Ukraine-Krise

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Leon1
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Leon1 » 30.05.2024 02:15

Ein Stuttgarter hat geschrieben:
30.05.2024 00:12
Ben King hat geschrieben:
29.05.2024 17:50
Demokratie ist eben nicht gleich Demokratie. Unsere direkte Demokratie ist gut, aber wenn es so läuft wie in D, wo die gewählte Regierung einfach 4 Jahre lang am Volk vorbei regieren darf, dann hat das nichts mit Demokratie zu tun.
Unsere Demokratie in Deutschland ist eine andere als eure in der Schweiz, trotzdem wird in Koalitionen nicht "am Volk vorbei" regiert. Mit den politischen Strukturen bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Das Problem ist dagegen viel mehr, dass von den meisten Parteien die tatsächlichen Probleme (Klima, Demografie, notwendige Investitionen, ...) lieber ignorieren werden anstatt (echte) Lösungen dafür anzubieten. Für die Lösung tatsächlicher Probleme sind nun mal häufig tatsächliche Veränderungen notwendig. Stattdessen wird mit Scheinproblemen abgelenkt, bei denen sich nichts verändern muss. Bei den Scheinproblemen kommen die Desinformationskampagnen von Springer, Putin, Trump & Co. zur Unterstützung ("Flood the Zone with Shit"). Seriöse Medien müssten daher eigentlich besonders sachlich über die Politik berichten und da die tatsächlichen Inhalte in den Mittelpunkt setzten. Aber das passiert viel zu selten, sodass es sich (zumindest bisher) für die Union (CDU/CSU) in Umfragen lohnt, mit Dreck auf den politischen Gegner (Die Grünen) zu werfen, statt mit eigenen Inhalten die Wähler zu überzeugen.

Aber das ist meiner Meinung nach nicht nur in Deutschland ein Problem, sondern überall in den westlichen Demokratien, völlig egal, ob es ein Zwei-Parteien-System (USA/Großbritannien) oder eine Koalitionsregierungen (Deutschland/Österreich) ist. In der schweizer Politik kenne ich mich zwar nicht so gut aus, denke aber, dass es da ähnliche Probleme gibt.
Ich würde als Schweizer gegenüber einem Deutschen nicht ungefragt das politische System Deutschlands kommentieren. In dieser Diskussion möchte ich aber Ben Kings Aussage etwas Kontext hinzufügen.

Das Problem mit unseriösen Medien und Desinformation ist universell, das haben wir auch in der Schweiz. Bezüglich des politischen Programms haben wir aber (im Unterschied zu Deutschland) ziemlich griffige Einflussmöglichkeiten. Als Schweizer kann man Politiker deutlich einfacher abwählen (Proporz-Wahlsystem), ein Gesetzgebungsverfahren erzwingen (Volksinitiative) und beschlossene Gesetze des Parlaments ablehnen (Referendum). Auch zwischen den Wahlen hat der Souverän regelmässig die Gelegenheit, der Regierung bzw. dem Parlament in einer Sachfrage einen klaren Auftrag zu erteilen.

In Deutschland haben die Parteien eine sehr mächtige Stellung: Sie bestimmen den Spitzenkandidaten jedes Wahlkreises (man kann keinen anderen Kandidaten der selben Partei wählen), führen die Koalitionsverhandlungen, und können via Fraktionsdisziplin grossen Druck auf einzelne Abgeordnete ausüben. Wenn du als Wähler deine Stimme aufgrund von bestimmten Sachfragen fällst, musst du dich danach voll auf die gewählte Partei verlassen. Wenn diese später ihre Meinung ändert, oder in den Koalitionsverhandlungen das Thema fallen lässt, oder aus polittaktischen Gründen eine Koalition platzen lässt (Stichwort "lindnern"), hast du deine Stimme verschenkt und wirst erst in 4 Jahren wieder gefragt.

Man hat als Schweizer - aus meiner Sicht nicht unberechtigt - den Eindruck, dass der deutsche Bundestag bzw. die Bundesregierung deutlich weiter entfernt vom Wählerwillen agieren können, als es in der Schweiz möglich wäre. Wohlgemerkt ist da nicht Deutschland sondern die Schweiz der Spezialfall unter den Demokratien. Trotzdem, wer solche Volksrechte hat, weiss sie zu schätzen. Das ist übrigens auch einer der wesentlichen Gründe warum der EU-Beitritt in der Schweiz derzeit chancenlos ist.

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gordon
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von gordon » 30.05.2024 07:42

Leon1 hat geschrieben:
30.05.2024 02:15
Ein Stuttgarter hat geschrieben:
30.05.2024 00:12
Ben King hat geschrieben:
29.05.2024 17:50
Demokratie ist eben nicht gleich Demokratie. Unsere direkte Demokratie ist gut, aber wenn es so läuft wie in D, wo die gewählte Regierung einfach 4 Jahre lang am Volk vorbei regieren darf, dann hat das nichts mit Demokratie zu tun.
Unsere Demokratie in Deutschland ist eine andere als eure in der Schweiz, trotzdem wird in Koalitionen nicht "am Volk vorbei" regiert. Mit den politischen Strukturen bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Das Problem ist dagegen viel mehr, dass von den meisten Parteien die tatsächlichen Probleme (Klima, Demografie, notwendige Investitionen, ...) lieber ignorieren werden anstatt (echte) Lösungen dafür anzubieten. Für die Lösung tatsächlicher Probleme sind nun mal häufig tatsächliche Veränderungen notwendig. Stattdessen wird mit Scheinproblemen abgelenkt, bei denen sich nichts verändern muss. Bei den Scheinproblemen kommen die Desinformationskampagnen von Springer, Putin, Trump & Co. zur Unterstützung ("Flood the Zone with Shit"). Seriöse Medien müssten daher eigentlich besonders sachlich über die Politik berichten und da die tatsächlichen Inhalte in den Mittelpunkt setzten. Aber das passiert viel zu selten, sodass es sich (zumindest bisher) für die Union (CDU/CSU) in Umfragen lohnt, mit Dreck auf den politischen Gegner (Die Grünen) zu werfen, statt mit eigenen Inhalten die Wähler zu überzeugen.

Aber das ist meiner Meinung nach nicht nur in Deutschland ein Problem, sondern überall in den westlichen Demokratien, völlig egal, ob es ein Zwei-Parteien-System (USA/Großbritannien) oder eine Koalitionsregierungen (Deutschland/Österreich) ist. In der schweizer Politik kenne ich mich zwar nicht so gut aus, denke aber, dass es da ähnliche Probleme gibt.
Ich würde als Schweizer gegenüber einem Deutschen nicht ungefragt das politische System Deutschlands kommentieren. In dieser Diskussion möchte ich aber Ben Kings Aussage etwas Kontext hinzufügen.

Das Problem mit unseriösen Medien und Desinformation ist universell, das haben wir auch in der Schweiz. Bezüglich des politischen Programms haben wir aber (im Unterschied zu Deutschland) ziemlich griffige Einflussmöglichkeiten. Als Schweizer kann man Politiker deutlich einfacher abwählen (Proporz-Wahlsystem), ein Gesetzgebungsverfahren erzwingen (Volksinitiative) und beschlossene Gesetze des Parlaments ablehnen (Referendum). Auch zwischen den Wahlen hat der Souverän regelmässig die Gelegenheit, der Regierung bzw. dem Parlament in einer Sachfrage einen klaren Auftrag zu erteilen.

In Deutschland haben die Parteien eine sehr mächtige Stellung: Sie bestimmen den Spitzenkandidaten jedes Wahlkreises (man kann keinen anderen Kandidaten der selben Partei wählen), führen die Koalitionsverhandlungen, und können via Fraktionsdisziplin grossen Druck auf einzelne Abgeordnete ausüben. Wenn du als Wähler deine Stimme aufgrund von bestimmten Sachfragen fällst, musst du dich danach voll auf die gewählte Partei verlassen. Wenn diese später ihre Meinung ändert, oder in den Koalitionsverhandlungen das Thema fallen lässt, oder aus polittaktischen Gründen eine Koalition platzen lässt (Stichwort "lindnern"), hast du deine Stimme verschenkt und wirst erst in 4 Jahren wieder gefragt.

Man hat als Schweizer - aus meiner Sicht nicht unberechtigt - den Eindruck, dass der deutsche Bundestag bzw. die Bundesregierung deutlich weiter entfernt vom Wählerwillen agieren können, als es in der Schweiz möglich wäre. Wohlgemerkt ist da nicht Deutschland sondern die Schweiz der Spezialfall unter den Demokratien. Trotzdem, wer solche Volksrechte hat, weiss sie zu schätzen. Das ist übrigens auch einer der wesentlichen Gründe warum der EU-Beitritt in der Schweiz derzeit chancenlos ist.
Wobei man auch bei uns teilweise die dinge hinterfragen kann. Bspw. bei komplexen/emotionalen abstimmungen, wo leute oft ohne auseinandersetzung mit der materie, aus protest oder aus einer gerade existierenden zufälligen grundstimmung heraus über etwas abstimmen. Bestes beispiel die argumentation zur 13. Ahv-rente: man hatte ja auch geld für die csrettung und corona... wenn das mit der cs nicht gewesen wäre, wäre möglicherweise die 13. Ahv nicht gekommen... und das, obwohl die beiden themen null komma null bezug zu einander haben. Da ist halt schon auch die schwäche unseres systems, dass aktualitäten und kurzfristige emotionen mit reinspielen. Man liest ja schon stimmen, die wegen den 44'000 gen-z-beraterkosten nun das gefühl haben, dass halt beim bund das geld locker liegt und man somit getrost einer kk-initiative zustimmen könne. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Und ja, ich finde gewisse ausgaben beim bund müsse klar unter die lupe genommen werden, bspw 96 stellen in der kommunikationsabteilung des vbs.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von hello again » 30.05.2024 13:29

Zahl westlicher Komponenten in Putins Waffen «inakzeptabel hoch»

In russischen Waffen finden sich offenbar sehr viele westliche Teile wieder. «Die Prozentzahl russischer Waffen auf dem Schlachtfeld mit amerikanischen Komponenten oder Komponenten von Verbündeten ist alarmierend und inakzeptabel hoch», zitiert «Bloomberg» Sicherheitsberater Daleep Singh 
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 31.05.2024 09:05

Leon1 hat geschrieben:
30.05.2024 02:15
Ein Stuttgarter hat geschrieben:
30.05.2024 00:12
Ben King hat geschrieben:
29.05.2024 17:50
Demokratie ist eben nicht gleich Demokratie. Unsere direkte Demokratie ist gut, aber wenn es so läuft wie in D, wo die gewählte Regierung einfach 4 Jahre lang am Volk vorbei regieren darf, dann hat das nichts mit Demokratie zu tun.
Unsere Demokratie in Deutschland ist eine andere als eure in der Schweiz, trotzdem wird in Koalitionen nicht "am Volk vorbei" regiert. Mit den politischen Strukturen bin ich im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Das Problem ist dagegen viel mehr, dass von den meisten Parteien die tatsächlichen Probleme (Klima, Demografie, notwendige Investitionen, ...) lieber ignorieren werden anstatt (echte) Lösungen dafür anzubieten. Für die Lösung tatsächlicher Probleme sind nun mal häufig tatsächliche Veränderungen notwendig. Stattdessen wird mit Scheinproblemen abgelenkt, bei denen sich nichts verändern muss. Bei den Scheinproblemen kommen die Desinformationskampagnen von Springer, Putin, Trump & Co. zur Unterstützung ("Flood the Zone with Shit"). Seriöse Medien müssten daher eigentlich besonders sachlich über die Politik berichten und da die tatsächlichen Inhalte in den Mittelpunkt setzten. Aber das passiert viel zu selten, sodass es sich (zumindest bisher) für die Union (CDU/CSU) in Umfragen lohnt, mit Dreck auf den politischen Gegner (Die Grünen) zu werfen, statt mit eigenen Inhalten die Wähler zu überzeugen.

Aber das ist meiner Meinung nach nicht nur in Deutschland ein Problem, sondern überall in den westlichen Demokratien, völlig egal, ob es ein Zwei-Parteien-System (USA/Großbritannien) oder eine Koalitionsregierungen (Deutschland/Österreich) ist. In der schweizer Politik kenne ich mich zwar nicht so gut aus, denke aber, dass es da ähnliche Probleme gibt.
Ich würde als Schweizer gegenüber einem Deutschen nicht ungefragt das politische System Deutschlands kommentieren. In dieser Diskussion möchte ich aber Ben Kings Aussage etwas Kontext hinzufügen.

Das Problem mit unseriösen Medien und Desinformation ist universell, das haben wir auch in der Schweiz. Bezüglich des politischen Programms haben wir aber (im Unterschied zu Deutschland) ziemlich griffige Einflussmöglichkeiten. Als Schweizer kann man Politiker deutlich einfacher abwählen (Proporz-Wahlsystem), ein Gesetzgebungsverfahren erzwingen (Volksinitiative) und beschlossene Gesetze des Parlaments ablehnen (Referendum). Auch zwischen den Wahlen hat der Souverän regelmässig die Gelegenheit, der Regierung bzw. dem Parlament in einer Sachfrage einen klaren Auftrag zu erteilen.

In Deutschland haben die Parteien eine sehr mächtige Stellung: Sie bestimmen den Spitzenkandidaten jedes Wahlkreises (man kann keinen anderen Kandidaten der selben Partei wählen), führen die Koalitionsverhandlungen, und können via Fraktionsdisziplin grossen Druck auf einzelne Abgeordnete ausüben. Wenn du als Wähler deine Stimme aufgrund von bestimmten Sachfragen fällst, musst du dich danach voll auf die gewählte Partei verlassen. Wenn diese später ihre Meinung ändert, oder in den Koalitionsverhandlungen das Thema fallen lässt, oder aus polittaktischen Gründen eine Koalition platzen lässt (Stichwort "lindnern"), hast du deine Stimme verschenkt und wirst erst in 4 Jahren wieder gefragt.

Man hat als Schweizer - aus meiner Sicht nicht unberechtigt - den Eindruck, dass der deutsche Bundestag bzw. die Bundesregierung deutlich weiter entfernt vom Wählerwillen agieren können, als es in der Schweiz möglich wäre. Wohlgemerkt ist da nicht Deutschland sondern die Schweiz der Spezialfall unter den Demokratien. Trotzdem, wer solche Volksrechte hat, weiss sie zu schätzen. Das ist übrigens auch einer der wesentlichen Gründe warum der EU-Beitritt in der Schweiz derzeit chancenlos ist.
Danke Leon, ich hätte es selber nicht besser schreiben können. Ich bin ja schon mal froh, dass ihr beide mit dem jeweiligen politischen System zufrieden seid. Ein System hat immer auch Schwächen. Bei uns ist es z. B. die Langsamkeit. Bis ein Entscheid durch alle Instanzen ist und das letzte Referendum durch ist, vergehen Jahre. Ein Diktator sagt einfach so wirds gemacht und fertig. ;)
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 31.05.2024 09:13

hello again hat geschrieben:
30.05.2024 13:29
Zahl westlicher Komponenten in Putins Waffen «inakzeptabel hoch»

In russischen Waffen finden sich offenbar sehr viele westliche Teile wieder. «Die Prozentzahl russischer Waffen auf dem Schlachtfeld mit amerikanischen Komponenten oder Komponenten von Verbündeten ist alarmierend und inakzeptabel hoch», zitiert «Bloomberg» Sicherheitsberater Daleep Singh 
Klar. Wir produzieren auch am meisten. Lockheed Martin ist der mit Abstand grösste Hersteller. Aber auch in Europa wird fleissig produziert. BAE der Briten, die Franzosen, die Deutschen, die Italiener, wir Schweizer...

Wenn das Putin stört, dann muss er halt selbst produzieren oder den Chinesen fragen.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von hello again » 31.05.2024 12:28

Ben King hat geschrieben:
31.05.2024 09:13
hello again hat geschrieben:
30.05.2024 13:29
Zahl westlicher Komponenten in Putins Waffen «inakzeptabel hoch»

In russischen Waffen finden sich offenbar sehr viele westliche Teile wieder. «Die Prozentzahl russischer Waffen auf dem Schlachtfeld mit amerikanischen Komponenten oder Komponenten von Verbündeten ist alarmierend und inakzeptabel hoch», zitiert «Bloomberg» Sicherheitsberater Daleep Singh 
Klar. Wir produzieren auch am meisten. Lockheed Martin ist der mit Abstand grösste Hersteller. Aber auch in Europa wird fleissig produziert. BAE der Briten, die Franzosen, die Deutschen, die Italiener, wir Schweizer...

Wenn das Putin stört, dann muss er halt selbst produzieren oder den Chinesen fragen.
Ich nehme nicht an, dass das Putin stört, sondern uns ;)
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 03.06.2024 16:49

Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
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hopp
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von hopp » 03.06.2024 17:29

Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von speed85 » 04.06.2024 02:10

hopp hat geschrieben:
03.06.2024 17:29
Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.
Ein Faux-Pas der Schweiz war es aber, ihn nicht trotzdem formal einzuladen.
Auch wenn er dann wie angekündigt abgesagt hätte, hätte sich das trotzdem gehört.
Warnung: Obiger Beitrag enthält u.U. Ironie und/oder Satire. Ironie/Satire steht unter Verdacht bei bestimmten Gefährdungsgruppen Krebs auszulösen. Vor allem, wenn es konsumiert wird, ohne erkannt zu werden!

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hopp
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von hopp » 04.06.2024 06:45

speed85 hat geschrieben:
04.06.2024 02:10
hopp hat geschrieben:
03.06.2024 17:29
Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.
Ein Faux-Pas der Schweiz war es aber, ihn nicht trotzdem formal einzuladen.
Auch wenn er dann wie angekündigt abgesagt hätte, hätte sich das trotzdem gehört.
In dieser besonderen Situation wäre das sicher nicht falsch gewesen, da gebe ich dir Recht. Trotzdem ist und bleibt es Putin, der kein Interesse an einem echten Waffenstillstand, geschweige denn einem echten Frieden hat. Die russische Propaganda will uns ja weismachen, dass Putin jederzeit verhandlungsbereit sei. Ja klar, ausschliesslich zu seinen Bedingungen.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 04.06.2024 13:32

hopp hat geschrieben:
03.06.2024 17:29
Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.
Diese Konferenz auf dem Bürgenstock finde ich auch nicht gut. Es untergräbt unsere Neutralität. Cassis ist kein Diplomat, nicht mal ein richtiger Arzt, sondern ein Krankenkassenfunktionär. Eigentlich sollte er ja der oberste Schweizer Diplomat sein. Sagt aber Dinge wie mein Freund Selenski etc.

Was bringt eine Konferenz, wenn Russland und China nicht kommen?

Die Russen werden die besetzten Gebiete sicher nicht zurückgeben. Darum würde ich jetzt einen Deal Land gegen Frieden abschliessen. Das will Selenski natürlich nicht. Der meint noch immer, er könne die Krim zurückerobern. Resultat: Alles wird noch viel schlimmer werden.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von hopp » 04.06.2024 16:11

Ben King hat geschrieben:
04.06.2024 13:32
hopp hat geschrieben:
03.06.2024 17:29
Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.
Diese Konferenz auf dem Bürgenstock finde ich auch nicht gut. Es untergräbt unsere Neutralität. Cassis ist kein Diplomat, nicht mal ein richtiger Arzt, sondern ein Krankenkassenfunktionär. Eigentlich sollte er ja der oberste Schweizer Diplomat sein. Sagt aber Dinge wie mein Freund Selenski etc.

Was bringt eine Konferenz, wenn Russland und China nicht kommen?

Die Russen werden die besetzten Gebiete sicher nicht zurückgeben. Darum würde ich jetzt einen Deal Land gegen Frieden abschliessen. Das will Selenski natürlich nicht. Der meint noch immer, er könne die Krim zurückerobern. Resultat: Alles wird noch viel schlimmer werden.
Unfassbar viel Bullshit auf einmal, es ist zwecklos, im ersten Satz habe ich alles dazu gesagt.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Leon1 » 04.06.2024 21:20

hopp hat geschrieben:
04.06.2024 06:45
speed85 hat geschrieben:
04.06.2024 02:10
hopp hat geschrieben:
03.06.2024 17:29
Ben King hat geschrieben:
03.06.2024 16:49
Ich würde halt mal mit den Russen an einen, von mir aus, grossen Tisch sitzen und einen Waffenstillstand aushandeln. Die von Russland besetzten Gebiete sind verloren. Das sollte allen klar sein. Die ukrainischen Ziele sind nicht mehr zu erreichen.
Das ist reinste klassische russische Propaganda nach Wagenknechts Leseart! Sorry, wenn ich das mein erster Beitrag hier ist, das Mitlesen gibt ja Augenkrebs!

Die Zukunft der besetzten Gebiete, die ist tatsächlich offen, aber Putin hat seine Ziele in der Ukraine (Zerstörung und Vernichtung der Ukraine) nicht erreicht. Hätte er zudem echtes Interesse an einem echten Waffenstillstand (Zwangsfrieden zu Putins Bedingungen ist kein echter Waffenstillstand), würde er sich in 2 Wochen in der Schweiz im Minimum mit an den Tisch setzen (von mir aus per Video, da er ja verhaftet werden könnte), aber er hat ja einer Teilnahme kategorisch bereits im voraus eine Absage erteilt.
Ein Faux-Pas der Schweiz war es aber, ihn nicht trotzdem formal einzuladen.
Auch wenn er dann wie angekündigt abgesagt hätte, hätte sich das trotzdem gehört.
In dieser besonderen Situation wäre das sicher nicht falsch gewesen, da gebe ich dir Recht. Trotzdem ist und bleibt es Putin, der kein Interesse an einem echten Waffenstillstand, geschweige denn einem echten Frieden hat. Die russische Propaganda will uns ja weismachen, dass Putin jederzeit verhandlungsbereit sei. Ja klar, ausschliesslich zu seinen Bedingungen.
Im Moment ist weder Russland noch die Ukraine gewillt, basierend auf dem jetzigen Stand der Frontlinie einen Waffenstillstand einzugehen. Solange beide Seiten glauben, dass sie militärisch eine bessere Position erlangen können, gibt es für einen Waffenstillstand kein Verhandlungsfenster. Das spricht aber nicht pauschal dagegen, dass man zumindest versucht diplomatische Kanäle aufzubauen.

Diesbezüglich droht die Konferenz in der Schweiz leider zu einem Flop zu werden. Wahrlich keine Sternstunde der Schweizer Diplomatie. Die Einladung Russlands wäre eben nicht nur "sicher nicht falsch" - sie wäre für den beabsichtigten Zweck der Konferenz absolut zwingend. Und das gilt völlig unabhängig von der Frage, ob Putin tatsächlich teilgenommen hätte oder nicht.

Durch die Nichteinladung Russlands haben auch andere Teilnehmer, deren Präsenz wichtig gewesen wäre, eine gesichtswahrende Ausrede erhalten, selbst nicht teilzunehmen. Ohne die hochrangige Präsenz von Staaten, die nicht sowieso zu den Unterstützern der Ukraine gehören, hat die Veranstaltung null Gewicht. Da überrascht es auch nicht, dass Joe Biden gemäss US-Medien eine Wahlkampfparty in Hollywood dem Bürgenstock vorziehen wird. Schade, Chance verpasst.

Und ja, nichts gegen eine Unterstützerkonferenz für die Ukraine. Nur entspricht das erstens ausdrücklich nicht dem gesetzten Ziel der Bürgenstock-Konferenz, und zweitens gibt es solche Formate bereits anderswo, ein weiteres in der Schweiz bringt kaum Mehrwert.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Tram Nummer 6 » 11.06.2024 13:15

Gemäss unserem Menschenfreund ist das ein Qualitätsmedium und nicht Teil unserer propagandistischen und manipulativen MSM.

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... e-parteien

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Leon1 » 11.06.2024 23:16

Tram Nummer 6 hat geschrieben:
11.06.2024 13:15
Gemäss unserem Menschenfreund ist das ein Qualitätsmedium und nicht Teil unserer propagandistischen und manipulativen MSM.

https://www.zeit.de/politik/deutschland ... e-parteien
Dafür, dass man angeblich keine Lust hat mit Tomtom zu diskutieren, wird er (auch bei Abwesenheit) verdammt oft erwähnt.

Geht nur stellvertretend an dich, sind viele andere mitgemeint ;)

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Zeisig » 12.06.2024 02:00

In der Zeit von Corona könnte man gut beobachten, wie auf dem russischen RT-Kanal Impfungen und Maßnahmen gelobt wurden, während man auf den internationalen RT-Kanälen jeden Verschwörungsquatsch hochgekocht hat.
Russland und einige europäische Parteien haben ein gemeinsames Interesse daran die EU aber auch die Bevölkerung zu entzweien.
Für Russland geht es unverhohlen um eine Vergrößerung der Macht und des Reichs. Jeder Widerstand gegen Russland aber auch jeder Deal mit Russland(im Sinne einer Beendigung des Ukraine-Kriegs) funktioniert nur solange die Gegenseite bereit ist in ihre Position zu investieren oder Verstöße von Russland mit entsprechender Konsequenz zu begegnen. Wenn sich in Europa plötzlich wieder jeder selbst der nähste ist, dann ist kein Land ohne Atomwaffen stark genug um alleine gegen Russland bestehen zu können. Aber schon davor fällt uns allen auf die Füße, dass Mitteleuropa ein schlechter Ort ist um rein über den Preis für eigene Produkte zu werben.
Man braucht auch moderne Ideen, Stabilität, Zollvorteile und enge Zusammenarbeit um das Marktpotential zu optimieren.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 17.06.2024 15:21

Anka, eine Freundin aus Rumänien, hat gesagt, dass die Ukraine jetzt Rumänien gewinnen lassen muss, weil die Rumänen den Ukrainern so unglaublich viel veholfen haben. :D

Ich habe auf X getippt.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Ben King » 17.06.2024 18:03

Als ich heute die vielen Ukrainer im Publikum gesehen habe, dachte ich mir: Warum seid ihr nicht in der Ukraine an der Front?

Sorry, ich müsste ja auch die Schweiz bis zum letzten Blutstropfen verteidigen falls Krieg kommt. Da kannst du doch nicht einfach davonrennen, oder?
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Mokoena » 17.06.2024 20:10

Ben King hat geschrieben:
17.06.2024 18:03
Als ich heute die vielen Ukrainer im Publikum gesehen habe, dachte ich mir: Warum seid ihr nicht in der Ukraine an der Front?

Sorry, ich müsste ja auch die Schweiz bis zum letzten Blutstropfen verteidigen falls Krieg kommt. Da kannst du doch nicht einfach davonrennen, oder?
Da würde ich als Schweizer einfach mal die Fresse halten. Wir, mich eingeschlossen, haben keine Ahnung, wie sich ein Krieg im eigenen Land auch nur ansatzweise anfühlt.

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Giggino » 17.06.2024 20:18

Mokoena hat geschrieben:
17.06.2024 20:10
Ben King hat geschrieben:
17.06.2024 18:03
Als ich heute die vielen Ukrainer im Publikum gesehen habe, dachte ich mir: Warum seid ihr nicht in der Ukraine an der Front?

Sorry, ich müsste ja auch die Schweiz bis zum letzten Blutstropfen verteidigen falls Krieg kommt. Da kannst du doch nicht einfach davonrennen, oder?
Da würde ich als Schweizer einfach mal die Fresse halten. Wir, mich eingeschlossen, haben keine Ahnung, wie sich ein Krieg im eigenen Land auch nur ansatzweise anfühlt.
Richtig. Aber so weit brauchst du gar nicht zu gehen. Es gibt auch Ukrainer, die schon lange vor Kriegsbeginn im Ausland gelebt haben - auch schon über Generationen. Aber das ist halt bereis zu viel verlangt für den Dampfplauderi.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von fäbler » 17.06.2024 20:18

Ben King hat geschrieben:
17.06.2024 18:03
Als ich heute die vielen Ukrainer im Publikum gesehen habe, dachte ich mir: Warum seid ihr nicht in der Ukraine an der Front?

Sorry, ich müsste ja auch die Schweiz bis zum letzten Blutstropfen verteidigen falls Krieg kommt. Da kannst du doch nicht einfach davonrennen, oder?
halt dich fest: es gibt auch Ukrainer in Deutschland und Resteuropa, welche nicht in der Ukraine wohnhaft waren bei Kriegsausbruch:
2016 lebten 262'000 in Deutschland
2017 lebten 235'000 in Italien
2016 lebten 110'000 in Tschechien
2018 lebten 2'000'000 in Polen
2016 lebten 100'000 in Spanien

Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Ukrainian_diaspora

Einfach unnötig so eine Aussage, aber passt zum Rest was du so raushaust hier drin. :mad:

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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Nomol » 18.06.2024 14:15

Mokoena hat geschrieben:
17.06.2024 20:10
Ben King hat geschrieben:
17.06.2024 18:03
Als ich heute die vielen Ukrainer im Publikum gesehen habe, dachte ich mir: Warum seid ihr nicht in der Ukraine an der Front?

Sorry, ich müsste ja auch die Schweiz bis zum letzten Blutstropfen verteidigen falls Krieg kommt. Da kannst du doch nicht einfach davonrennen, oder?
Da würde ich als Schweizer einfach mal die Fresse halten. Wir, mich eingeschlossen, haben keine Ahnung, wie sich ein Krieg im eigenen Land auch nur ansatzweise anfühlt.
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Re: Ukraine-Krise

Beitrag von Fabiano » 18.06.2024 14:24

Ben King hat geschrieben:
17.06.2024 15:21
Anka, eine Freundin aus Rumänien, hat gesagt, dass die Ukraine jetzt Rumänien gewinnen lassen muss, weil die Rumänen den Ukrainern so unglaublich viel veholfen haben. :D

Ich habe auf X getippt.
Auf X tippen war ja nun mal richtig dämlich. Ich habe gerne die 4.8 auf Rumänien mitgenommen. :beten:

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