Schiedsrichter

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voegi903
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von voegi903 » 29.09.2020 13:20

OptiRealist hat geschrieben:
29.09.2020 13:17
danielraschle hat geschrieben:
29.09.2020 13:06
Forza San Gallo hat geschrieben:
28.09.2020 22:48
Toxic.fm hat bei Sascha Amhof nachgefragt:

1) In der 27. Minute fällt Lukas Görtler nach einem Tritt im Straufraum von Vaduz. In der Zeitlupe sieht man, dass der Verteidiger zuerst klar das Bein trifft. Müsste sich hier nicht der VAR melden?

Leider wurde hier ein Penalty vom Schiedsrichter verpasst. Der Schiedsrichter war auf dem Platz der Ansicht, dass der Spieler von St. Gallen den Penalty zu stark und zu offensichtlich sucht und sich zu früh fallen lässt. Darum hat er nicht auf Penalty entschieden. Diese Wahrnehmung des SR kann von den TV-Bildern nicht gänzlich wiederlegt werden. Deshalb konnte der VAR nicht ins Spiel eingreifen. Uns ist es wichtig, dass der Chef auf dem Platz der SR ist und nicht der VAR in Volketswil, der die Kontrolle über alles übernimmt.

Wermelinger meint im 20Minunten dazu:

'Technisch gesehen, haben wir in Vaduz in der 26. Minute leider verpasst, auf Penalty zu entscheiden.'

https://www.20min.ch/story/der-entschei ... 7240876606
Also eigentlich nix Neues, Schiedsrichter irren sich manchmal, egal ob sie auf dem Platz stehen oder im Stuhl in Volketswil vor dem Bildschirm sitzen. Die übliche Schiridiskussion, wie wir sie haben, seit es den Fussball gibt, nur ist mit dem VAR jetzt noch eine weitere potentielle Fehlerquelle dazu gekommen. Diese VAR-Geschichte wird niemals so sein, dass alle zufrieden sind, denn Menschen werden immer wieder Fehler machen.

Den VAR kann man von mir aus gerne abschaffen, aber das löst das Problem ebenso wenig wie die Einführung dessen.
Das jeder Schiedsrichter die Grenze für ein Foul etwas anderst definiert ist ja verständlich.

Wie man sich beim Foul an Görtler irren kann, wenn man sogar die Videobilder dazu hat, ist für mich fraglich.

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von OptiRealist » 29.09.2020 13:27

voegi903 hat geschrieben:
29.09.2020 13:20
OptiRealist hat geschrieben:
29.09.2020 13:17
danielraschle hat geschrieben:
29.09.2020 13:06
Forza San Gallo hat geschrieben:
28.09.2020 22:48
Toxic.fm hat bei Sascha Amhof nachgefragt:

1) In der 27. Minute fällt Lukas Görtler nach einem Tritt im Straufraum von Vaduz. In der Zeitlupe sieht man, dass der Verteidiger zuerst klar das Bein trifft. Müsste sich hier nicht der VAR melden?

Leider wurde hier ein Penalty vom Schiedsrichter verpasst. Der Schiedsrichter war auf dem Platz der Ansicht, dass der Spieler von St. Gallen den Penalty zu stark und zu offensichtlich sucht und sich zu früh fallen lässt. Darum hat er nicht auf Penalty entschieden. Diese Wahrnehmung des SR kann von den TV-Bildern nicht gänzlich wiederlegt werden. Deshalb konnte der VAR nicht ins Spiel eingreifen. Uns ist es wichtig, dass der Chef auf dem Platz der SR ist und nicht der VAR in Volketswil, der die Kontrolle über alles übernimmt.

Wermelinger meint im 20Minunten dazu:

'Technisch gesehen, haben wir in Vaduz in der 26. Minute leider verpasst, auf Penalty zu entscheiden.'

https://www.20min.ch/story/der-entschei ... 7240876606
Also eigentlich nix Neues, Schiedsrichter irren sich manchmal, egal ob sie auf dem Platz stehen oder im Stuhl in Volketswil vor dem Bildschirm sitzen. Die übliche Schiridiskussion, wie wir sie haben, seit es den Fussball gibt, nur ist mit dem VAR jetzt noch eine weitere potentielle Fehlerquelle dazu gekommen. Diese VAR-Geschichte wird niemals so sein, dass alle zufrieden sind, denn Menschen werden immer wieder Fehler machen.

Den VAR kann man von mir aus gerne abschaffen, aber das löst das Problem ebenso wenig wie die Einführung dessen.
Das jeder Schiedsrichter die Grenze für ein Foul etwas anderst definiert ist ja verständlich.

Wie man sich beim Foul an Görtler irren kann, wenn man sogar die Videobilder dazu hat, ist für mich fraglich.
Sehe ich wie du, aber guckst du rot Markiertes, daran wird sich nie was ändern und wir werden, egal wie mans macht, immer über Fehler diskutieren. Fehler haben es an sich, dass sie fraglich sind, ein Fehler bedingt ja, dass man ihn hätte verhindern können.

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von speed85 » 29.09.2020 13:34

OptiRealist hat geschrieben:
29.09.2020 13:17
danielraschle hat geschrieben:
29.09.2020 13:06
Forza San Gallo hat geschrieben:
28.09.2020 22:48
Toxic.fm hat bei Sascha Amhof nachgefragt:

1) In der 27. Minute fällt Lukas Görtler nach einem Tritt im Straufraum von Vaduz. In der Zeitlupe sieht man, dass der Verteidiger zuerst klar das Bein trifft. Müsste sich hier nicht der VAR melden?

Leider wurde hier ein Penalty vom Schiedsrichter verpasst. Der Schiedsrichter war auf dem Platz der Ansicht, dass der Spieler von St. Gallen den Penalty zu stark und zu offensichtlich sucht und sich zu früh fallen lässt. Darum hat er nicht auf Penalty entschieden. Diese Wahrnehmung des SR kann von den TV-Bildern nicht gänzlich wiederlegt werden. Deshalb konnte der VAR nicht ins Spiel eingreifen. Uns ist es wichtig, dass der Chef auf dem Platz der SR ist und nicht der VAR in Volketswil, der die Kontrolle über alles übernimmt.

Wermelinger meint im 20Minunten dazu:

'Technisch gesehen, haben wir in Vaduz in der 26. Minute leider verpasst, auf Penalty zu entscheiden.'

https://www.20min.ch/story/der-entschei ... 7240876606
Also eigentlich nix Neues, Schiedsrichter irren sich manchmal, egal ob sie auf dem Platz stehen oder im Stuhl in Volketswil vor dem Bildschirm sitzen. Die übliche Schiridiskussion, wie wir sie haben, seit es den Fussball gibt, nur ist mit dem VAR jetzt noch eine weitere potentielle Fehlerquelle dazu gekommen. Diese VAR-Geschichte wird niemals so sein, dass alle zufrieden sind, denn Menschen werden immer wieder Fehler machen.

Den VAR kann man von mir aus gerne abschaffen, aber das löst das Problem ebenso wenig wie die Einführung dessen.
Nein, die Frage ist ja, wie viele der total falschen Entscheide du mit dem VAR wegbringst.
Es sind nun leider deutlich weniger, als erhofft.

Aber es sind immer noch mehr, als ohne VAR.
Gerade klare Tätlichkeiten abseits des Geschehens oder so Abseitsgeschichten, wie beim Sion-Spiel, zeigen, dass sich der VAR doch lohnt. Wenn auch weniger als zuerst gedacht...
Warnung: Obiger Beitrag enthält u.U. Ironie und/oder Satire. Ironie/Satire steht unter Verdacht bei bestimmten Gefährdungsgruppen Krebs auszulösen. Vor allem, wenn es konsumiert wird, ohne erkannt zu werden!

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von speed85 » 29.09.2020 13:43

voegi903 hat geschrieben:
29.09.2020 13:20
OptiRealist hat geschrieben:
29.09.2020 13:17
danielraschle hat geschrieben:
29.09.2020 13:06
Forza San Gallo hat geschrieben:
28.09.2020 22:48
Toxic.fm hat bei Sascha Amhof nachgefragt:

1) In der 27. Minute fällt Lukas Görtler nach einem Tritt im Straufraum von Vaduz. In der Zeitlupe sieht man, dass der Verteidiger zuerst klar das Bein trifft. Müsste sich hier nicht der VAR melden?

Leider wurde hier ein Penalty vom Schiedsrichter verpasst. Der Schiedsrichter war auf dem Platz der Ansicht, dass der Spieler von St. Gallen den Penalty zu stark und zu offensichtlich sucht und sich zu früh fallen lässt. Darum hat er nicht auf Penalty entschieden. Diese Wahrnehmung des SR kann von den TV-Bildern nicht gänzlich wiederlegt werden. Deshalb konnte der VAR nicht ins Spiel eingreifen. Uns ist es wichtig, dass der Chef auf dem Platz der SR ist und nicht der VAR in Volketswil, der die Kontrolle über alles übernimmt.

Wermelinger meint im 20Minunten dazu:

'Technisch gesehen, haben wir in Vaduz in der 26. Minute leider verpasst, auf Penalty zu entscheiden.'

https://www.20min.ch/story/der-entschei ... 7240876606
Also eigentlich nix Neues, Schiedsrichter irren sich manchmal, egal ob sie auf dem Platz stehen oder im Stuhl in Volketswil vor dem Bildschirm sitzen. Die übliche Schiridiskussion, wie wir sie haben, seit es den Fussball gibt, nur ist mit dem VAR jetzt noch eine weitere potentielle Fehlerquelle dazu gekommen. Diese VAR-Geschichte wird niemals so sein, dass alle zufrieden sind, denn Menschen werden immer wieder Fehler machen.

Den VAR kann man von mir aus gerne abschaffen, aber das löst das Problem ebenso wenig wie die Einführung dessen.
Das jeder Schiedsrichter die Grenze für ein Foul etwas anderst definiert ist ja verständlich.

Wie man sich beim Foul an Görtler irren kann, wenn man sogar die Videobilder dazu hat, ist für mich fraglich.
Das Problem ist ja nicht nur die Foulbeurteilung an sich, sondern das Urteil, ob es sich um einen klaren und offensichtlichen Fehlentscheid handelt.

Gemäss Spielregeln VAR-Protokoll, darf er ja nur eingreifen, bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder
schwerwiegenden übersehenen Vorfällen
(Englisches Original: ‘clear and obvious error’ or ‘serious missed incident’).

Viele Diskussionen haben wir, weil die Interpretation davon sehr unterschiedlich gehandhabt wird...
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Surprise » 29.09.2020 14:09

Meine Meinung zum VAR:
  • Fehler können und müssen einem Schiedsrichter passieren. Er sieht die Szene nur einmal, ohne Zeitlupe, nur aus einer Perspektive. Deshalb sind Fehler des Schiedsrichters entschuldbar. Ein guter Schiedsrichter begeht weniger Fehler als ein weniger guter, das ist bei jedem Sportler so. Als Spieler und Fan muss man akzeptieren, dass Fehler zum Sport gehören und dass ein Sportler bessere und weniger gute Tage hat.
  • Der VAR hat die Entschuldigung des Schiedsrichters nicht. Er fällt seinen Entscheid nach Videostudium, Zeitlupe und verschiedenen Perspektiven. Entsprechend muss seine Entscheidung auch ganz andern Massstäben gerecht werden. Der Raum für Fehler ist viel kleiner, das Urteil objektivierbar. Plötzlich kann man Szenen aus verschiedenen Spielen miteinander vergleichen. Wieso gibt es in der Partie A keine rote Karte, wenn in der Partie B vor sieben Runden...
  • Der VAR soll nach der Regel nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen, worauf der Schiedsrichter die Szene selber anschauen und dann frei entscheiden soll. Inwiefern der Schiedsrichter in der Praxis aber noch "frei" sein soll, nachdem ihm der VAR nach Videostudium schon gesagt hat, dass es sich um einen klaren Fehlentscheid handelte, ist mir schleierhaft. Konsequenterweise müsste der VAR, wenn er dem Schiedsrichter schon dreinredet, dann auch gleich die Verantwortung für seine Intervention übernehmen und direkt und verbindlich entscheiden. Im Tennis nennt man das "Overruling".
  • Der VAR wurde eingeführt, um den Fussball gerechter zu machen und die leidigen Schiedsrichterdiskussionen zu vermeiden. In der Zwischenzeit ist es mehr als offensichtlich, dass das Gegenteil erreicht worden ist. Eben weil der VAR seine Entscheidungen viel bewusster und aufgrund besserer Faktenlagen fällen kann und muss (siehe b), fühlt sich die "unterlegene" Partei noch viel ungerechter behandelt als zuvor. Es liegt viel näher, eine systematische Benachteiligung zu vermuten und zu unterstellen, als wenn der Schiedsrichter auf dem Feld entscheiden muss. Diskutiert wird, wie dieser (und viele andere) Threads zeigt, mehr denn je - einfach nicht mehr nur über den Schiedsrichter sondern auch über den VAR.
  • Das Problem liegt nicht (nur) in der Qualität unserer Schiedsrichter sondern ist systemimmanent. Die obige Problematik besteht in allen Ländern. Klar, je weniger Fehler die Schiedsrichter begehen, desto weniger muss der VAR eingreifen und desto weniger Angriffsfläche bietet er. Nur gibt es bei besseren Schiedsrichtern auch ohne VAR weniger Diskussionen. Zu einer Verbesserung führt der VAR nirgends.
  • Um die Fehlerzahl bei den Schiedsrichtern zu reduzieren würde man besser bei den Spielern ansetzen, die dauernd probieren, mit Schwalben den Schiedsrichter zu Fehlern zu verleiten. Wenn Schwalben strikter geahndet werden, so dass sie sich nicht mehr lohnen (und zwar schon auf Juniorenstufe, nicht nur in der obersten Liga, wo heute der VAR eingesetzt wird), werden sie irgendwann verschwinden wie in anderen Sportarten auch. Dann wird auch die Arbeit der Schiedsrichter einfacher. SO liesse sich der Fussball tatsächlich gerechter machen, und zwar auf allen Ebenen und in allen Ligen. Ganz ohne VAR.

peekaa
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von peekaa » 29.09.2020 14:20

Surprise hat geschrieben:
29.09.2020 14:09
Meine Meinung zum VAR:
  • Fehler können und müssen einem Schiedsrichter passieren. Er sieht die Szene nur einmal, ohne Zeitlupe, nur aus einer Perspektive. Deshalb sind Fehler des Schiedsrichters entschuldbar. Ein guter Schiedsrichter begeht weniger Fehler als ein weniger guter, das ist bei jedem Sportler so. Als Spieler und Fan muss man akzeptieren, dass Fehler zum Sport gehören und dass ein Sportler bessere und weniger gute Tage hat.
  • Der VAR hat die Entschuldigung des Schiedsrichters nicht. Er fällt seinen Entscheid nach Videostudium, Zeitlupe und verschiedenen Perspektiven. Entsprechend muss seine Entscheidung auch ganz andern Massstäben gerecht werden. Der Raum für Fehler ist viel kleiner, das Urteil objektivierbar. Plötzlich kann man Szenen aus verschiedenen Spielen miteinander vergleichen. Wieso gibt es in der Partie A keine rote Karte, wenn in der Partie B vor sieben Runden...
  • Der VAR soll nach der Regel nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen, worauf der Schiedsrichter die Szene selber anschauen und dann frei entscheiden soll. Inwiefern der Schiedsrichter in der Praxis aber noch "frei" sein soll, nachdem ihm der VAR nach Videostudium schon gesagt hat, dass es sich um einen klaren Fehlentscheid handelte, ist mir schleierhaft. Konsequenterweise müsste der VAR, wenn er dem Schiedsrichter schon dreinredet, dann auch gleich die Verantwortung für seine Intervention übernehmen und direkt und verbindlich entscheiden. Im Tennis nennt man das "Overruling".
  • Der VAR wurde eingeführt, um den Fussball gerechter zu machen und die leidigen Schiedsrichterdiskussionen zu vermeiden. In der Zwischenzeit ist es mehr als offensichtlich, dass das Gegenteil erreicht worden ist. Eben weil der VAR seine Entscheidungen viel bewusster und aufgrund besserer Faktenlagen fällen kann und muss (siehe b), fühlt sich die "unterlegene" Partei noch viel ungerechter behandelt als zuvor. Es liegt viel näher, eine systematische Benachteiligung zu vermuten und zu unterstellen, als wenn der Schiedsrichter auf dem Feld entscheiden muss. Diskutiert wird, wie dieser (und viele andere) Threads zeigt, mehr denn je - einfach nicht mehr nur über den Schiedsrichter sondern auch über den VAR.
  • Das Problem liegt nicht (nur) in der Qualität unserer Schiedsrichter sondern ist systemimmanent. Die obige Problematik besteht in allen Ländern. Klar, je weniger Fehler die Schiedsrichter begehen, desto weniger muss der VAR eingreifen und desto weniger Angriffsfläche bietet er. Nur gibt es bei besseren Schiedsrichtern auch ohne VAR weniger Diskussionen. Zu einer Verbesserung führt der VAR nirgends.
  • Um die Fehlerzahl bei den Schiedsrichtern zu reduzieren würde man besser bei den Spielern ansetzen, die dauernd probieren, mit Schwalben den Schiedsrichter zu Fehlern zu verleiten. Wenn Schwalben strikter geahndet werden, so dass sie sich nicht mehr lohnen (und zwar schon auf Juniorenstufe, nicht nur in der obersten Liga, wo heute der VAR eingesetzt wird), werden sie irgendwann verschwinden wie in anderen Sportarten auch. Dann wird auch die Arbeit der Schiedsrichter einfacher. SO liesse sich der Fussball tatsächlich gerechter machen, und zwar auf allen Ebenen und in allen Ligen. Ganz ohne VAR.
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von speed85 » 29.09.2020 15:06

Surprise hat geschrieben:
29.09.2020 14:09
Meine Meinung zum VAR:
  • Fehler können und müssen einem Schiedsrichter passieren. Er sieht die Szene nur einmal, ohne Zeitlupe, nur aus einer Perspektive. Deshalb sind Fehler des Schiedsrichters entschuldbar. Ein guter Schiedsrichter begeht weniger Fehler als ein weniger guter, das ist bei jedem Sportler so. Als Spieler und Fan muss man akzeptieren, dass Fehler zum Sport gehören und dass ein Sportler bessere und weniger gute Tage hat.
  • Der VAR hat die Entschuldigung des Schiedsrichters nicht. Er fällt seinen Entscheid nach Videostudium, Zeitlupe und verschiedenen Perspektiven. Entsprechend muss seine Entscheidung auch ganz andern Massstäben gerecht werden. Der Raum für Fehler ist viel kleiner, das Urteil objektivierbar. Plötzlich kann man Szenen aus verschiedenen Spielen miteinander vergleichen. Wieso gibt es in der Partie A keine rote Karte, wenn in der Partie B vor sieben Runden...
  • Der VAR soll nach der Regel nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen, worauf der Schiedsrichter die Szene selber anschauen und dann frei entscheiden soll. Inwiefern der Schiedsrichter in der Praxis aber noch "frei" sein soll, nachdem ihm der VAR nach Videostudium schon gesagt hat, dass es sich um einen klaren Fehlentscheid handelte, ist mir schleierhaft. Konsequenterweise müsste der VAR, wenn er dem Schiedsrichter schon dreinredet, dann auch gleich die Verantwortung für seine Intervention übernehmen und direkt und verbindlich entscheiden. Im Tennis nennt man das "Overruling".
  • Der VAR wurde eingeführt, um den Fussball gerechter zu machen und die leidigen Schiedsrichterdiskussionen zu vermeiden. In der Zwischenzeit ist es mehr als offensichtlich, dass das Gegenteil erreicht worden ist. Eben weil der VAR seine Entscheidungen viel bewusster und aufgrund besserer Faktenlagen fällen kann und muss (siehe b), fühlt sich die "unterlegene" Partei noch viel ungerechter behandelt als zuvor. Es liegt viel näher, eine systematische Benachteiligung zu vermuten und zu unterstellen, als wenn der Schiedsrichter auf dem Feld entscheiden muss. Diskutiert wird, wie dieser (und viele andere) Threads zeigt, mehr denn je - einfach nicht mehr nur über den Schiedsrichter sondern auch über den VAR.
  • Das Problem liegt nicht (nur) in der Qualität unserer Schiedsrichter sondern ist systemimmanent. Die obige Problematik besteht in allen Ländern. Klar, je weniger Fehler die Schiedsrichter begehen, desto weniger muss der VAR eingreifen und desto weniger Angriffsfläche bietet er. Nur gibt es bei besseren Schiedsrichtern auch ohne VAR weniger Diskussionen. Zu einer Verbesserung führt der VAR nirgends.
  • Um die Fehlerzahl bei den Schiedsrichtern zu reduzieren würde man besser bei den Spielern ansetzen, die dauernd probieren, mit Schwalben den Schiedsrichter zu Fehlern zu verleiten. Wenn Schwalben strikter geahndet werden, so dass sie sich nicht mehr lohnen (und zwar schon auf Juniorenstufe, nicht nur in der obersten Liga, wo heute der VAR eingesetzt wird), werden sie irgendwann verschwinden wie in anderen Sportarten auch. Dann wird auch die Arbeit der Schiedsrichter einfacher. SO liesse sich der Fussball tatsächlich gerechter machen, und zwar auf allen Ebenen und in allen Ligen. Ganz ohne VAR.
Jep, super Zusammenfassung.

Ja, eines der Grundprobleme ist schon, dass der Schiri beim On-Field-Review immer im Hinterkopf hat, dass für den VAR ein klarer Fehlentscheid vorliegt...
Ein Overruling würde ich da auch besser finden.

@Schwalben:
Leider gibt es auch Schwalben, die gahndet werden, welche eigentlich keine sind... Und wenn ein Spieler einen Schlag gegen sein Bein erhält und nicht umfällt, gibts in der Regel auch kein Penalty.
Diese beiden Problematiken verhinden, Schwalben stärker zu bestrafen.
Zumindest mit VAR sollten klare Schwalben ja erfolglos bleiben...

Und man darf ja bei einem Zweikampf auch mal umfallen, ohne dass es gleich als Schwalbe gilt.
Warnung: Obiger Beitrag enthält u.U. Ironie und/oder Satire. Ironie/Satire steht unter Verdacht bei bestimmten Gefährdungsgruppen Krebs auszulösen. Vor allem, wenn es konsumiert wird, ohne erkannt zu werden!

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Surprise » 29.09.2020 15:16

speed85 hat geschrieben:
29.09.2020 15:06
@Schwalben:
Leider gibt es auch Schwalben, die gahndet werden, welche eigentlich keine sind... Und wenn ein Spieler einen Schlag gegen sein Bein erhält und nicht umfällt, gibts in der Regel auch kein Penalty.
Naja, ich bin halt ein alter Fussballromantiker. Aber man könnte sich ja schon auch auf den Standpunkt stellen, dass ein Spieler, der einen Schlag auf das Schienbein erhält, der so leicht ist, dass er gar nicht umfällt, halt auch nicht gefoult wurde. Wenn er sich dann eben trotzdem fallen lässt, handelt es sich eben um eine Schwalbe.

Klar ist diese Schwalbe kaum zu beweisen. Aber wenn ein Spieler bei einer Schwalbe grundsätzlich einen Platzverweis riskiert, wird er sich eher zurückhalten, als wenn es im besten Fall einen spielentscheidenden Penalty zu gewinnen gibt, während im schlimmsten Fall eine gelbe Karte droht.

Ich bin natürlich bei dir - man kann auch fallen, ohne gefoult worden zu sein.

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Jashin » 29.09.2020 16:02

Was der dumme Böni beim Blick wieder für scheisse labert. Wo ist der VAR bei uns eine Erfolgsgeschichte? Das 5minütige Warten nach jedem Tor macht den Fussball kaputt!!!

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Forza San Gallo
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Forza San Gallo » 29.09.2020 16:04

Jashin hat geschrieben:
29.09.2020 16:02
Was der dumme Böni beim Blick wieder für scheisse labert. Wo ist der VAR bei uns eine Erfolgsgeschichte? Das 5minütige Warten nach jedem Tor macht den Fussball kaputt!!!
Hab ich mir auch gedacht. Böni halt :roll:
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von OptiRealist » 29.09.2020 18:31

Jashin hat geschrieben:
29.09.2020 16:02
Was der dumme Böni beim Blick wieder für scheisse labert. Wo ist der VAR bei uns eine Erfolgsgeschichte? Das 5minütige Warten nach jedem Tor macht den Fussball kaputt!!!
Wenn das das einzige Problem wäre, könnte ich mit dem VAR gut leben, ist es aber leider nicht. Der VAR ist nun einfach eine weitere potentielle Fehlerquelle, vorher wars "nur" der Schiedsrichter auf dem Feld. Nun haben wir zwei Faktoren, die ein Spiel kaputt machen können. Dass der VAR auch positive Seiten hat, das sehe ich absolut, zb. hätten wir gegen Sion wohl kein Tor geschossen, wenn der VAR nicht gewesen wäre, um auch mal ein positives Beispiel in unserem Zusammenhang zu erwähnen, nebst den gefühlten 100 negativen.

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von OptiRealist » 29.09.2020 18:34

speed85 hat geschrieben:
29.09.2020 13:43
voegi903 hat geschrieben:
29.09.2020 13:20
OptiRealist hat geschrieben:
29.09.2020 13:17
danielraschle hat geschrieben:
29.09.2020 13:06
Forza San Gallo hat geschrieben:
28.09.2020 22:48
Toxic.fm hat bei Sascha Amhof nachgefragt:

1) In der 27. Minute fällt Lukas Görtler nach einem Tritt im Straufraum von Vaduz. In der Zeitlupe sieht man, dass der Verteidiger zuerst klar das Bein trifft. Müsste sich hier nicht der VAR melden?

Leider wurde hier ein Penalty vom Schiedsrichter verpasst. Der Schiedsrichter war auf dem Platz der Ansicht, dass der Spieler von St. Gallen den Penalty zu stark und zu offensichtlich sucht und sich zu früh fallen lässt. Darum hat er nicht auf Penalty entschieden. Diese Wahrnehmung des SR kann von den TV-Bildern nicht gänzlich wiederlegt werden. Deshalb konnte der VAR nicht ins Spiel eingreifen. Uns ist es wichtig, dass der Chef auf dem Platz der SR ist und nicht der VAR in Volketswil, der die Kontrolle über alles übernimmt.

Wermelinger meint im 20Minunten dazu:

'Technisch gesehen, haben wir in Vaduz in der 26. Minute leider verpasst, auf Penalty zu entscheiden.'

https://www.20min.ch/story/der-entschei ... 7240876606
Also eigentlich nix Neues, Schiedsrichter irren sich manchmal, egal ob sie auf dem Platz stehen oder im Stuhl in Volketswil vor dem Bildschirm sitzen. Die übliche Schiridiskussion, wie wir sie haben, seit es den Fussball gibt, nur ist mit dem VAR jetzt noch eine weitere potentielle Fehlerquelle dazu gekommen. Diese VAR-Geschichte wird niemals so sein, dass alle zufrieden sind, denn Menschen werden immer wieder Fehler machen.

Den VAR kann man von mir aus gerne abschaffen, aber das löst das Problem ebenso wenig wie die Einführung dessen.
Das jeder Schiedsrichter die Grenze für ein Foul etwas anderst definiert ist ja verständlich.

Wie man sich beim Foul an Görtler irren kann, wenn man sogar die Videobilder dazu hat, ist für mich fraglich.
Das Problem ist ja nicht nur die Foulbeurteilung an sich, sondern das Urteil, ob es sich um einen klaren und offensichtlichen Fehlentscheid handelt.

Gemäss Spielregeln VAR-Protokoll, darf er ja nur eingreifen, bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder
schwerwiegenden übersehenen Vorfällen
(Englisches Original: ‘clear and obvious error’ or ‘serious missed incident’).

Viele Diskussionen haben wir, weil die Interpretation davon sehr unterschiedlich gehandhabt wird...
Das ist "leider" ein menschliches Problem. 10 Menschen sehen die Farbe rot, aber nicht alle 10 interpretieren die Farbe rot zu 100% gleich und daher wird es nie zu 100% eine einheitliche Interpretation derselben Szene im Fussball geben.

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Toggenespe » 04.10.2020 13:05

Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:

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-GG1-
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von -GG1- » 04.10.2020 13:15

Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Habe ich mir auch gedacht, als ich die Szene gesehen habe. Man stelle sich vor, der nächste Schütze würde am Tor vorbei schiessen - dann hat der Schiri ein Tor gestohlen, um eine gelbe Karte zu zeigen.

Die ganze Regel ist sowieso Müll, da bin ich voll bei Jacobacci. Bei Penalties gibt es drei Schiris auf dem Platz, die eigentlich nur auf eine Szene schauen müssen - da sollte der VAR gar nicht erst eingreifen dürfen...

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von AgentNAVI » 04.10.2020 15:01

Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Nein, da der Penalty gehalten wurde. Der Nachschuss gehört nicht mehr zum Penalty, sondern zum normalen Spiel. Da die Regelwidrigkeit zuvor stattgefunden hat, ist die Wiederholung wohl korrekt.
Aber ja, die ganze Regel ist für die Tonne...

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Re: Schiedsrichter

Beitrag von speed85 » 05.10.2020 00:05

AgentNAVI hat geschrieben:
04.10.2020 15:01
Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Nein, da der Penalty gehalten wurde. Der Nachschuss gehört nicht mehr zum Penalty, sondern zum normalen Spiel. Da die Regelwidrigkeit zuvor stattgefunden hat, ist die Wiederholung wohl korrekt.
Aber ja, die ganze Regel ist für die Tonne...
Nein, natürlich kann man da Vorteil geben. Aber San hat einfach zu schnell gepfiffen, weil er und sein Assi halt nach dem VAR Eingriff besser geschaut haben und nachdem der Assi ins Headset gesagt hat, dass der Goalie wieder zu früh raus kam, wollte er schnell pfeifen...
Zum Glück geht der Penalty nachher rein...
Warnung: Obiger Beitrag enthält u.U. Ironie und/oder Satire. Ironie/Satire steht unter Verdacht bei bestimmten Gefährdungsgruppen Krebs auszulösen. Vor allem, wenn es konsumiert wird, ohne erkannt zu werden!

Ribel
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Ribel » 05.10.2020 08:34

-GG1- hat geschrieben:
04.10.2020 13:15
Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Habe ich mir auch gedacht, als ich die Szene gesehen habe. Man stelle sich vor, der nächste Schütze würde am Tor vorbei schiessen - dann hat der Schiri ein Tor gestohlen, um eine gelbe Karte zu zeigen.

Die ganze Regel ist sowieso Müll, da bin ich voll bei Jacobacci. Bei Penalties gibt es drei Schiris auf dem Platz, die eigentlich nur auf eine Szene schauen müssen - da sollte der VAR gar nicht erst eingreifen dürfen...
Sehe ich genau so... Und bei Millimetern von einem krassen Fehlentscheid zu sprechen find ich auch etwas gar übertrieben...

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Mythos
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Mythos » 05.10.2020 08:39

Ribel hat geschrieben:
05.10.2020 08:34
-GG1- hat geschrieben:
04.10.2020 13:15
Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Habe ich mir auch gedacht, als ich die Szene gesehen habe. Man stelle sich vor, der nächste Schütze würde am Tor vorbei schiessen - dann hat der Schiri ein Tor gestohlen, um eine gelbe Karte zu zeigen.

Die ganze Regel ist sowieso Müll, da bin ich voll bei Jacobacci. Bei Penalties gibt es drei Schiris auf dem Platz, die eigentlich nur auf eine Szene schauen müssen - da sollte der VAR gar nicht erst eingreifen dürfen...
Sehe ich genau so... Und bei Millimetern von einem krassen Fehlentscheid zu sprechen find ich auch etwas gar übertrieben...
Waisch sie sind ebe vo de UEFA zämegschisse worde.. :lol: :lol: :lol:
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Re: Schiedsrichter

Beitrag von Ribel » 06.10.2020 11:26

Mythos hat geschrieben:
05.10.2020 08:39
Ribel hat geschrieben:
05.10.2020 08:34
-GG1- hat geschrieben:
04.10.2020 13:15
Toggenespe hat geschrieben:
04.10.2020 13:05
Zur Szene gestern: Serey Die scheitert beim 2. Penalty am Lugano-Torhüter. Wird abgepfiffen und wiederholt, weil Osigwe vor der Linie steht, obwohl Die mit dem Nachschuss ein Tor erzielt hat.
Gibt es da keinen Vorteil? :confused:
Habe ich mir auch gedacht, als ich die Szene gesehen habe. Man stelle sich vor, der nächste Schütze würde am Tor vorbei schiessen - dann hat der Schiri ein Tor gestohlen, um eine gelbe Karte zu zeigen.

Die ganze Regel ist sowieso Müll, da bin ich voll bei Jacobacci. Bei Penalties gibt es drei Schiris auf dem Platz, die eigentlich nur auf eine Szene schauen müssen - da sollte der VAR gar nicht erst eingreifen dürfen...
Sehe ich genau so... Und bei Millimetern von einem krassen Fehlentscheid zu sprechen find ich auch etwas gar übertrieben...
Waisch sie sind ebe vo de UEFA zämegschisse worde.. :lol: :lol: :lol:
Uuuuuuu stimmt... :D

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