US-Wahlen am 8. November 2016

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forzaItalia
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von forzaItalia » 16.11.2020 11:52

Graf Choinjcki hat geschrieben:
15.11.2020 21:07


was meinst du trägt ein präsident bei, der auf twitter laufend gegen seine gegner hetzt? hat das obama getan? oder georg w. bush? vielleicht clinton? gab es bei der wahl 2016 oder 2012 leute, die mit waffen demonstriert haben? ist das also an der tagesordnung? polizeigewalt gibt es wohl schon seit jahrzehnten, aber seit wann arten demonstrationen so aus wie in diesem jahr? natürlich nur zufall und mit trump und seiner art hat das nichts zu tun, oder?
Sagen wir es so, er trägt sicher nicht dazu bei, dass sich die Situation beruhigt und Amerika sich einigt, da gebe ich dir Recht. Aber diese Radikalisierung auf beiden Seiten gab es schon vor Trump. Bei den "Linken" hat es mit Occupy Wallstreet angefangen und bei den "Rechten" war es die Tea-Party Bewegung in der Obamazeit. Beide Lager haben sich in den letzten Jahren noch mehr aufgeschaukelt und radikalisiert und stellen nun die Systemfrage (Sozialdemokratisch/Sozialistisch vs. Minimalstaat/Verfassung).
RIP Gabriele Sandri

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ryan
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von ryan » 16.11.2020 15:46

Graf Choinjcki hat geschrieben:
15.11.2020 21:07

aber seit wann arten demonstrationen so aus wie in diesem jahr?
Weiss nicht wie alt du bist, solltest dich jedoch mal informieren was in LA im Jahr 1992 abgelaufen ist an eben genau solchen Demos. Über 60 Tote, ganze Einkaufsstrassen niedergefackelt, Autofahrer wurden aufgrund ihrer weissen Hautfarbe zu Tode geprügelt etc. Trump mag ein unsympathischer und irgendwo in der Zeit stehengebliebener alter Mann sein, ihm jedoch das Ausmass der Krawalle in die Schuhe zu schieben wäre zu einfach, da sitzt der Dorn in der USA viel tiefer.
Alkohol ist für Menschen, die ein paar Hirnzellen weniger verschmerzen können.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Ben King » 17.11.2020 07:19

sodawasser hat geschrieben:
16.11.2020 10:59
Ben King hat geschrieben:
15.11.2020 22:09
In einem Land, wo du nur zwischen SVP (Republikanern) und SP (Demokraten) wählen kannst.
Das ist einfach falsch. Die Demokraten decken wohl so ziemlich alles zwischen SP und zumindest dem liberalen FDP-Flügel ab und die Republikaner alles vom konservativen CVP-Flügel bis zur SVP.
Aha, und welche soll man nun wählen, wenn man FDP ist und eine erfolgreiche Wirtschaft will?
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Fugato
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von Fugato » 17.11.2020 08:25

Ben King hat geschrieben:
17.11.2020 07:19
sodawasser hat geschrieben:
16.11.2020 10:59
Ben King hat geschrieben:
15.11.2020 22:09
In einem Land, wo du nur zwischen SVP (Republikanern) und SP (Demokraten) wählen kannst.
Das ist einfach falsch. Die Demokraten decken wohl so ziemlich alles zwischen SP und zumindest dem liberalen FDP-Flügel ab und die Republikaner alles vom konservativen CVP-Flügel bis zur SVP.
Aha, und welche soll man nun wählen, wenn man FDP ist und eine erfolgreiche Wirtschaft will?
Glaubt man dem Wahlversprechen von Biden dann ist die Antwort auf deine Frage eindeutig: Republikanisch! Die in Aussicht gestellten Steuererhöhungen und allgemein die von Biden und den Demokraten geforderte Steuerpolitik lässst in dieser Frage keine andere Antwort zu. Somit würde ich diesbezüglich klar republikanisch wählen. Leider steht diesen aber ein Hampelmann namens Trump vor, was die Entscheidung republikanisch zu wählen (aktuell) doch sehr in Frage stellt. Ein gemässigter republikanischer Präsident (vergleichbar mit einem Peter Spuhler als SVP Bundesrat) wäre für mich die "ideale" wirtschaftsverträglichste Lösung.

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von poohteen » 17.11.2020 11:16

Der Link ist keineswegs ein Statement für Trump. Es zeigt lediglich, dass es eine Wahl zwisdchen pest und Cholera war. Ich kann die Euphorie bezüglich Trump-Abwahl nur bedingt verstehen, wenn man bedenkt, wer an Trumps Stelle nun ins Weisse Haus einzieht.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/se ... n-112.html
„Joe Biden glaubt ganz gewiss an das, was er Amerikas Führungsrolle nennt. Das bedeutet Vorherrschaft der USA und militärische Intervention. Er glaubt, Amerika habe das Recht, überall und jederzeit zu intervenieren.”
Bin gespannt, ob ein Mythos auch in vier Jahren noch so Fan von Biden sein wird. ;)
Wir Menschen wechseln heutzutage alles bis auf eines: die Weltanschauung, die Religion, die Ehefrau oder den Ehemann, die Partei, die Wahlstimme, die Freunde, die Feinde, das Haus, das Auto, die literarischen, filmischen oder gastronomischen Vorlieben, die Gewohnheiten, die Hobbys, unsere Arbeitszeiten, alles unterliegt einem zum Teil sogar mehrfachen Wandel, der sich in unserer schnelllebigen Zeit rasch vollzieht. Das einzige, wo wir anscheinend keine Veränderung zulassen, ist der Fussballverein, zu dem man von Kindesbeinen an hält. Javier Marias - Alle unsere frühen Schlachten

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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von gordon » 17.11.2020 17:06

Fugato hat geschrieben:
17.11.2020 08:25
Ben King hat geschrieben:
17.11.2020 07:19
sodawasser hat geschrieben:
16.11.2020 10:59
Ben King hat geschrieben:
15.11.2020 22:09
In einem Land, wo du nur zwischen SVP (Republikanern) und SP (Demokraten) wählen kannst.
Das ist einfach falsch. Die Demokraten decken wohl so ziemlich alles zwischen SP und zumindest dem liberalen FDP-Flügel ab und die Republikaner alles vom konservativen CVP-Flügel bis zur SVP.
Aha, und welche soll man nun wählen, wenn man FDP ist und eine erfolgreiche Wirtschaft will?
Glaubt man dem Wahlversprechen von Biden dann ist die Antwort auf deine Frage eindeutig: Republikanisch! Die in Aussicht gestellten Steuererhöhungen und allgemein die von Biden und den Demokraten geforderte Steuerpolitik lässst in dieser Frage keine andere Antwort zu. Somit würde ich diesbezüglich klar republikanisch wählen. Leider steht diesen aber ein Hampelmann namens Trump vor, was die Entscheidung republikanisch zu wählen (aktuell) doch sehr in Frage stellt. Ein gemässigter republikanischer Präsident (vergleichbar mit einem Peter Spuhler als SVP Bundesrat) wäre für mich die "ideale" wirtschaftsverträglichste Lösung.
Ich finde es allgemein einfach interessant, wie ein land wie die usa in den letzten jahren, bis auf obama, keinen schlauen präsidenten stellen kann. Bush, trump, biden (das kleinere übel)... für mich unbegreiflich, dass diese leute überhaupt zur wahl stehen.
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ryan
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Re: US-Wahlen am 8. November 2016

Beitrag von ryan » 17.11.2020 17:07

poohteen hat geschrieben:
17.11.2020 11:16
Der Link ist keineswegs ein Statement für Trump. Es zeigt lediglich, dass es eine Wahl zwisdchen pest und Cholera war. Ich kann die Euphorie bezüglich Trump-Abwahl nur bedingt verstehen, wenn man bedenkt, wer an Trumps Stelle nun ins Weisse Haus einzieht.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/se ... n-112.html
„Joe Biden glaubt ganz gewiss an das, was er Amerikas Führungsrolle nennt. Das bedeutet Vorherrschaft der USA und militärische Intervention. Er glaubt, Amerika habe das Recht, überall und jederzeit zu intervenieren.”
Bin gespannt, ob ein Mythos auch in vier Jahren noch so Fan von Biden sein wird. ;)
Sehe ich gleich. Pest & Cholera war es bereits letztes mal :roll:
Alkohol ist für Menschen, die ein paar Hirnzellen weniger verschmerzen können.

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