FC St.Gallen, Politik und Gesellschaft

Rund um den FC St. Gallen 1879
Rhitaler
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Re: FC St.Gallen, Politik und Gesellschaft

Beitrag von Rhitaler » 18.03.2021 00:45

speed85 hat geschrieben:
17.03.2021 19:13
Gibts hier jemand der das Wesentliche zusammenfassen kann:
Wird es für den FCSG doch noch interessant?
Gemäss Aussage von Hüppi im Tagblatt von vergangenem Samstag stehen die Chancen gut, dass die aktuellen Bedingungen für die A-fonds-perdu-Beiträge angepasst werden.

"Der Ständerat nahm alle Lohnkürzungsbedingungen raus, der Nationalrat stimmte nun einem Kompromissvorschlag zu: Wer fünfzig Prozent und nicht wie ursprünglich zwei Drittel der Einnahmeausfälle pro Partie beantragt, muss künftig keine Spielerverträge abändern, darf die Spielerlöhne also belassen. Die anderen Bedingungen für die Zuschüsse bleiben: Fünf Jahre lang ist das Lohnbudget auf dem Niveau der Saison 2019/20 eingefroren, es darf keine Dividende ausgeschüttet werden, das Geld in den Nachwuchs und in den Frauenfussball muss weiterfliessen." (Tagblatt vom 13.03.2021)

Damit könnten wir bis Saisonende rund CHF 3 Mio. erhalten. (50% statt 2/3 der Zuschauereinnahmen; ca. CHF 200'000 pro Geisterspiel seit dem 1. Oktober abzüglich der bereits erhaltenen CHF 400'000 aus dem Stabilisierungsfond, die dann aber zurückbezahlt werden müssten). Die einzige Herausforderung stellt meiner Ansicht nach das Lohnbudget dar, das dann in den kommenden fünf Jahren nicht angehoben werden darf. Auch wenn die sportliche, wie auch die wirtschaftliche Entwicklung positiv verlaufen, wären keine grösseren Entwicklungen der (insbesondere im Vergleich zu anderen Vereinen) eher tiefen Gehälter möglich. Jedoch ist nicht auszudenken, wenn diese Summe durch Spielerverkäufe gedeckt werden müsste, beziehungsweise für die kommende Saison nicht zur Verfügung stehen würde.

Ergänzung: Am 17.03. hat der Nationalrat das Covid-19-Gesetz ein weiteres Mal besprochen. Wenn ich es richtig herauslese ist ein Lohnkürzung wohl nicht mehr notwendig, wenn nur 50% der entgangenen Zuschauereinnahmen beantragt werden.

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GrünWeissetreue
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Re: FC St.Gallen, Politik und Gesellschaft

Beitrag von GrünWeissetreue » 18.03.2021 07:41

Dass mit den Lohnkürzungen ist sowieso eine Ungleichbehandlung sondergleichen, welche andere Firma muss in der jetzigen Zeit mit Kurzarbeit und oder Coviddarlehen zusätzlich noch seine Löhne senken als Bedingung?

speed85
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Re: FC St.Gallen, Politik und Gesellschaft

Beitrag von speed85 » 18.03.2021 13:27

Rhitaler hat geschrieben:
18.03.2021 00:45
speed85 hat geschrieben:
17.03.2021 19:13
Gibts hier jemand der das Wesentliche zusammenfassen kann:
Wird es für den FCSG doch noch interessant?
Gemäss Aussage von Hüppi im Tagblatt von vergangenem Samstag stehen die Chancen gut, dass die aktuellen Bedingungen für die A-fonds-perdu-Beiträge angepasst werden.

"Der Ständerat nahm alle Lohnkürzungsbedingungen raus, der Nationalrat stimmte nun einem Kompromissvorschlag zu: Wer fünfzig Prozent und nicht wie ursprünglich zwei Drittel der Einnahmeausfälle pro Partie beantragt, muss künftig keine Spielerverträge abändern, darf die Spielerlöhne also belassen. Die anderen Bedingungen für die Zuschüsse bleiben: Fünf Jahre lang ist das Lohnbudget auf dem Niveau der Saison 2019/20 eingefroren, es darf keine Dividende ausgeschüttet werden, das Geld in den Nachwuchs und in den Frauenfussball muss weiterfliessen." (Tagblatt vom 13.03.2021)

Damit könnten wir bis Saisonende rund CHF 3 Mio. erhalten. (50% statt 2/3 der Zuschauereinnahmen; ca. CHF 200'000 pro Geisterspiel seit dem 1. Oktober abzüglich der bereits erhaltenen CHF 400'000 aus dem Stabilisierungsfond, die dann aber zurückbezahlt werden müssten). Die einzige Herausforderung stellt meiner Ansicht nach das Lohnbudget dar, das dann in den kommenden fünf Jahren nicht angehoben werden darf. Auch wenn die sportliche, wie auch die wirtschaftliche Entwicklung positiv verlaufen, wären keine grösseren Entwicklungen der (insbesondere im Vergleich zu anderen Vereinen) eher tiefen Gehälter möglich. Jedoch ist nicht auszudenken, wenn diese Summe durch Spielerverkäufe gedeckt werden müsste, beziehungsweise für die kommende Saison nicht zur Verfügung stehen würde.

Ergänzung: Am 17.03. hat der Nationalrat das Covid-19-Gesetz ein weiteres Mal besprochen. Wenn ich es richtig herauslese ist ein Lohnkürzung wohl nicht mehr notwendig, wenn nur 50% der entgangenen Zuschauereinnahmen beantragt werden.
Danke!!!
Warnung: Obiger Beitrag enthält u.U. Ironie und/oder Satire. Ironie/Satire steht unter Verdacht bei bestimmten Gefährdungsgruppen Krebs auszulösen. Vor allem, wenn es konsumiert wird, ohne erkannt zu werden!

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