Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

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Zuschauer
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Zuschauer » 02.05.2021 22:32

Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53

Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
ganz ehrlich? wenn die nati a durseucht ist von kotz-investoren ist es mir ziemlich egal, wenn wir in einer bodenständigen, ehrlichen nati b spielen mit vereinen wie winthi, kriens, thun, aarau, etc. weiterer vorteil: die kotz-typen, die nur ins stadion kommen, wenn wir vorne mitspielen aber „weisch, scho sit ich chli bi, san galle fan“ sind, bleiben dann auch fern.
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Luigi
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Luigi » 02.05.2021 22:32

Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53
gordon hat geschrieben:
02.05.2021 21:37
Das es im saison 21/22 thread in die richtung geht, aber das thema definitiv interessant ist und hier hin oder in einen eigenen thread gehört:

Mir macht im moment ziemlich sorgen, dass der fcsg über kurz oder lang finanziell ins abseits gerät, wenn man nicht einen grossinvestor reinholt, was aber von uns ja keiner will. Aber wenn man so die konkurrenz anschaut:

Yb: spielt eh in einer anderen finaziellen sphäre
Basel: dito yb plus centricus mit 200 mio?
Lausanne: ineos
Lugano: bald amerikanisch
GC: Wuhanclan

Zürich, Luzern und Sion: Grundsätzlich kein investor, aber definitiv stark abgesichert mit mäzen.

Servette: ähnlich wie wir aufgestellt, mit rolex in der hinterhand

Vaduz: bäckt kleine brötchen

Ich habe momentan echt das gefühl, dass die schere immer weiter aufgehen wird und aus meiner sicht haben die jetzigen investoren eine andere qualität wie vor 10 jahren mit belanov, tschagajev etc.

Da frage ich mich, wo da der platz des fcsg seib wird. Wir haben mit hüppi, sutter und zeidler eine geile crew, die mehr aus dem team rausbringt, als manch subventionierter club. Nur, wie geht das auf dauer gut?
Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. (Ich weiss, dass du kein Pessimist bist, Braveheart.) Unser Weg hat gestimmt und wir waren auf sehr gutem Weg. Das Problem ist, dass uns die Situation mit Corona drei, vier Jahre zurückgeworfen hat - mehr also, als dass die Pandemie selbst gedauert hat. Es ist derzeit einfach eminent wichtig, den Klassenerhalt zu schaffen. Die aktuelle Phase ist extrem kritisch und die gilt es unbedingt zu überstehen. Klar, YB ist obenauf und mit Basel wird schon bald auch wieder zu rechnen sein. Aber dahinter ist das Feld völlig offen. Erst in den nächsten zwei, drei Jahren wird sich zeigen, wie gut in der Krise wirklich gearbeitet wurde und vor diesem Vergleich brauchen wir uns nicht zu fürchten. Was wir jedoch brauchen, ist einerseits eine kompetitive Mannschaft und gleichzeitig regelmässige Transfererlöse aus Spielerverkäufen, um die wirtschaftliche Situation wieder ins Lot zu bringen. Wenn uns dieser Spagat gelingt, und da bin ich bei unserer Führung zuversichtlich, dann schaffen wir auch den Weg zurück an die erweiterte Spitze. Ich bin fest davon überzeugt, dass andernorts nicht so gut gearbeitet wird wie in St.Gallen und dass sich das früher oder später auszahlen wird. Luzern ist gerade auf sehr dünnem Eis unterwegs, bei Lausanne weiss man nicht, wie lange Ineos noch Freude am Fussball hat, Servette war schon immer eine finanzielle Zeitbombe und wird das auch bleiben, bei Lugano weiss man auch nicht, wie es mit den möglichen neuen Eigentümern weitergehen wird, GC wird chaotisch bleiben, auch wenn Geld noch kein Problem zu sein scheint, und beim FCZ lebt man vor allem von Transfererlösen, wobei sich das dann auch schnell ändern kann. Probleme gibt es überall, eine Führung die diese auch managen kann allerdings nur bei wenigen Vereinen.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Braveheart » 02.05.2021 22:53

Schönes Statement, Luigi. Corona trifft uns sehr hart, wahrscheinlich härter als die meisten. Leider schiesst auf Dauer Geld halt doch Tore. Es fehlt wenig. Ich hoffe wir kommen dieses Jahr davon und können die gute Arbeit endlich wieder im normalen Umfeld weiterführen.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 02.05.2021 22:56

Luigi hat geschrieben:
02.05.2021 22:32
Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53
gordon hat geschrieben:
02.05.2021 21:37
Das es im saison 21/22 thread in die richtung geht, aber das thema definitiv interessant ist und hier hin oder in einen eigenen thread gehört:

Mir macht im moment ziemlich sorgen, dass der fcsg über kurz oder lang finanziell ins abseits gerät, wenn man nicht einen grossinvestor reinholt, was aber von uns ja keiner will. Aber wenn man so die konkurrenz anschaut:

Yb: spielt eh in einer anderen finaziellen sphäre
Basel: dito yb plus centricus mit 200 mio?
Lausanne: ineos
Lugano: bald amerikanisch
GC: Wuhanclan

Zürich, Luzern und Sion: Grundsätzlich kein investor, aber definitiv stark abgesichert mit mäzen.

Servette: ähnlich wie wir aufgestellt, mit rolex in der hinterhand

Vaduz: bäckt kleine brötchen

Ich habe momentan echt das gefühl, dass die schere immer weiter aufgehen wird und aus meiner sicht haben die jetzigen investoren eine andere qualität wie vor 10 jahren mit belanov, tschagajev etc.

Da frage ich mich, wo da der platz des fcsg seib wird. Wir haben mit hüppi, sutter und zeidler eine geile crew, die mehr aus dem team rausbringt, als manch subventionierter club. Nur, wie geht das auf dauer gut?
Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
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Wieso pessimistisch? Letztlich entscheiden die Fans, wie der Clubfussball aussehen wird - also wir alle.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Ben King » 02.05.2021 23:05

Green Sox hat geschrieben:
02.05.2021 22:56
Luigi hat geschrieben:
02.05.2021 22:32
Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53
gordon hat geschrieben:
02.05.2021 21:37
Das es im saison 21/22 thread in die richtung geht, aber das thema definitiv interessant ist und hier hin oder in einen eigenen thread gehört:

Mir macht im moment ziemlich sorgen, dass der fcsg über kurz oder lang finanziell ins abseits gerät, wenn man nicht einen grossinvestor reinholt, was aber von uns ja keiner will. Aber wenn man so die konkurrenz anschaut:

Yb: spielt eh in einer anderen finaziellen sphäre
Basel: dito yb plus centricus mit 200 mio?
Lausanne: ineos
Lugano: bald amerikanisch
GC: Wuhanclan

Zürich, Luzern und Sion: Grundsätzlich kein investor, aber definitiv stark abgesichert mit mäzen.

Servette: ähnlich wie wir aufgestellt, mit rolex in der hinterhand

Vaduz: bäckt kleine brötchen

Ich habe momentan echt das gefühl, dass die schere immer weiter aufgehen wird und aus meiner sicht haben die jetzigen investoren eine andere qualität wie vor 10 jahren mit belanov, tschagajev etc.

Da frage ich mich, wo da der platz des fcsg seib wird. Wir haben mit hüppi, sutter und zeidler eine geile crew, die mehr aus dem team rausbringt, als manch subventionierter club. Nur, wie geht das auf dauer gut?
Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht.
Wieso pessimistisch? Letztlich entscheiden die Fans, wie der Clubfussball aussehen wird - also wir alle.
Finanziell waren andere Vereine schon immer grösser als wir in der Schweiz. Warum sollte das ein Problem sein? Wir brauchen Zuschauer, Leute im Stadion und Menschen, die sich für unseren Verein begeistern.

Ich will Erfolg, aber wir können nicht jedes Jahr Meister und Cupsieger werden. Zum Glück. Wäre ja langweilig, wenn wir immer nur gewinnen würden. Life is not like that. Man gewinnt und man verliert. Ist normal ;) Aber Cup mal wieder Zeit, nicht?
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Espe_007 » 02.05.2021 23:16

Die Strategie wäre halt gewesen die finanziellen Altlasten zu beseitigen und dann finanziell vernünftig zu wirtschaften. Die Altlasten konnten wohl abgetragen werden mit den Transfers in der Vorsaison. Natürlich zu Lasten der sportlichen Qualität. Nun hätte man jetzt etwas aufbauen können. Leider ist aber halt aufgrund von Corona und den leeren Stadien eine wichtige Einnahmequelle weg gebrochen. Da St. Gallen keinen Mäzen im Hintergrund hat, sind uns halt die Hände gebunden. Das Geld fehlt jetzt natürlich um Spieler zu holen bzw. Löhne zu finanzieren.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Ben King » 02.05.2021 23:41

Espe_007 hat geschrieben:
02.05.2021 23:16
Die Strategie wäre halt gewesen die finanziellen Altlasten zu beseitigen und dann finanziell vernünftig zu wirtschaften. Die Altlasten konnten wohl abgetragen werden mit den Transfers in der Vorsaison. Natürlich zu Lasten der sportlichen Qualität. Nun hätte man jetzt etwas aufbauen können. Leider ist aber halt aufgrund von Corona und den leeren Stadien eine wichtige Einnahmequelle weg gebrochen. Da St. Gallen keinen Mäzen im Hintergrund hat, sind uns halt die Hände gebunden. Das Geld fehlt jetzt natürlich um Spieler zu holen bzw. Löhne zu finanzieren.
So ist es. Man hätte geil investieren können und dann das. Jetzt wieder auf Feld 1. Mäzen, na ja, Edgar Öhler hag Stadionbau vorangetrieben, aber eher für Werbeflächen im Stadion, leider kein geiler Sponsor am Werk zur Zeit :D
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 03.05.2021 08:19

Sicher, Corona trifft uns härter als andere Vereine mit weniger Zuschauer. Aber Corona hat nur das Problem verschärft, das schon vorher bestand: Je mehr ausländische Investoren einsteigen, desto mehr geht die Schere der finanziellen Möglichkeiten auseinander. Ich spreche jetzt nicht mal den Unterschied zu Basel und YB an. Heute hat bald die ganze Liga deutlich mehr finanzielle Möglichkeiten als wir. Das ist ganz anders als vor 10 Jahren.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Braveheart » 03.05.2021 08:26

Espe_007 hat geschrieben:
02.05.2021 23:16
Die Strategie wäre halt gewesen die finanziellen Altlasten zu beseitigen und dann finanziell vernünftig zu wirtschaften. Die Altlasten konnten wohl abgetragen werden mit den Transfers in der Vorsaison. Natürlich zu Lasten der sportlichen Qualität. Nun hätte man jetzt etwas aufbauen können. Leider ist aber halt aufgrund von Corona und den leeren Stadien eine wichtige Einnahmequelle weg gebrochen. Da St. Gallen keinen Mäzen im Hintergrund hat, sind uns halt die Hände gebunden. Das Geld fehlt jetzt natürlich um Spieler zu holen bzw. Löhne zu finanzieren.
Das ist mir alles schon klar. Weil aber rundherum vermehrt Investoren auftauchen, verschärft sich unsere Position zusätzlich.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Braveheart » 03.05.2021 08:37

Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 08:19
Sicher, Corona trifft uns härter als andere Vereine mit weniger Zuschauer. Aber Corona hat nur das Problem verschärft, das schon vorher bestand: Je mehr ausländische Investoren einsteigen, desto mehr geht die Schere der finanziellen Möglichkeiten auseinander. Ich spreche jetzt nicht mal den Unterschied zu Basel und YB an. Heute hat bald die ganze Liga deutlich mehr finanzielle Möglichkeiten als wir. Das ist ganz anders als vor 10 Jahren.
Eben! Und ich habe keinen Bock zu einem Schwanz- und Liftclub à la Thun, Xamax, Vaduz und früher Lausanne zu verkommen, der jedes dritte Jahr unten spielt. Und soweit kann es durchaus kommen, wenn es jedes Jahr schwieriger wird, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen.

Wir sind traditionell nach jedem Höhenflug früher oder später abgestürzt, weil wir die Spieler nicht halten konnten. Die besten Saisons kamen jeweils unerwartet, weil Spieler bei uns den Durchbruch schafften. Die Chilenen, Amoah, Gane, Scarione, Itten, Demirovic: Alles Zufallstreffer, die bald wieder weg waren (ausser Gane, das verzeihe ich dem Heinz nie). Solche Spieler findest du nicht jede Saison und Schwupps spielen wir gegen den Abstieg. Es ist schon fast ein Wunder, wenn wir diese Dreckspandemie überleben.

In der 10er Liga kannst du nichts Nachhaltiges aufbauen. Hinter YB und dem FCB kann jeder am Tabellenende landen, jedes Jahr ein anderer. Und ohne Kohle wie bei uns ist es noch extremer. Das ist doch auf Dauer kein Zustand.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von GrünWeissetreue » 03.05.2021 08:46

Das digitale Whiteboard zum Gönnerverein,
https://miro.com/welcomeonboard/TcNXRCb ... e1ZfO0Hol9

Wir haben eine Vorlage für die Vereinstatuten verlinkt. Weitere Gedanken, Inputs etc. dürfen auf dem Brett überall platziert werden.
Edit: Sind als Dokument auf der rechten Seite 3 Seiten in einem grünen Rahmen welches mit Vereinsstatuten gepinnt ist.

Ich glaube wir können mit so einem Gönnerverein dem FC erheblich unter die Armen greifen und wie bei vorherigen Posts erwähnt, ziehen eventuell andere Finanziell auch davon.
Wir schaffen es Regional verankert zu unterstützen, ohne seine Seele verkaufen zu müssen wie die China Gmbh aus Niederhasli Wuhan.

Den mir sind Sangälle!
Zuletzt geändert von GrünWeissetreue am 03.05.2021 10:08, insgesamt 2-mal geändert.
Swansea Fan nach dem Spiel, am 04.10.13 Swansea-FC St. Gallen.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von gordon » 03.05.2021 09:10

GrünWeissetreue hat geschrieben:
03.05.2021 08:46
Das digitale Whiteboard zum Gönnerverein,
https://miro.com/welcomeonboard/TcNXRCb ... e1ZfO0Hol9

Wir haben eine Vorlage für die Vereinstatuten verlinkt.
Scheint, dass ich zu dumm bin, diesen Link zu finden :D
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von gordon » 03.05.2021 09:21

Luigi hat geschrieben:
02.05.2021 22:32
Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53
gordon hat geschrieben:
02.05.2021 21:37
Das es im saison 21/22 thread in die richtung geht, aber das thema definitiv interessant ist und hier hin oder in einen eigenen thread gehört:

Mir macht im moment ziemlich sorgen, dass der fcsg über kurz oder lang finanziell ins abseits gerät, wenn man nicht einen grossinvestor reinholt, was aber von uns ja keiner will. Aber wenn man so die konkurrenz anschaut:

Yb: spielt eh in einer anderen finaziellen sphäre
Basel: dito yb plus centricus mit 200 mio?
Lausanne: ineos
Lugano: bald amerikanisch
GC: Wuhanclan

Zürich, Luzern und Sion: Grundsätzlich kein investor, aber definitiv stark abgesichert mit mäzen.

Servette: ähnlich wie wir aufgestellt, mit rolex in der hinterhand

Vaduz: bäckt kleine brötchen

Ich habe momentan echt das gefühl, dass die schere immer weiter aufgehen wird und aus meiner sicht haben die jetzigen investoren eine andere qualität wie vor 10 jahren mit belanov, tschagajev etc.

Da frage ich mich, wo da der platz des fcsg seib wird. Wir haben mit hüppi, sutter und zeidler eine geile crew, die mehr aus dem team rausbringt, als manch subventionierter club. Nur, wie geht das auf dauer gut?
Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. (Ich weiss, dass du kein Pessimist bist, Braveheart.) Unser Weg hat gestimmt und wir waren auf sehr gutem Weg. Das Problem ist, dass uns die Situation mit Corona drei, vier Jahre zurückgeworfen hat - mehr also, als dass die Pandemie selbst gedauert hat. Es ist derzeit einfach eminent wichtig, den Klassenerhalt zu schaffen. Die aktuelle Phase ist extrem kritisch und die gilt es unbedingt zu überstehen. Klar, YB ist obenauf und mit Basel wird schon bald auch wieder zu rechnen sein. Aber dahinter ist das Feld völlig offen. Erst in den nächsten zwei, drei Jahren wird sich zeigen, wie gut in der Krise wirklich gearbeitet wurde und vor diesem Vergleich brauchen wir uns nicht zu fürchten. Was wir jedoch brauchen, ist einerseits eine kompetitive Mannschaft und gleichzeitig regelmässige Transfererlöse aus Spielerverkäufen, um die wirtschaftliche Situation wieder ins Lot zu bringen. Wenn uns dieser Spagat gelingt, und da bin ich bei unserer Führung zuversichtlich, dann schaffen wir auch den Weg zurück an die erweiterte Spitze. Ich bin fest davon überzeugt, dass andernorts nicht so gut gearbeitet wird wie in St.Gallen und dass sich das früher oder später auszahlen wird. Luzern ist gerade auf sehr dünnem Eis unterwegs, bei Lausanne weiss man nicht, wie lange Ineos noch Freude am Fussball hat, Servette war schon immer eine finanzielle Zeitbombe und wird das auch bleiben, bei Lugano weiss man auch nicht, wie es mit den möglichen neuen Eigentümern weitergehen wird, GC wird chaotisch bleiben, auch wenn Geld noch kein Problem zu sein scheint, und beim FCZ lebt man vor allem von Transfererlösen, wobei sich das dann auch schnell ändern kann. Probleme gibt es überall, eine Führung die diese auch managen kann allerdings nur bei wenigen Vereinen.
Nun, du siehst das sehr optimistisch. :D

Im sutterschen system, sind wir auch sehr abhängig von transfererlösen. Was ja auch io ist, aber dann halt kaum schlechte saisons erlaubt, da sonst die spieler keine wesentliche wertsteigerung erfahren.

Ja, corona hat uns ausgebremst und es ist sicher spannend zu sehen, wie das bei allen weitergeht. Nur, wenn du einen investor/mäzen in der hinterhand hast, der dann einfach das defizit mal so deckt, dann ist es halt ein unterschied. (wobei bei uns die aktionäre auch nachgeschüttet haben).

Die entwicklung macht mir sorgen, aber dennoch, der fcsg muss regional verankert bleiben. Und eines ist gewiss, jeder investor, wird irgendwann wieder aussteigen und dann wird es überall spannend, vor allem, wenn der investor eben aus china, den usa oder GB kommt, denn die dürfte es einen dreck interessieren, wer nach ihnen übernimmt oder dann alles hopps geht...
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von tomtom » 03.05.2021 09:55

@gordon
Sehe es ähnlich und hoffe, dass die ungeheure Solidarität in der Region sich auch mittelfristig auszahlen wird. Mir wurde gesagt, dass der Klub bei schwarzen Zahlen auch seine CR (Unternehmensverantwortung) vorantreiben werde.

Auch wenn es blumig tönt, aber wenn die finanzielle Last auf viele Schultern verteilt wird, ist das Risiko viel geringer - insbesondere bei einer so grandiosen Führung.

Green Sox
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 03.05.2021 10:04

gordon hat geschrieben:
03.05.2021 09:21
Luigi hat geschrieben:
02.05.2021 22:32
Braveheart hat geschrieben:
02.05.2021 21:53
gordon hat geschrieben:
02.05.2021 21:37
Das es im saison 21/22 thread in die richtung geht, aber das thema definitiv interessant ist und hier hin oder in einen eigenen thread gehört:

Mir macht im moment ziemlich sorgen, dass der fcsg über kurz oder lang finanziell ins abseits gerät, wenn man nicht einen grossinvestor reinholt, was aber von uns ja keiner will. Aber wenn man so die konkurrenz anschaut:

Yb: spielt eh in einer anderen finaziellen sphäre
Basel: dito yb plus centricus mit 200 mio?
Lausanne: ineos
Lugano: bald amerikanisch
GC: Wuhanclan

Zürich, Luzern und Sion: Grundsätzlich kein investor, aber definitiv stark abgesichert mit mäzen.

Servette: ähnlich wie wir aufgestellt, mit rolex in der hinterhand

Vaduz: bäckt kleine brötchen

Ich habe momentan echt das gefühl, dass die schere immer weiter aufgehen wird und aus meiner sicht haben die jetzigen investoren eine andere qualität wie vor 10 jahren mit belanov, tschagajev etc.

Da frage ich mich, wo da der platz des fcsg seib wird. Wir haben mit hüppi, sutter und zeidler eine geile crew, die mehr aus dem team rausbringt, als manch subventionierter club. Nur, wie geht das auf dauer gut?
Interessante Überlegungen. Wenn es so weitergeht, werden wir als Liftclub à la Thun enden oder gar keinen Platz mehr in dieser Scheissliga haben.
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. (Ich weiss, dass du kein Pessimist bist, Braveheart.) Unser Weg hat gestimmt und wir waren auf sehr gutem Weg. Das Problem ist, dass uns die Situation mit Corona drei, vier Jahre zurückgeworfen hat - mehr also, als dass die Pandemie selbst gedauert hat. Es ist derzeit einfach eminent wichtig, den Klassenerhalt zu schaffen. Die aktuelle Phase ist extrem kritisch und die gilt es unbedingt zu überstehen. Klar, YB ist obenauf und mit Basel wird schon bald auch wieder zu rechnen sein. Aber dahinter ist das Feld völlig offen. Erst in den nächsten zwei, drei Jahren wird sich zeigen, wie gut in der Krise wirklich gearbeitet wurde und vor diesem Vergleich brauchen wir uns nicht zu fürchten. Was wir jedoch brauchen, ist einerseits eine kompetitive Mannschaft und gleichzeitig regelmässige Transfererlöse aus Spielerverkäufen, um die wirtschaftliche Situation wieder ins Lot zu bringen. Wenn uns dieser Spagat gelingt, und da bin ich bei unserer Führung zuversichtlich, dann schaffen wir auch den Weg zurück an die erweiterte Spitze. Ich bin fest davon überzeugt, dass andernorts nicht so gut gearbeitet wird wie in St.Gallen und dass sich das früher oder später auszahlen wird. Luzern ist gerade auf sehr dünnem Eis unterwegs, bei Lausanne weiss man nicht, wie lange Ineos noch Freude am Fussball hat, Servette war schon immer eine finanzielle Zeitbombe und wird das auch bleiben, bei Lugano weiss man auch nicht, wie es mit den möglichen neuen Eigentümern weitergehen wird, GC wird chaotisch bleiben, auch wenn Geld noch kein Problem zu sein scheint, und beim FCZ lebt man vor allem von Transfererlösen, wobei sich das dann auch schnell ändern kann. Probleme gibt es überall, eine Führung die diese auch managen kann allerdings nur bei wenigen Vereinen.
Und eines ist gewiss, jeder investor, wird irgendwann wieder aussteigen und dann wird es überall spannend, vor allem, wenn der investor eben aus china, den usa oder GB kommt, denn die dürfte es einen dreck interessieren, wer nach ihnen übernimmt oder dann alles hopps geht...
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von GrünWeissetreue » 03.05.2021 10:08

gordon hat geschrieben:
03.05.2021 09:10
GrünWeissetreue hat geschrieben:
03.05.2021 08:46
Das digitale Whiteboard zum Gönnerverein,
https://miro.com/welcomeonboard/TcNXRCb ... e1ZfO0Hol9

Wir haben eine Vorlage für die Vereinstatuten verlinkt.
Scheint, dass ich zu dumm bin, diesen Link zu finden :D
Edit: Sind als Dokument auf der rechten Seite, 3 Seiten in einem grünen Rahmen welches mit Vereinsstatuten gepinnt ist.
Swansea Fan nach dem Spiel, am 04.10.13 Swansea-FC St. Gallen.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von alibaba » 03.05.2021 10:13

GrünWeissetreue hat geschrieben:
03.05.2021 10:08
gordon hat geschrieben:
03.05.2021 09:10
GrünWeissetreue hat geschrieben:
03.05.2021 08:46
Das digitale Whiteboard zum Gönnerverein,
https://miro.com/welcomeonboard/TcNXRCb ... e1ZfO0Hol9

Wir haben eine Vorlage für die Vereinstatuten verlinkt.
Scheint, dass ich zu dumm bin, diesen Link zu finden :D
Edit: Sind als Dokument auf der rechten Seite, 3 Seiten in einem grünen Rahmen welches mit Vereinsstatuten gepinnt ist.
Eine erweiterte Partnerarbeit mit Salzburg und Red Bull wäre sicher nicht verkehrt. Auch wenn dies viele hier drin nicht wünschen. Schlussendlich ist das Red Bull Konzept nachhaltiger als manch anderes. Das sie nur durch die Red Bull Millionen dahin gekommen sind ist mir auch bewusst. Trotzdem wirtschaften sie sicher und kompetent.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Luigi » 03.05.2021 10:32

Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.

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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 03.05.2021 11:05

Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.

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Luigi
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Luigi » 03.05.2021 11:20

Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 11:05
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.
Habe deinen ersten Post wohl falsch interpretiert, sorry. Gebe dir in deinen Ausführungen absolut recht.

Green Sox
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 03.05.2021 11:56

Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 11:20
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 11:05
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.
Habe deinen ersten Post wohl falsch interpretiert, sorry. Gebe dir in deinen Ausführungen absolut recht.
Nein - danke für deinen Hinweis. Ich war da im ersten Post ungenau.

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gordon
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von gordon » 03.05.2021 11:57

Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 11:20
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 11:05
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.
Habe deinen ersten Post wohl falsch interpretiert, sorry. Gebe dir in deinen Ausführungen absolut recht.
Die Frage bei diesen Netzwerken ist aber, was geschieht, wenn da ein Club mal sportlich abkackt, sprich zb in die nlb abgsteigt und für das netzwerk unter umständen unnütz wird. Ist es nur ein marginales teilchen im netzwerk, wird es unter umständen fallen gelassen, ohne grossen boden unter dem füssen. Deshalb wäre es sehr spannend gewesen, was mit gc passiert wäre, würden sie nicht aufsteigen. Hätten die chinesen nochmals eine saison geduld?
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Mythos
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Mythos » 03.05.2021 12:00

gordon hat geschrieben:
03.05.2021 11:57
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 11:20
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 11:05
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 10:04
Ob die Investoren wieder aussteigen werden, ist nicht sicher. Das hängt davon ab, ob sich dieses System mit den Clubnetzwerken durchsetzen wird oder nicht. Wenn es sich zeigen sollte, dass diese Netzwerke erfolgreich sind, werden die nicht wieder aussteigen. Im Gegenteil - dann werden noch viel mehr Clubs von ausländischen Investoren erworben.
Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.
Habe deinen ersten Post wohl falsch interpretiert, sorry. Gebe dir in deinen Ausführungen absolut recht.
Die Frage bei diesen Netzwerken ist aber, was geschieht, wenn da ein Club mal sportlich abkackt, sprich zb in die nlb abgsteigt und für das netzwerk unter umständen unnütz wird. Ist es nur ein marginales teilchen im netzwerk, wird es unter umständen fallen gelassen, ohne grossen boden unter dem füssen. Deshalb wäre es sehr spannend gewesen, was mit gc passiert wäre, würden sie nicht aufsteigen. Hätten die chinesen nochmals eine saison geduld?
Hej, chli mehr Respekt! Der Nicht-Aufstieg ist immer noch möglich. Die Alleslosen sind nur 4 Punkte vor Thun. ;)

Aber dein Punkt ist sicher gut. Ich denke, die Chinesen hätte ganz grundsätzlich nicht die geringsten Skrupel den Verein fallen zu lassen, wenn sich auf einmal bessere Optionen auftun würden. Dann wären sie so schnell weg wie die Türken bei Wil. Der sportliche Erfolg oder Nachhaltigkeit ist denen doch komplett egal. Es geht darum dank dem Netzwerk Geld mit Transfers zu verdienen und fertig.
Obiger Inhalt entspricht zu mindestens 1879% Zuschis stets legendärer Meinung.

Suna
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Suna » 03.05.2021 12:32

GrünWeissetreue hat geschrieben:
03.05.2021 08:46
Das digitale Whiteboard zum Gönnerverein,
https://miro.com/welcomeonboard/TcNXRCb ... e1ZfO0Hol9

Wir haben eine Vorlage für die Vereinstatuten verlinkt. Weitere Gedanken, Inputs etc. dürfen auf dem Brett überall platziert werden.
Edit: Sind als Dokument auf der rechten Seite 3 Seiten in einem grünen Rahmen welches mit Vereinsstatuten gepinnt ist.

Ich glaube wir können mit so einem Gönnerverein dem FC erheblich unter die Armen greifen und wie bei vorherigen Posts erwähnt, ziehen eventuell andere Finanziell auch davon.
Wir schaffen es Regional verankert zu unterstützen, ohne seine Seele verkaufen zu müssen wie die China Gmbh aus Niederhasli Wuhan.

Den mir sind Sangälle!
Danke für das Weiterarbeiten und vorantreiben. Es müssten nun die Kernthemen fixiert und entschieden werden. Das Gerüst ist gebaut. Wie sollen Entscheidungen gefällt werden? Jemand/eine Gruppe müsste die Verantwortung übernehmen. Leute die mit Kritik leben/umgehen können, da nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Es wird sich in Schnittmengen abspielen müssen. Irgendwann muss das Sammeln in Entscheide umgesetzt werden. Dieser Prozess -so meine Wahrnehmung- kann nich basisdemokratisch erfolgen.

Green Sox
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Re: Wohin des Weges.... FCSG. Verein und Sportliche Ziele

Beitrag von Green Sox » 03.05.2021 13:16

:cool: ja
Mythos hat geschrieben:
03.05.2021 12:00
gordon hat geschrieben:
03.05.2021 11:57
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 11:20
Green Sox hat geschrieben:
03.05.2021 11:05
Luigi hat geschrieben:
03.05.2021 10:32

Ein Investor plant immer den Ausstieg. Immer.

Ein Investor kauft etwas, um dessen Wert zu optimieren und es dann wieder zu verkaufen. Dabei spielt der Faktor Zeit in den meisten Fällen genau so eine untergeordnete Rolle, wie allfällige Rückzahlungen während der Investitionsdauer - im Sinne der Optimierung werden diese bevorzugt wieder reinvestiert. Alles andere sind keine Investoren, sonderen Mäzene oder dergleichen.
Ich behaupte nichts anderes. Aber mein Punkt war, dass Investoren ganz verschiedene Zwecke verfolgen können. Bei GC und Lausanne sieht es so aus, als bauen die Investoren ein Netzwerk von Clubs auf. Die Clubs in der CH helfen da bei der Ausbildung der eigenen Spieler, die dann später gewinnbringend verkauft oder bei einem besseren Club im eigenen Netzwerk spielen sollen. Dadurch erhofft man sich vermutlich, längerfristig Kosten für teure Transfers zu sparen. Ein bisschen ähnlich wie die Farmligen in den USA. On top steht ein grosser Club, dem die anderen zudienen. Clubs in der Schweiz sind da interessant, weil wir eine gute Ausbildungsliga haben.

GC oder Lausanne wird man alleine kaum je mit Gewinn verkaufen können. Da investiert man also nicht wie in ein spannendes Startup oder wie im klassischen Private Equity Geschäft. Das wissen auch die Investoren (oder sollten sie). Aber als Teil einer internationalen Gruppe oder eines internationalen Konzerns sieht es anders aus. Also, ja, es ist gut möglich, dass bspw. Ineos Lausanne irgendwann mal wieder verkaufen wird. Aber dann allenfalls zusammen mit Nizza und drei anderen Clubs und bspw. an einen anderen Investor, der sein Netzwerk damit stärken möchte. Voraussetzung ist natürlich, dass sich dieses Netzwerkmodell auch wirtschaftlich und sportlich durchsetzt.
Habe deinen ersten Post wohl falsch interpretiert, sorry. Gebe dir in deinen Ausführungen absolut recht.
Die Frage bei diesen Netzwerken ist aber, was geschieht, wenn da ein Club mal sportlich abkackt, sprich zb in die nlb abgsteigt und für das netzwerk unter umständen unnütz wird. Ist es nur ein marginales teilchen im netzwerk, wird es unter umständen fallen gelassen, ohne grossen boden unter dem füssen. Deshalb wäre es sehr spannend gewesen, was mit gc passiert wäre, würden sie nicht aufsteigen. Hätten die chinesen nochmals eine saison geduld?
Hej, chli mehr Respekt! Der Nicht-Aufstieg ist immer noch möglich. Die Alleslosen sind nur 4 Punkte vor Thun. ;)

Aber dein Punkt ist sicher gut. Ich denke, die Chinesen hätte ganz grundsätzlich nicht die geringsten Skrupel den Verein fallen zu lassen, wenn sich auf einmal bessere Optionen auftun würden. Dann wären sie so schnell weg wie die Türken bei Wil. Der sportliche Erfolg oder Nachhaltigkeit ist denen doch komplett egal. Es geht darum dank dem Netzwerk Geld mit Transfers zu verdienen und fertig.
Was würdest du machen? Die chinesischen Investoren werden wohl kaum aussteigen, sondern alles unternehmen, um eine Saison später aufzusteigen. Also werden sie wohl den Trainer ersetzen und ziemlich viele neue Spieler holen …. Der Vorteil dieses Systems sind die Netzwerkeffekte, womit man Kosten spart. Bei GC würden sie also vermutlich andere Spieler holen, die von Mendes betreut werden und für die sie keine Ablöse bezahlen müssen. Die gehen dann natürlich wieder, wenn sie sich durchgesetzt haben. Bei Bedarf haben sie auch das notwendige Kleingeld, um Spieler von Konkurrenten zu holen, sollte das notwendig sein, um den Club dorthin zu bringen, wo man ihn will. Auch das hat GC bereits gemacht. Funktioniert das Netzwerk, ist ein Abstieg für ein Club also ein kleineres Problem als für uns. Bei uns gehen bei einem Abstieg sofort die Einnahmen massiv zurück (Tickets, TV, Sponsoring) und gleichzeitig gehen viele Spieler weg oder wollen weg. Bei einem funktionierenden Netzwerk lassen sich diese negativen Auswirkungen deutlich besser abfedern.

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