Ich wäre noch etwas vorsichtig mit vorschnellen Urteilen bevor wirklich klar ist, wie die Position der USA aussieht. In den letzten 24h gabs gefühlt alle 2-3 Stunden eine andere Aussage von US-Regierungsvertretern, die sich teils widersprüchlich äusserten. Unterdessen scheint Konsens zu herrschen, dass die Ukraine mindestens mit am Verhandlungstisch sitzt.
Dass bei der ganzen Geschichte die Europäer möglicherweise übergangen werden, hat sich Europa mit ihrem um die 80 Jahre Dornröschenschlaf selber zuzuschreiben und auch seit 2014 ist Europa noch nicht wirklich aufgewacht. Man kann nicht 2014 (fast) nichts unternehmen und dann ab 2022 jahrelang lamentieren, dass die Ukraine doch den Krieg nicht verlieren darf, sie aber dann so "unterstützen", dass sie grad knapp überlebt und dann noch meinen, man könne jetzt noch gross mitreden.
Die Abhängigkeit von den USA ist nicht gut, keine Frage und ich bin gar Trumps Meinung, dass sich das ändern muss. Der US-Stecker ist rasch gezogen, doch bis sich Europa neu sortiert hat, können Jahre vergehen, zumal Europa gespalten ist und keine Einheit bildet (wieder knallen im Kreml Korken).