US-Wahlen am 8. November 2016

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Eerodesign » 04.11.2020 15:45

gordon hat geschrieben:
04.11.2020 15:26
dimitri1879 hat geschrieben:
04.11.2020 13:18
Mythos hat geschrieben:
04.11.2020 13:15
Eure Worte in Zellis Ohr.
:beten: :beten: :beten:
ist doch geil, er ist siegesgewiss pennen gegangen und dürfte gerade einen ziemlich versalzenen kaffee schlürfen :) .. hoffe da kommt noch mehr salz rein und in einem monat kennt die orange kein schwein mehr, ausser aus saturday night live parodien und der apprentice staffel xy. :D
Simpsons nicht vergessen :D

Glaube aber leider kaum, dass er eine niederlage akzeptieren würde. Zu hoffen wäre, dass wenn biden sieger wird und ein gericht das anders hinbiegen wird, dass der rest der welt trump nicht als legitimierten präsidenten akzeptiert.
Das schönste wird wohl sein, dass der Trampel sowieso vor Gericht gehen wird/muss. Entweder um das Ergebnis anzufechten oder sonst um für seine Schandtaten zur Rechenschaft gezogen wird.
Hände schütteln - Beine in die höhe und den Kopf im Kreis drehen - für eine lockere Forumkultur!

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Charlie Harper » 04.11.2020 16:14

Seit den frühen Morgenstunden mehr oder weniger voll dabei und endlich kann ich mich etwas entspannen.
Denke Biden kann vielleicht sogar noch Georgia oder gar Pennsylvania holen.

Einfach nicht noch Arziona oder Nevada verlieren..
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von dimitri1879 » 04.11.2020 16:31

Charlie Harper hat geschrieben:
04.11.2020 16:14
Seit den frühen Morgenstunden mehr oder weniger voll dabei und endlich kann ich mich etwas entspannen.
Denke Biden kann vielleicht sogar noch Georgia oder gar Pennsylvania holen.

Einfach nicht noch Arziona oder Nevada verlieren..
biden reicht
a) MI, WI + NE oder GA
b) GA, NE, WI
c) NE, PA, WI oder MI
etc

nevada dürfte er haben, michigan und wisconsin dürften folgen :beten:
insgesamt gibt es noch 93 (B) zu 31 (T) wege zum sieg. zählt man nevada und maine 2nd district zu B, dann sinds noch 26 (B) zu 6 (T)..
ich glaube so langsam kann man sich den sekt kühl stellen.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Charlie Harper » 04.11.2020 17:07

dimitri1879 hat geschrieben:
04.11.2020 16:31
Charlie Harper hat geschrieben:
04.11.2020 16:14
Seit den frühen Morgenstunden mehr oder weniger voll dabei und endlich kann ich mich etwas entspannen.
Denke Biden kann vielleicht sogar noch Georgia oder gar Pennsylvania holen.

Einfach nicht noch Arziona oder Nevada verlieren..
biden reicht
a) MI, WI + NE oder GA
b) GA, NE, WI
c) NE, PA, WI oder MI
etc

nevada dürfte er haben, michigan und wisconsin dürften folgen :beten:
insgesamt gibt es noch 93 (B) zu 31 (T) wege zum sieg. zählt man nevada und maine 2nd district zu B, dann sinds noch 26 (B) zu 6 (T)..
ich glaube so langsam kann man sich den sekt kühl stellen.
Du könntest recht haben aber ich traue dem ganzen einfach noch nicht.

AZ scheint zumindest save zu sein. NV, MI und WI auch da nur noch briefliches kommt.
PA Trump mit 500k vorne. Aber 1 Mio+ kommt noch, alles auch brieflich mit über 70% für Biden heisst es wird noch sehr eng. Wäre aber gut um das Resultat noch etwas klarer zu machen.
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 04.11.2020 20:17

Diese Wahl ist eine Zumutung. Denn sie zeigt ein zweites Mal, dass Trumps Anhängern Verlogenheit, Niedertracht und Selbstverliebtheit ihres höchsten Repräsentanten gleichgültig sind.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... ml?GEPC=s9

!!!!!!!
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von dimitri1879 » 04.11.2020 21:45

wisconsin fix, michigan folgt. georgia wankt. :beten:

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von gilardino » 04.11.2020 22:12

Es ist ja schon unfassbar dreist, wie dieser Antidemokrat einmal mehr seine sehr ausgeprägte totalitäre Seite zeigt und einfach findet, gewisse Counties dürften nicht mehr auszählen, weil da ja noch Biden-Stimmen gefunden werden könnten. Die gleichzeitig mit allen anderen Stimmen abgegeben wurden. Es ist ja nicht so ganz überraschend, dass es gewisse grössere Regionen gibt, die vielleicht etwas länger haben, alles auszuzählen. Trump übertrifft sich mit diesen Androhungen wieder einmal selber - und zeigt, nicht verlieren zu können. Man kann ja bei einem Fussballspiel auch nicht 1:0 führen und dem Schiri in der 70. Minute sagen, ab jetzt würden die Gegentore nicht mehr zählen.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von dimitri1879 » 04.11.2020 22:54

dürfte durch sein. AZ, WI und MI sind definitiv blau. NE wird noch folgen :beten:

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Forza San Gallo » 05.11.2020 08:26

Ja, wird wohl durch sein. Biden wird also vermutlich der nächste Präsident der USA sein.

Keine Ahnung wie ich das finde. Wusste übrigens auch vor den Wahlen nicht für wen ich bin - zum Glück musste ich mich nicht entscheiden!

Ja, der Donald eckt an - keine Frage! Aber wir vergessen, dass wir das ganze nur aus der Ferne beobachten. Für gewisse Teile des US-Volk hat er doch einiges getan. Er hat - um nur ein Beispiel zu nennen - viele Arbeitsplätze erhalten, welche sonst wohl Veränderungen zum Opfer gefallen wären. Leider auch auf kosten der Umwelt (Kohleindustrie z.B.).
Für die Amis war er nicht nur schlecht - das sieht man auch an dem knappen Ergebnis. Und das hat übrigens nichts mit einem "dummen Volk" zu tun.

Warum bin ich über den Wahlausgang nicht besonders glücklich?

Weltpolitisch hat uns Trump nicht weh getan. Er hat keine Kriege begonnen (seine wenigen Angriffe waren alle sehr kontrolliert (Soleimani, Militärflugplatz in Syrien)) und es war nie das komplette Volk betroffen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass er sich als erster Präsident mit Nordkorea an einen Tisch gesessen hat. Er hat zwar nicht besonders viel erreicht, doch er hat es zumindest versucht.

Ich will damit nur sagen, dass man bei einem Sieg Trumps wenigstens wüsste, woran man ist. Bei Biden ist das absolut unklar.

Und was ich einfach mal noch sagen wollte:

Ich finde die mediale Hetzjagd - ausserhalb der USA - absolut unterste Schublade und lese darum seit einiger Zeit keine 08/15 Berichte von Watson und co. mehr über ihn. Angefangen hat das ganze ja bereits vor seinem Amtsantritt. Man kann ihn mögen oder nicht - eine Faire und objektive Berichterstattung wäre aber doch ab und an wünschenswert gewesen.

In diesem Sinne: (Wahrscheinlich) Viel Glück Joe - das wirst du in diesem (leider) am Boden liegenden Land brauchen!
Eidg. Diplomierter Grillmeister und Festivalfanatiker

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Eerodesign » 05.11.2020 09:58

Forza San Gallo hat geschrieben:
05.11.2020 08:26
Ja, wird wohl durch sein. Biden wird also vermutlich der nächste Präsident der USA sein.

Keine Ahnung wie ich das finde. Wusste übrigens auch vor den Wahlen nicht für wen ich bin - zum Glück musste ich mich nicht entscheiden!

Ja, der Donald eckt an - keine Frage! Aber wir vergessen, dass wir das ganze nur aus der Ferne beobachten. Für gewisse Teile des US-Volk hat er doch einiges getan. Er hat - um nur ein Beispiel zu nennen - viele Arbeitsplätze erhalten, welche sonst wohl Veränderungen zum Opfer gefallen wären. Leider auch auf kosten der Umwelt (Kohleindustrie z.B.).
Für die Amis war er nicht nur schlecht - das sieht man auch an dem knappen Ergebnis. Und das hat übrigens nichts mit einem "dummen Volk" zu tun.

Warum bin ich über den Wahlausgang nicht besonders glücklich?

Weltpolitisch hat uns Trump nicht weh getan. Er hat keine Kriege begonnen (seine wenigen Angriffe waren alle sehr kontrolliert (Soleimani, Militärflugplatz in Syrien)) und es war nie das komplette Volk betroffen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass er sich als erster Präsident mit Nordkorea an einen Tisch gesessen hat. Er hat zwar nicht besonders viel erreicht, doch er hat es zumindest versucht.

Ich will damit nur sagen, dass man bei einem Sieg Trumps wenigstens wüsste, woran man ist. Bei Biden ist das absolut unklar.

Und was ich einfach mal noch sagen wollte:

Ich finde die mediale Hetzjagd - ausserhalb der USA - absolut unterste Schublade und lese darum seit einiger Zeit keine 08/15 Berichte von Watson und co. mehr über ihn. Angefangen hat das ganze ja bereits vor seinem Amtsantritt. Man kann ihn mögen oder nicht - eine Faire und objektive Berichterstattung wäre aber doch ab und an wünschenswert gewesen.

In diesem Sinne: (Wahrscheinlich) Viel Glück Joe - das wirst du in diesem (leider) am Boden liegenden Land brauchen!
Mich nimmt es somit wunder, wo du dann deine Berichte liest... nimmt mich wunder um mal reinzuschauen ;)
Hände schütteln - Beine in die höhe und den Kopf im Kreis drehen - für eine lockere Forumkultur!

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Forza San Gallo » 05.11.2020 10:29

Eerodesign hat geschrieben:
05.11.2020 09:58
Mich nimmt es somit wunder, wo du dann deine Berichte liest... nimmt mich wunder um mal reinzuschauen ;)
Fox News :p Nein, das ist es ja gerade. In der Deutschsprachigen Medienlandschaft wirst du selten einen Objektiven Bericht über Trump finden. Und falls es mal versucht wird, liest man zwischen jeder Zeile doch den Seitenhieb.
Was mich interessiert, sind die Interviews mit Polit- und/oder USA-Experten. Auch frage ich ab und an Freunde/Bekannte aus den USA wie es sich mit Trump lebt.
Und falls ich doch mal einen Bericht a la "Was Trump in den 4 Jahren erreicht hat und was nicht" lese, dann versuche ich solche Texte auch mit Berichten aus anderen Medienhäuser zu vergleichen.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin auf keinen Fall ein Trump-Fan. Ich finde nur, dass er uns (direkt) nicht viel angetan hat, was diesen Hass rechtfertigen würde.
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von greenwhite_1879 » 05.11.2020 10:35

dimitri1879 hat geschrieben:
04.11.2020 22:54
dürfte durch sein. AZ, WI und MI sind definitiv blau. NE wird noch folgen :beten:
AZ ist leider noch nicht ganz durch.

Besonders im Bezirk Maricopa fehlen noch viele Stimmen. Dort liegt unter anderem die Grossstadt Phoenix und dort leben insgesamt 62 Prozent der Wahlbeteiligten. Trump gewann den Bezirk vor vier Jahren gegen Clinton, derzeit liegt er hinten, das könnte sich aber noch ändern. Laut Analysten sollten die verbleibenden Stimmen eher Trump favorisieren, weil nun vor allem noch Stimmen auszuzählen sind, die vor Ort eingeworfen wurden.

Stand 9 Uhr Schweizer Zeit am Donnerstagmorgen sind in Arizona mehrere Hunderttausend Stimmen ungezählt, sagen Stimmenzähler zu «CNN». Biden führt derzeit mit knapp 70'000 Stimmen Vorsprung, es werden allerdings laufend weniger. Das nächste Update aus dem Bezirk ist erst für den Donnerstagabend Schweizer Zeit zu erwarten. Möglich, dass andere Ergebnisse den Staat bereits zuvor entscheiden, derzeit ist das Rennen aber zu eng, weshalb BLICK Arizona noch nicht Biden zugesprochen hat.

Ich spekuliere dafür auf PA, da unter anderem Philly noch nicht ausgezählt wurde.

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dimitri1879
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von dimitri1879 » 05.11.2020 10:53

greenwhite_1879 hat geschrieben:
05.11.2020 10:35
dimitri1879 hat geschrieben:
04.11.2020 22:54
dürfte durch sein. AZ, WI und MI sind definitiv blau. NE wird noch folgen :beten:
AZ ist leider noch nicht ganz durch.

Besonders im Bezirk Maricopa fehlen noch viele Stimmen. Dort liegt unter anderem die Grossstadt Phoenix und dort leben insgesamt 62 Prozent der Wahlbeteiligten. Trump gewann den Bezirk vor vier Jahren gegen Clinton, derzeit liegt er hinten, das könnte sich aber noch ändern. Laut Analysten sollten die verbleibenden Stimmen eher Trump favorisieren, weil nun vor allem noch Stimmen auszuzählen sind, die vor Ort eingeworfen wurden.

Stand 9 Uhr Schweizer Zeit am Donnerstagmorgen sind in Arizona mehrere Hunderttausend Stimmen ungezählt, sagen Stimmenzähler zu «CNN». Biden führt derzeit mit knapp 70'000 Stimmen Vorsprung, es werden allerdings laufend weniger. Das nächste Update aus dem Bezirk ist erst für den Donnerstagabend Schweizer Zeit zu erwarten. Möglich, dass andere Ergebnisse den Staat bereits zuvor entscheiden, derzeit ist das Rennen aber zu eng, weshalb BLICK Arizona noch nicht Biden zugesprochen hat.

Ich spekuliere dafür auf PA, da unter anderem Philly noch nicht ausgezählt wurde.
jep, ist so, wie du schreibst. am ende machts dann doch noch PA klar 🙈🙈.. georgia und wisconsin ultraknapp 😳😳

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von bohner88 » 05.11.2020 11:10

Forza San Gallo hat geschrieben:
05.11.2020 10:29
Eerodesign hat geschrieben:
05.11.2020 09:58
Mich nimmt es somit wunder, wo du dann deine Berichte liest... nimmt mich wunder um mal reinzuschauen ;)
Fox News :p Nein, das ist es ja gerade. In der Deutschsprachigen Medienlandschaft wirst du selten einen Objektiven Bericht über Trump finden. Und falls es mal versucht wird, liest man zwischen jeder Zeile doch den Seitenhieb.
Was mich interessiert, sind die Interviews mit Polit- und/oder USA-Experten. Auch frage ich ab und an Freunde/Bekannte aus den USA wie es sich mit Trump lebt.
Und falls ich doch mal einen Bericht a la "Was Trump in den 4 Jahren erreicht hat und was nicht" lese, dann versuche ich solche Texte auch mit Berichten aus anderen Medienhäuser zu vergleichen.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin auf keinen Fall ein Trump-Fan. Ich finde nur, dass er uns (direkt) nicht viel angetan hat, was diesen Hass rechtfertigen würde.
Das mit dem einseitigen Berichten hängt aber schon noch davon ab, wo du dich informierst. Ich habe in der Zeit über den Sommer/Frühherbst durchaus auch Berichte gelesen/Beiträge gehört, in denen andere Stimmen zu Wort gekommen sind. NZZ oder SRF4 sind da gute Beispiele, da kam beispielsweise gestern auch ein Vertreter eines konservativen Thinktank zu Wort. Auch die Politexperten sehen viele Dinge gelassener, als es in Berichten von 20min, watson oder anderen Medien dargestellt wird.

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Mythos
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 05.11.2020 14:13

Forza San Gallo hat geschrieben:
05.11.2020 08:26
Ja, wird wohl durch sein. Biden wird also vermutlich der nächste Präsident der USA sein.

Keine Ahnung wie ich das finde. Wusste übrigens auch vor den Wahlen nicht für wen ich bin - zum Glück musste ich mich nicht entscheiden!

Ja, der Donald eckt an - keine Frage! Aber wir vergessen, dass wir das ganze nur aus der Ferne beobachten. Für gewisse Teile des US-Volk hat er doch einiges getan. Er hat - um nur ein Beispiel zu nennen - viele Arbeitsplätze erhalten, welche sonst wohl Veränderungen zum Opfer gefallen wären. Leider auch auf kosten der Umwelt (Kohleindustrie z.B.).
Für die Amis war er nicht nur schlecht - das sieht man auch an dem knappen Ergebnis. Und das hat übrigens nichts mit einem "dummen Volk" zu tun.

Warum bin ich über den Wahlausgang nicht besonders glücklich?

Weltpolitisch hat uns Trump nicht weh getan. Er hat keine Kriege begonnen (seine wenigen Angriffe waren alle sehr kontrolliert (Soleimani, Militärflugplatz in Syrien)) und es war nie das komplette Volk betroffen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass er sich als erster Präsident mit Nordkorea an einen Tisch gesessen hat. Er hat zwar nicht besonders viel erreicht, doch er hat es zumindest versucht.

Ich will damit nur sagen, dass man bei einem Sieg Trumps wenigstens wüsste, woran man ist. Bei Biden ist das absolut unklar.

Und was ich einfach mal noch sagen wollte:

Ich finde die mediale Hetzjagd - ausserhalb der USA - absolut unterste Schublade und lese darum seit einiger Zeit keine 08/15 Berichte von Watson und co. mehr über ihn. Angefangen hat das ganze ja bereits vor seinem Amtsantritt. Man kann ihn mögen oder nicht - eine Faire und objektive Berichterstattung wäre aber doch ab und an wünschenswert gewesen.

In diesem Sinne: (Wahrscheinlich) Viel Glück Joe - das wirst du in diesem (leider) am Boden liegenden Land brauchen!
"Donald eckt an". Die Untertreibung des Jahrhunderts. Der Preis sei dir gewiss. ;)

Dann war der Moment gestern als er den Wahlsieg verkündete und das Ende des Stimmenzählens verlangte für dich auch nur ein Anecken? Oder als er seine Anhänger aufforderte die Demokraten anzugreifen auch nur ein Anecken? Dass er es in vier Jahren nicht schaffte sich von seinen rechtsextremen Anhängern zu distanzieren und diese öffentlich zu kritisieren, auch nur ein Anecken? Den Rassismus, den er salonfähig gemacht hat, auch nur ein Anecken? Sein komplettes Versagen bei der Corona-Pandemie, sein Verharmlosen wider besseres Wissen, auch nur ein Anecken? ;)

Es mag sein, dass Trump durchaus in vier Jahren auch etwas erreicht hat, dass man aber nur über seine schlechten Seiten spricht in Europa, das hat er sich ganz alleine selber zuzuschreiben. Nur ganz kurz noch bzgl. dem Schaffen von Jobs: Die Wirtschaft lief schon als er das Land von Obama übernahm und die Jobs hat er hauptsächlich geschafft dank der Steuersenkung, welche hauptsächlich den Reichen im Lande zu gute kam. Einer durchschnittlichen amerikanischen Familie bleibt von dieser Steuersenkung 500 Dollar im Jahr. Die Jobs hat er also auf Pump geschaffen. Aber damit kennt er sich ja schon aus seinem privaten Business-Leben aus, wo er weiter den Mythos weiterpflegt, dass er ein erfolgreicher Geschäftsmann sei.

Ich gehe fix nicht mit dir einig, dass er uns nichts getan hat und darum unseren Hass nicht verdient. Trump hat ihn seinen vier Jahren ständig kundgetan wie wenig er von der Demokratie hält, gestern war dann der traurige Tiefpunkt als er seinen Sieg verkündete und von Wahlbetrug schwaffelte obwohl er keine Beweise vorlegen kann. Trump hat den Demokratien weltweit geschadet, er hat den Rassismus zwar nicht erfunden, aber er hat ihn noch weiter salonfähig gemacht. Darunter leiden auch Minderheiten bei uns. Für mich hat Trump unseren Hass von ganzem Herzen verdient, weil er schlicht und einfach ein Arschloch ist. So das musste jetzt raus. ;)
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Eerodesign » 05.11.2020 14:24

Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13
Forza San Gallo hat geschrieben:
05.11.2020 08:26
Ja, wird wohl durch sein. Biden wird also vermutlich der nächste Präsident der USA sein.

Keine Ahnung wie ich das finde. Wusste übrigens auch vor den Wahlen nicht für wen ich bin - zum Glück musste ich mich nicht entscheiden!

Ja, der Donald eckt an - keine Frage! Aber wir vergessen, dass wir das ganze nur aus der Ferne beobachten. Für gewisse Teile des US-Volk hat er doch einiges getan. Er hat - um nur ein Beispiel zu nennen - viele Arbeitsplätze erhalten, welche sonst wohl Veränderungen zum Opfer gefallen wären. Leider auch auf kosten der Umwelt (Kohleindustrie z.B.).
Für die Amis war er nicht nur schlecht - das sieht man auch an dem knappen Ergebnis. Und das hat übrigens nichts mit einem "dummen Volk" zu tun.

Warum bin ich über den Wahlausgang nicht besonders glücklich?

Weltpolitisch hat uns Trump nicht weh getan. Er hat keine Kriege begonnen (seine wenigen Angriffe waren alle sehr kontrolliert (Soleimani, Militärflugplatz in Syrien)) und es war nie das komplette Volk betroffen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass er sich als erster Präsident mit Nordkorea an einen Tisch gesessen hat. Er hat zwar nicht besonders viel erreicht, doch er hat es zumindest versucht.

Ich will damit nur sagen, dass man bei einem Sieg Trumps wenigstens wüsste, woran man ist. Bei Biden ist das absolut unklar.

Und was ich einfach mal noch sagen wollte:

Ich finde die mediale Hetzjagd - ausserhalb der USA - absolut unterste Schublade und lese darum seit einiger Zeit keine 08/15 Berichte von Watson und co. mehr über ihn. Angefangen hat das ganze ja bereits vor seinem Amtsantritt. Man kann ihn mögen oder nicht - eine Faire und objektive Berichterstattung wäre aber doch ab und an wünschenswert gewesen.

In diesem Sinne: (Wahrscheinlich) Viel Glück Joe - das wirst du in diesem (leider) am Boden liegenden Land brauchen!
"Donald eckt an". Die Untertreibung des Jahrhunderts. Der Preis sei dir gewiss. ;)

Dann war der Moment gestern als er den Wahlsieg verkündete und das Ende des Stimmenzählens verlangte für dich auch nur ein Anecken? Oder als er seine Anhänger aufforderte die Demokraten anzugreifen auch nur ein Anecken? Dass er es in vier Jahren nicht schaffte sich von seinen rechtsextremen Anhängern zu distanzieren und diese öffentlich zu kritisieren, auch nur ein Anecken? Den Rassismus, den er salonfähig gemacht hat, auch nur ein Anecken? Sein komplettes Versagen bei der Corona-Pandemie, sein Verharmlosen wider besseres Wissen, auch nur ein Anecken? ;)

Es mag sein, dass Trump durchaus in vier Jahren auch etwas erreicht hat, dass man aber nur über seine schlechten Seiten spricht in Europa, das hat er sich ganz alleine selber zuzuschreiben. Nur ganz kurz noch bzgl. dem Schaffen von Jobs: Die Wirtschaft lief schon als er das Land von Obama übernahm und die Jobs hat er hauptsächlich geschafft dank der Steuersenkung, welche hauptsächlich den Reichen im Lande zu gute kam. Einer durchschnittlichen amerikanischen Familie bleibt von dieser Steuersenkung 500 Dollar im Jahr. Die Jobs hat er also auf Pump geschaffen. Aber damit kennt er sich ja schon aus seinem privaten Business-Leben aus, wo er weiter den Mythos weiterpflegt, dass er ein erfolgreicher Geschäftsmann sei.

Ich gehe fix nicht mit dir einig, dass er uns nichts getan hat und darum unseren Hass nicht verdient. Trump hat ihn seinen vier Jahren ständig kundgetan wie wenig er von der Demokratie hält, gestern war dann der traurige Tiefpunkt als er seinen Sieg verkündete und von Wahlbetrug schwaffelte obwohl er keine Beweise vorlegen kann. Trump hat den Demokratien weltweit geschadet, er hat den Rassismus zwar nicht erfunden, aber er hat ihn noch weiter salonfähig gemacht. Darunter leiden auch Minderheiten bei uns. Für mich hat Trump unseren Hass von ganzem Herzen verdient, weil er schlicht und einfach ein Arschloch ist. So das musste jetzt raus. ;)
BRAVO :beten:
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Superduker » 05.11.2020 15:11

Forza San Gallo hat geschrieben:
05.11.2020 08:26
Ja, wird wohl durch sein. Biden wird also vermutlich der nächste Präsident der USA sein.

Keine Ahnung wie ich das finde. Wusste übrigens auch vor den Wahlen nicht für wen ich bin - zum Glück musste ich mich nicht entscheiden!

Ja, der Donald eckt an - keine Frage! Aber wir vergessen, dass wir das ganze nur aus der Ferne beobachten. Für gewisse Teile des US-Volk hat er doch einiges getan. Er hat - um nur ein Beispiel zu nennen - viele Arbeitsplätze erhalten, welche sonst wohl Veränderungen zum Opfer gefallen wären. Leider auch auf kosten der Umwelt (Kohleindustrie z.B.).
Für die Amis war er nicht nur schlecht - das sieht man auch an dem knappen Ergebnis. Und das hat übrigens nichts mit einem "dummen Volk" zu tun.

Warum bin ich über den Wahlausgang nicht besonders glücklich?

Weltpolitisch hat uns Trump nicht weh getan. Er hat keine Kriege begonnen (seine wenigen Angriffe waren alle sehr kontrolliert (Soleimani, Militärflugplatz in Syrien)) und es war nie das komplette Volk betroffen.
Zudem darf man nicht vergessen, dass er sich als erster Präsident mit Nordkorea an einen Tisch gesessen hat. Er hat zwar nicht besonders viel erreicht, doch er hat es zumindest versucht.

Ich will damit nur sagen, dass man bei einem Sieg Trumps wenigstens wüsste, woran man ist. Bei Biden ist das absolut unklar.

Und was ich einfach mal noch sagen wollte:

Ich finde die mediale Hetzjagd - ausserhalb der USA - absolut unterste Schublade und lese darum seit einiger Zeit keine 08/15 Berichte von Watson und co. mehr über ihn. Angefangen hat das ganze ja bereits vor seinem Amtsantritt. Man kann ihn mögen oder nicht - eine Faire und objektive Berichterstattung wäre aber doch ab und an wünschenswert gewesen.

In diesem Sinne: (Wahrscheinlich) Viel Glück Joe - das wirst du in diesem (leider) am Boden liegenden Land brauchen!
Auch mir stösst die seit vier Jahren andauernde Anti-Trump-Berichterstattung sauer auf, denn es hat mMn für uns aussenstehende Europäer viel überhebliches an sich, einen Präsidenten permanent abzukanzeln und zu beleidigen. Eigentlich halte ich mich persönlich immer an die Maxime "Nichtspieler maulhalten" und wenn ich mir nicht zutraue, etwas besser zu können oder zu wissen dann sowieso.

Nur: Trump hat sich selber mit seiner Art (Geschäfte zu machen, mit Menschen und Angestellten umzugehen, sich ins Rampenlicht zu stellen, zu kommunizieren, ...) als totaler Gamechanger definiert und erwiesen. Und wenn er dies als Geschäftsmann, Entertainer, Mentalcoach, Golfprofi o.ä. macht, dann hab' ich die Grösse, dies gefliessentlich zu ignorieren wenn's mir nicht passt.

Aber als Präsident der USA, als Aushängeschild der freien Welt (was ein schöner Ausdruck), als Anführer der wohl mächtigsten Streitkräfte, als Symbol der freien Marktwirtschaft ist, war und bleibt er eine totale Fehlbesetzung. Punkt. Und in all diesen Funktionen, die er nun die vergangenen vier Jahre bekleidet hat, ist sein mieser Charakter einfach nur toxisch.

So und jetzt Nevada, Arizona und im Optimalfall auch gleich Georgia blau machen, dann wird's in und mit den USA zwar nicht einfacher, aber bestimmt anständiger.
Bier ist der Beweis, dass Gott die Menschen liebt und will, dass sie glücklich sind
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 05.11.2020 15:21

Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13

Einer durchschnittlichen amerikanischen Familie bleibt von dieser Steuersenkung 500 Dollar im Jahr. Die Jobs hat er also auf Pump geschaffen. Aber damit kennt er sich ja schon aus seinem privaten Business-Leben aus, wo er weiter den Mythos weiterpflegt, dass er ein erfolgreicher Geschäftsmann sei.
Das liegt daran, weil eine durchschnittliche Familie in den USA zwischen 30-50k im Jahr verdient und die Einkommens Taxrate bei 12% liegt (früher 15%), da kann man in Zahlen gesehen nicht viel einsparen nur schon aus dem Grund, weil diese Einkommensgruppe nicht viel zahlt (in Zahlen ausgedrückt). Du kannst dir ja mal anschauen wie viele Prozente jede Einkommensgruppe weniger zahlen muss und wirst sehen, dass deine Aussage nicht stimmen wird. Und auf Pump ist es eher, wenn man Kredite aufnimmt und/oder der Staat Geld verteilt/investiert, aber nicht wenn Leute inform von Taxcuts Geld sparen :)

Was ich aber noch sehr interessant finde ist, dass Biden, sofern er Präsident wird, am meisten Stimmen geholt hat, sogar um einiges mehr als Obama 2008...Mich überrascht das wirklich, denn im Vergleich zu Obama ist er die grösste senile Schlaftablette ever und eine Begeisterung in der Gesellschaft hat er nie entfacht...
RIP Gabriele Sandri

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Ben King
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Ben King » 05.11.2020 15:35

forzaItalia hat geschrieben:
05.11.2020 15:21
Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13

Einer durchschnittlichen amerikanischen Familie bleibt von dieser Steuersenkung 500 Dollar im Jahr. Die Jobs hat er also auf Pump geschaffen. Aber damit kennt er sich ja schon aus seinem privaten Business-Leben aus, wo er weiter den Mythos weiterpflegt, dass er ein erfolgreicher Geschäftsmann sei.
Das liegt daran, weil eine durchschnittliche Familie in den USA zwischen 30-50k im Jahr verdient und die Einkommens Taxrate bei 12% liegt (früher 15%), da kann man in Zahlen gesehen nicht viel einsparen nur schon aus dem Grund, weil diese Einkommensgruppe nicht viel zahlt (in Zahlen ausgedrückt). Du kannst dir ja mal anschauen wie viele Prozente jede Einkommensgruppe weniger zahlen muss und wirst sehen, dass deine Aussage nicht stimmen wird. Und auf Pump ist es eher, wenn man Kredite aufnimmt und/oder der Staat Geld verteilt/investiert, aber nicht wenn Leute inform von Taxcuts Geld sparen :)

Was ich aber noch sehr interessant finde ist, dass Biden, sofern er Präsident wird, am meisten Stimmen geholt hat, sogar um einiges mehr als Obama 2008...Mich überrascht das wirklich, denn im Vergleich zu Obama ist er die grösste senile Schlaftablette ever und eine Begeisterung in der Gesellschaft hat er nie entfacht...
Wenn wir ehrlich sind, dann hat es ja nur Senile: Trump, Biden, Pelosi, Sanders...die wären bei uns schon im Altersheim :D
I spent a lot of my money on booze, birds and fast cars. The rest I just squandered. — George Best

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Mythos » 05.11.2020 15:45

forzaItalia hat geschrieben:
05.11.2020 15:21
Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13

Einer durchschnittlichen amerikanischen Familie bleibt von dieser Steuersenkung 500 Dollar im Jahr. Die Jobs hat er also auf Pump geschaffen. Aber damit kennt er sich ja schon aus seinem privaten Business-Leben aus, wo er weiter den Mythos weiterpflegt, dass er ein erfolgreicher Geschäftsmann sei.
Das liegt daran, weil eine durchschnittliche Familie in den USA zwischen 30-50k im Jahr verdient und die Einkommens Taxrate bei 12% liegt (früher 15%), da kann man in Zahlen gesehen nicht viel einsparen nur schon aus dem Grund, weil diese Einkommensgruppe nicht viel zahlt (in Zahlen ausgedrückt). Du kannst dir ja mal anschauen wie viele Prozente jede Einkommensgruppe weniger zahlen muss und wirst sehen, dass deine Aussage nicht stimmen wird. Und auf Pump ist es eher, wenn man Kredite aufnimmt und/oder der Staat Geld verteilt/investiert, aber nicht wenn Leute inform von Taxcuts Geld sparen :)

Was ich aber noch sehr interessant finde ist, dass Biden, sofern er Präsident wird, am meisten Stimmen geholt hat, sogar um einiges mehr als Obama 2008...Mich überrascht das wirklich, denn im Vergleich zu Obama ist er die grösste senile Schlaftablette ever und eine Begeisterung in der Gesellschaft hat er nie entfacht...
Mit "auf Pump" meine ich die USA, nicht die Steuerzahler. Die Staatsverschuldung unter Trump ist astronomisch und kennt nur eine Richtung (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bo ... e-101.html). Die 500 USD Steuerersparnis wurden gestern von Johannes Hano erwähnt, USA-Korrespondenten vom ZDF.

Bzgl. der vielen Stimmen für Biden: Ich schätze, der Grund düfte weniger bei Biden als vielmehr bei Trump liegen. Vielen Biden-Wähler wollen wohl vor allem Trump loswerden und dafür müssen sie halt wohl oder übel Biden wählen.
Obiger Inhalt entspricht zu mindestens 1879% Zuschis stets legendärer Meinung.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Graf Choinjcki » 05.11.2020 16:16

Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13
wo er weiter den Mythos weiterpflegt
du wirst vom donald weitergepflegt??? :eek:
mein beileid
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gilardino
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von gilardino » 05.11.2020 17:10

Graf Choinjcki hat geschrieben:
05.11.2020 16:16
Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 14:13
wo er weiter den Mythos weiterpflegt
du wirst vom donald weitergepflegt??? :eek:
mein beileid
:lol: :lol:

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Charlie Harper » 05.11.2020 17:44

Noch 14K hinten in Georgia spannender geht nicht :eek:
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 05.11.2020 17:54

Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 15:45




Mit "auf Pump" meine ich die USA, nicht die Steuerzahler. Die Staatsverschuldung unter Trump ist astronomisch und kennt nur eine Richtung (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bo ... e-101.html). Die 500 USD Steuerersparnis wurden gestern von Johannes Hano erwähnt, USA-Korrespondenten vom ZDF.

Bzgl. der vielen Stimmen für Biden: Ich schätze, der Grund düfte weniger bei Biden als vielmehr bei Trump liegen. Vielen Biden-Wähler wollen wohl vor allem Trump loswerden und dafür müssen sie halt wohl oder übel Biden wählen.
Achso ja, er hat da Obamas Verschuldungspolitik übernommen und weitergeführt. Das ist schon etwas was man ihm als Republikaner ankreiden sollte, immerhin war einer der Gründe für die Verschuldung wenigstens ein guter und zwar geringere Steuern für die Bevölkerung.

Ja das kann der Grund sein wieso Biden so oft gewählt wurde. Aufjeden Fall bleibt es weiterhin spannend, nach der Pressekonferenz vor paar Minuten kann man sagen, Trump und seine Leute sind gewillt bis zum Schluss mit allen (legalen) Mitteln zu kämpfen. Das Ding ist noch nicht durch für Biden.
RIP Gabriele Sandri

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von gordon » 05.11.2020 21:27

forzaItalia hat geschrieben:
05.11.2020 17:54
Mythos hat geschrieben:
05.11.2020 15:45




Mit "auf Pump" meine ich die USA, nicht die Steuerzahler. Die Staatsverschuldung unter Trump ist astronomisch und kennt nur eine Richtung (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bo ... e-101.html). Die 500 USD Steuerersparnis wurden gestern von Johannes Hano erwähnt, USA-Korrespondenten vom ZDF.

Bzgl. der vielen Stimmen für Biden: Ich schätze, der Grund düfte weniger bei Biden als vielmehr bei Trump liegen. Vielen Biden-Wähler wollen wohl vor allem Trump loswerden und dafür müssen sie halt wohl oder übel Biden wählen.
Achso ja, er hat da Obamas Verschuldungspolitik übernommen und weitergeführt. Das ist schon etwas was man ihm als Republikaner ankreiden sollte, immerhin war einer der Gründe für die Verschuldung wenigstens ein guter und zwar geringere Steuern für die Bevölkerung.

Ja das kann der Grund sein wieso Biden so oft gewählt wurde. Aufjeden Fall bleibt es weiterhin spannend, nach der Pressekonferenz vor paar Minuten kann man sagen, Trump und seine Leute sind gewillt bis zum Schluss mit allen (legalen) Mitteln zu kämpfen. Das Ding ist noch nicht durch für Biden.
Und was hat das mit demokratie zu tun, wenn man jede verlorene zählung via gericht anficht?
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