der Black Panthers war eine ganz andere als diejenigen der Trumpanhänger.

Und ja, ich finde Trump durchaus gefährlich. Ich habe genug Vertrauen in die Demokratie der USA und ich glaube auch nicht, dass er je sowas wie einen Umsturz oder ähnliches plante. Aber er spaltet die USA und das als Präsident, er spielt Bevölkerungsgruppen bewusst gegeneinander aus, heizt die Stimmung auf anstatt dass er schlichtet und versucht, für Ruhe zu sorgen.
Laut den Medien und sozialen Kanälen waren es ja friedliche Demonstrationen. Eigentlich genügt es schon, wenn man den Wiki Artikel liest, dort findet man schon ein paar Informationen zu den Ausschreitungen und Toten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_ ... hreitungen
Die Proteste wurden von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet.[58] Allein in den Zwillingsstädten Minneapolis und St. Paul wurden rund 500 Geschäfte Ziel von Attacken, mehrere Dutzend Gebäude wurden in Brand gesetzt und brannten aus.[59] Auch in vielen anderen US-Metropolen wie New York, Los Angeles, Atlanta, Miami und Dallas kam es zu Gewalt und Plünderungen von Geschäften.[60] In Los Angeles wurden 2.700 Menschen festgenommen sowie 66 Streifenwagen beschädigt, sieben davon wurden in Brand gesetzt.[61] An mehreren Orten wurden zudem Personen wegen des Werfens oder des Besitzes von Molotow-Cocktails festgenommen.[62][63][64] Nach Einschätzung der Anderson Economic Group beläuft sich der Schaden durch die Unruhen vom 29. Mai bis 3. Juni in den 20 größten US-Metropolregionen auf mindestens 400 Millionen Dollar.[65] Es handelt sich damit um den zweithöchsten Schaden durch gewaltsame Ausschreitungen in der US-Geschichte, mehr Kosten verursachten nur die Unruhen in Los Angeles 1992.[59]
Dass sich mittlerweile die Republikaner auch an Krawallen beteiligen und sich gewalttätig formieren (Proud Boys) ist eine Folge von vielen Angriffen auf Personen und die Meinungsfreiheit durch Antifa in den Jahren 2015-2017 z. B die Berkeley Krawallen https://en.wikipedia.org/wiki/2017_Berkeley_protests

Das was gestern passierte finde ich auch scheisse und Trump sollte endlich die Niederlage richtig zugeben. Denn sein jetziges Verhalten und vor allem die Shitshow von gestern verhindern nur einen republikanischen Wahlerfolg in 2024 und dieser ist definitiv möglich.
RIP Gabriele Sandri

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Robo77
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Robo77 » 07.01.2021 20:51

Dem Hass und der Hetze ist es egal von welcher Seite sie eingesetzt werden.
Zu was Hass und Lügen führen wurde gestern einmal mehr gut sichtbar.

Hass, Lügen, Neid und Hetze wird anscheinend überall wieder Salonfähig und wird von manchen Menschen akzeptiert.
Von manchen Menschen die meinen sie wären mächtig.

Interessant...http://www.bluewin.ch/de/sport/fussball ... 25775.html
Wenn Du anfängst einen Fußballclub zu unterstützen, dann unterstützt Du ihn nicht wegen seiner Trophäen oder eines Spielers oder seiner Geschichte. Du unterstützt ihn weil Du Dich dort selbst wieder gefunden hast. Ein Teil davon sein willst.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Ben King » 08.01.2021 00:02

Superduker hat geschrieben:
07.01.2021 08:39
Ben King hat geschrieben:
07.01.2021 08:26
Superduker hat geschrieben:
07.01.2021 07:11
Mythos hat geschrieben:
06.01.2021 22:46
Grünling hat geschrieben:
06.01.2021 20:54
Da scheints ja ganz schön zur Sache zu gehen in Washington DC....

Hoffen wir mal dass die Demokraten die Senatsmehrheit erlangen, auch wenn mir Biden nicht im gerinsten überzeugt als Politiker
Zutiefst beunruhigend, aber nicht überraschend.

Und der Alleinschuldige an dieser bewusst geplanten Eskalation twittert unterdessen „Bleibt friedlich.“
Reichskristallnacht-light by Trump, congrats, axxhole :(
Naja, dein Vergleich hinkt gewaltig. Bei der RKN wurden Synagogen und jüdische Geschäfte abgezündet und Juden ermordet. Das ist etwa so, wie wenn der Wendler Deutschland mit einem grossen KZ vergleicht wegen den Coronamassnahmen.
Stimmt, da sind vier tote Krawallanten nichts im Vergleich. Sorry, blöder Vergleich, war einfach das erste was mir heute morgen beim "Blick-Studium" ( :eek: ) durch die Birne geschossen ist.
Kein Problem, ist ja gut, dass sich das Ganze wieder beruhigt hat und du hast das ja nicht böse gemeint.

In Amerika wird sicher mit verschiedenen Ellen gemessen. Wären es BLM-Anhänger gewesen, wären sicher mehr als 4 Menschen erschossen worden, davon bin ich überzeugt.

Man muss sehen, dass es in den USA einen Sender für jede Gruppe gibt. Beispiel CNN für Demokraten, FOX News für Republikaner, Sender, nur für Schwarze etc. Daraus folgt, dass die grosse ungebildete Masse eigentlich immer nur gerade mit dem berieselt wird, was sie gerade sehen will. Diese Demonstranten sind daher überzeugt, dass die Wahl gestohlen wurde. Sie glauben, dass jetzt irgendwelche Psychopathen den Kommunismus einführen wollen. Sie sehen ihre Freiheit in Gefahr etc.

Jetzt impeachen in einem Verfahren, dass sowieso länger dauert als der 20. Januar? Diese Forderung würde nichts bringen.

Trump? War vielleicht gut für die Wirtschaft, aber schlecht um die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu einen. Ich kenne die Menschen und weiss, dass wir alle gute und schlechte Seiten haben. Probiert mal in euch selbst hineinzuschauen und seht neben all den Fehlern das Gute ;)
I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered. — George Best

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Graf Choinjcki » 08.01.2021 07:26

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 19:45


Luttwak:Die Polizei kann nicht das Feuer auf Leute eröffnen, die sich nicht gewalttätig verhalten.
niemand sagt, dass die cops hätten in die menge schiessen müssen. dir ist aber im gegensatz zum kollegen luttwak schon bewusst, dass die polizei neben zuschauen und in die menge schiessen noch andere optionen gehabt hätte? und zum thema es war friedlich, nun ist ein cop im spital gestorben, der von einem demonstrant mit einem feuerlöscher attakiert wurde. nein, ich war nicht dabei, aber habe einige videos gesehen, die zeigten dass es eben nicht so friedlich ablief.
forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 19:45
Den grosse Wahlbetrug gab es nicht oder wurde zumindest nicht bewiesen.
deute ich das "oder wurde zumindest nicht bewiesen" richtig, dass du immer noch an wahlbetrug glaubst? falls ja, weshalb? nur weil es trump seit monaten behauptet oder siehst du noch andere indizien, die für einen wahlbetrug sprechen?
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 08.01.2021 14:03

Obiger Inhalt entspricht zu mindestens 1879% Zuschis stets legendärer Meinung.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 08.01.2021 14:07

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 19:45


Die Polizei kann nicht das Feuer auf Leute eröffnen, die sich nicht gewalttätig verhalten.
Soeben bestätigt: ein Cop wurde von einem Mitglied aus deiner friedlichen Capitol-Reisegruppe mit einem Feuerlöscher totgeschlagen.
Obiger Inhalt entspricht zu mindestens 1879% Zuschis stets legendärer Meinung.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Forza San Gallo » 08.01.2021 14:14

Graf Choinjcki hat geschrieben:
08.01.2021 07:26
forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 19:45


Luttwak:Die Polizei kann nicht das Feuer auf Leute eröffnen, die sich nicht gewalttätig verhalten.
niemand sagt, dass die cops hätten in die menge schiessen müssen. dir ist aber im gegensatz zum kollegen luttwak schon bewusst, dass die polizei neben zuschauen und in die menge schiessen noch andere optionen gehabt hätte? und zum thema es war friedlich, nun ist ein cop im spital gestorben, der von einem demonstrant mit einem feuerlöscher attakiert wurde. nein, ich war nicht dabei, aber habe einige videos gesehen, die zeigten dass es eben nicht so friedlich ablief.
forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 19:45
Den grosse Wahlbetrug gab es nicht oder wurde zumindest nicht bewiesen.

deute ich das "oder wurde zumindest nicht bewiesen" richtig, dass du immer noch an wahlbetrug glaubst? falls ja, weshalb? nur weil es trump seit monaten behauptet oder siehst du noch andere indizien, die für einen wahlbetrug sprechen?
Ein Wahlbetrug ist es definitiv nicht. Der Clown ist wohl der einzige der (noch) daran glaubt.
Was man aber schon sagen kann: Die veränderte Regel bezüglich Stimmabgabe kam Biden schon extrem zu gute.

Das ist aber weder ein Betrug noch verwerflich!
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forzaItalia
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 08.01.2021 14:25

Graf Choinjcki hat geschrieben:
08.01.2021 07:26


niemand sagt, dass die cops hätten in die menge schiessen müssen. dir ist aber im gegensatz zum kollegen luttwak schon bewusst, dass die polizei neben zuschauen und in die menge schiessen noch andere optionen gehabt hätte? und zum thema es war friedlich, nun ist ein cop im spital gestorben, der von einem demonstrant mit einem feuerlöscher attakiert wurde. nein, ich war nicht dabei, aber habe einige videos gesehen, die zeigten dass es eben nicht so friedlich ablief.
Die Polizei war einfach absolut schlecht vorbereitet und hat denke ich auch nicht damit gerechnet, dass das Kapitol gestürmt werden würde und sind wir mal ehrlich, an jedem FCSG Match ist die Polizei besser vorbereitet als es die Bullen in Washington waren. Ja der Tod des Polizisten hat mich heute doch überrascht, da es gestern noch hiess, dass die zwei Verletzten Polizisten wieder auf gutem Weg waren, aber ja es war wohl gewalttätiger als ich Anfangs dachte.
deute ich das "oder wurde zumindest nicht bewiesen" richtig, dass du immer noch an wahlbetrug glaubst? falls ja, weshalb? nur weil es trump seit monaten behauptet oder siehst du noch andere indizien, die für einen wahlbetrug sprechen?
Der Betrug konnte nicht bewiesen werden demzufolge nehme ich auch nicht mehr an, dass es diesen gab. Trotzdem bin ich weiterhin überrascht über den Wahlausgang in gewissen Bundesstaaten und dass Biden über 15Mio Stimmen mehr holte als dazumals Clinton oder Obama(2012), obwohl sein Wahlkampf praktisch inexistent und nur darauf ausgerichtet war Trump zu verhindern...
RIP Gabriele Sandri

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von bohner88 » 08.01.2021 14:30

forzaItalia hat geschrieben:
07.01.2021 20:03
bohner88 hat geschrieben:
07.01.2021 18:04


Woher hast du diese Fakten, bzw. hast du dazu Artikel oder ähnliches? Ich habe die ganze BLM Bewegung nicht so intensiv verfolgt, habe die Ereignisse via Medien und digitale Kanäle aber ganz anders wahrgenommen. Auch die Videos, die du vor einiger Zeit gepostet hast, überzeugen mich nicht. Diese Szenen darin sind oft auch schwierig zu beurteilen (nicht alle), weil sie aus dem Kontext gerissen wurden. Ausserdem gibt es mindestens genauso viele "Gegenbeispiele" von solchen Videos; ich zumindest habe mehr mitbekommen, in welchen Polizisten oder Trumpanhänger agressiv oder gewalttätig vorgehen.

Zum Artikel zum "Kapitolsturm" der Black Panthers: Interessant, aber das lief ja ganz anders ab ("eindringen" ist hier das falsche Wort, es war ja erlaubt da rein- und rauszugehen als Bürger) und auch die Motivation der Black Panthers war eine ganz andere als diejenigen der Trumpanhänger.

Und ja, ich finde Trump durchaus gefährlich. Ich habe genug Vertrauen in die Demokratie der USA und ich glaube auch nicht, dass er je sowas wie einen Umsturz oder ähnliches plante. Aber er spaltet die USA und das als Präsident, er spielt Bevölkerungsgruppen bewusst gegeneinander aus, heizt die Stimmung auf anstatt dass er schlichtet und versucht, für Ruhe zu sorgen.
Laut den Medien und sozialen Kanälen waren es ja friedliche Demonstrationen. Eigentlich genügt es schon, wenn man den Wiki Artikel liest, dort findet man schon ein paar Informationen zu den Ausschreitungen und Toten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_ ... hreitungen
Die Proteste wurden von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet.[58] Allein in den Zwillingsstädten Minneapolis und St. Paul wurden rund 500 Geschäfte Ziel von Attacken, mehrere Dutzend Gebäude wurden in Brand gesetzt und brannten aus.[59] Auch in vielen anderen US-Metropolen wie New York, Los Angeles, Atlanta, Miami und Dallas kam es zu Gewalt und Plünderungen von Geschäften.[60] In Los Angeles wurden 2.700 Menschen festgenommen sowie 66 Streifenwagen beschädigt, sieben davon wurden in Brand gesetzt.[61] An mehreren Orten wurden zudem Personen wegen des Werfens oder des Besitzes von Molotow-Cocktails festgenommen.[62][63][64] Nach Einschätzung der Anderson Economic Group beläuft sich der Schaden durch die Unruhen vom 29. Mai bis 3. Juni in den 20 größten US-Metropolregionen auf mindestens 400 Millionen Dollar.[65] Es handelt sich damit um den zweithöchsten Schaden durch gewaltsame Ausschreitungen in der US-Geschichte, mehr Kosten verursachten nur die Unruhen in Los Angeles 1992.[59]
Dass sich mittlerweile die Republikaner auch an Krawallen beteiligen und sich gewalttätig formieren (Proud Boys) ist eine Folge von vielen Angriffen auf Personen und die Meinungsfreiheit durch Antifa in den Jahren 2015-2017 z. B die Berkeley Krawallen https://en.wikipedia.org/wiki/2017_Berkeley_protests

Das was gestern passierte finde ich auch scheisse und Trump sollte endlich die Niederlage richtig zugeben. Denn sein jetziges Verhalten und vor allem die Shitshow von gestern verhindern nur einen republikanischen Wahlerfolg in 2024 und dieser ist definitiv möglich.
Beim Roten bin ich einfach nicht einverstanden. Ich habe das schon einmal geschrieben, aber es stimmt m.M.n. halt einfach nicht, dass die Berichterstattung so einseitig ist, wie von dir behauptet (oder vielfach von Personen des rechten Lagers, keine Ahnung ob du dich dazu zählst). Beispielsweise wurde auch auf SRF und in der NZZ viel über die Gewalt während den BLM Protesten geschrieben, sowohl von Polizeiseite als auch von Protestseite aus (auch von Plünderungen und Sachschäden). Deshalb habe ich auch oben nachgefragt: Schwarze und BLM Anhänger konnten plündern und Polizeiposten besetzen, ohne dass die Polizei gross eingegriffen hätte? Wie kommst du darauf?
Vom besetzten Stadtviertel in Seattle (Capitol Hill Autonomous Zone) hatte ich noch nicht gehört und habe ein wenig darüber nachgelesen. Aber da gibt es auch sehr verschiedene Seiten der Geschichte. Ja, die Polizei wurde zeitweise nur noch für Notfälle reingelassen und ja, es gab bewaffnete Patrouillen und mehrere Vorfälle (4 Schiessereien, 2 Tote, 6 Verletzte laut Wikipedia). Aber zum grossen Teil war die Stimmung friedlich, es gab Feste und sogar Familien besuchten das Viertel.

Zum Vorfall im Kapitol: Nein, das war definitiv nicht friedlich, da gibt es jetzt wirklich genug Bilder, Videos und Berichte dazu. Viele dieser Person treten auch agrressiv auf, beispielsweise habe ich gestern von einem Vorfall gelesen, bei dem eine Frau von Trumpanhängern belästigt und angegangen wurde, weil sie für Biden gestimmt hatte. Oder Videos von Trumpanhängern, welche Medienschaffende angehen. Und diese "unschuldige" Frau, die erschossen wurde: sie war in einer Gruppe dabei, die sich gewaltsam Zugang zu einem Regierungsgebäude verschafft hatte. Gut möglich, dass von ihr keine Gewalt ausging (ich weiss es nicht), aber sie hat bewusst bei dieser Aktion mitgemacht.
Dazu kommt noch Trump, zwar nie explizit zur Gewalt oder Revolte aufruft, sich aber auch nie klar davon distanziert. Dazu kommen dann oftmals Aussagen, die viel Raum für Interpretation lassen. Vor dem Kapitolvorfall sagte er beispielsweise: "We're gonna walk down to the capitol, we're gonna cheer for our brave congress men and women; for others probably not so much. Because you'll never take back our country with weakness, you have to show strength, you have to be strong." Das ist rhetorisch ganz clever, gewisse Anhänger hören darin sicherlich einen Aufruf zum gewaltsamen Widerstand, er wird dadurch aber nicht angreifbar.

Worin ich dir zustimme, ist, dass die Antifa oder der schwarze Block weniger erwähnt wird (aber sie werden erwähnt). Das wird auch daran liegen, dass deren Mitglieder nicht gleich offen auftreten, wie diejenigen der Proud Boys, Altlight oder anderen rechten Gruppierungen. Was mir einfach Mühe macht, ist, dass von manchen Leuten versucht wird, diese Gruppen zu verharmlosen. Es sind extremistische Gruppen und sie fallen immer wieder durch Gewalt auf. Punkt.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von appenzheller » 08.01.2021 14:31

Je schneller die "thedonald" Geschichte ein Ende findet, umso besser.
Verrückt, wenn man bedenkt, dass bei Bill Clinton aufgrund eines Blowjobs! ein Impeachment in Erwägung gezogen wurde. Das waren ja richtige Probleme damals.
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 08.01.2021 15:50

forzaItalia hat geschrieben:
08.01.2021 14:25
Graf Choinjcki hat geschrieben:
08.01.2021 07:26


niemand sagt, dass die cops hätten in die menge schiessen müssen. dir ist aber im gegensatz zum kollegen luttwak schon bewusst, dass die polizei neben zuschauen und in die menge schiessen noch andere optionen gehabt hätte? und zum thema es war friedlich, nun ist ein cop im spital gestorben, der von einem demonstrant mit einem feuerlöscher attakiert wurde. nein, ich war nicht dabei, aber habe einige videos gesehen, die zeigten dass es eben nicht so friedlich ablief.
Die Polizei war einfach absolut schlecht vorbereitet und hat denke ich auch nicht damit gerechnet, dass das Kapitol gestürmt werden würde und sind wir mal ehrlich, an jedem FCSG Match ist die Polizei besser vorbereitet als es die Bullen in Washington waren. Ja der Tod des Polizisten hat mich heute doch überrascht, da es gestern noch hiess, dass die zwei Verletzten Polizisten wieder auf gutem Weg waren, aber ja es war wohl gewalttätiger als ich Anfangs dachte.
deute ich das "oder wurde zumindest nicht bewiesen" richtig, dass du immer noch an wahlbetrug glaubst? falls ja, weshalb? nur weil es trump seit monaten behauptet oder siehst du noch andere indizien, die für einen wahlbetrug sprechen?
Der Betrug konnte nicht bewiesen werden demzufolge nehme ich auch nicht mehr an, dass es diesen gab. Trotzdem bin ich weiterhin überrascht über den Wahlausgang in gewissen Bundesstaaten und dass Biden über 15Mio Stimmen mehr holte als dazumals Clinton oder Obama(2012), obwohl sein Wahlkampf praktisch inexistent und nur darauf ausgerichtet war Trump zu verhindern...
Biden musste keinen Wahlkampf führen, den hat Trump für ihn geführt. Ich sag ja, Trump war der beste Wahlkampfhelfer, den sich die Blauen wünschen konnten. Trumps komplett asoziales Wesen und sein mieser Charakter haben die Massen mobilisiert.

Was sagst du eigentlich zum imensen Schaden an der amerikansichen Demokratie, den Trump angerichtet hat, in dem er aus reinem Egoismus das Vertrauen von Millionen Wählern in korrekte Wahlen zerstört hat? Für mich kommt das hier viel zu wenig zur Sprache.

Und eine letzte Frage, die mich umtreibt: Was denkt ihr: Hat Trump echt komplett die Realität verloren und glaubt selber wirklich an diesen Jahrundert-Wahlbetrug, von dem er die ganze Zeit schwaffelt, oder ist es alles nur eiskaltes Kalkül, weil er demnächst seinen eigenen TV-Sender aufbauen wird?
Obiger Inhalt entspricht zu mindestens 1879% Zuschis stets legendärer Meinung.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von gordon » 09.01.2021 09:31

appenzheller hat geschrieben:
08.01.2021 14:31
Je schneller die "thedonald" Geschichte ein Ende findet, umso besser.
Verrückt, wenn man bedenkt, dass bei Bill Clinton aufgrund eines Blowjobs! ein Impeachment in Erwägung gezogen wurde. Das waren ja richtige Probleme damals.
Bei Clinton war doch Meineid das Problem, nicht der Akt selber. Aber ja, verglichen mit trump in der Tat ein kleines Problem.
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Robo77 » 09.01.2021 15:05

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Gut so.
Einer weniger der seine Lügen und seine Hetze verbreitet !
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Graf Choinjcki » 17.01.2021 02:13

.
Zuletzt geändert von Graf Choinjcki am 17.01.2021 13:33, insgesamt 2-mal geändert.
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